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Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

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Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Thomas-Reichert am Do 26. Feb 2015, 00:45

Ich habe mir wieder ein neues Projekt ausgedacht.

Ich werde bis zum 20.03. (Frühlingsanfang) jeden Tag ein Kapitel des Buches "Die Offenbarung des Johannes" leicht verständlich (live) übersetzen. Wissen für alle. :P

Die Offenbarung des Johannes muss leicht verständlich erklärt werden - simpel. Und wer könnte dies besser als ein Simpel (einfacher Mensch)?

Kritik, Verbesserungen, Anregungen ... sind willkommen. Ja, macht doch einfach mit.

Bitte keinerlei andere Diskussionen hier führen. Frnk darf hier alles andere ratzekahl löschen.

Als Anfang gibt es eine kleine Vorgeschichte.

@Idefix Ja, du darfst mich natürlich mit Dunkelheit bewerfen. :-)




Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Die Vorgeschichte Prometheus und Thomas
Alles hatte nach der Entstehung der Welt seinen Platz gefunden. Himmel und Erde hatten ihr festes Gefüge, die Flüsse und Meere sich in ihren Ufern eingefunden. Viele Arten von Tieren bevölkerten die Lüfte, das Meer und den Erdboden mit ihrem fröhlichen Gewimmel. Jedoch fehlte noch ein Geschöpf, das diese neue Welt mit seinem Geist beherrschen könnte.

Da betrat Prometheus (Kultur) die Erde, ein Sohn aus dem alten Göttergeschlecht der Titanen, das einst von Zeus (Himmel) entmachtet und in den Tartaros (Unterwelt) verbannt worden war. Er hatte die Klugheit seines Vaters Japetos geerbt und wusste daher von dem göttlichen Samen, der im Boden schlummerte. Er nahm Ton und formte aus diesem Ebenbilder der Götter. In ihnen schloss er gute wie schlechte Eigenschaften ein, die er allen Tieren der Welt entnommen hatte. Die Göttin Pallas Athene (Weisheit) bewunderte sein Werk und beschloss, den Gestalten mit ihren göttlichem Atem den Geist einzuhauchen. So entstanden die ersten Menschen.

Schon bald bevölkerten sie in großer Zahl die Erde. Doch taumelten sie wie im Traume durch die Welt, denn sie wussten nicht wie zu sehen, zu hören, die Dinge um sie herum mit ihren Sinnen zu verstehen und mit ihren Händen Dinge zu erschaffen. Als Prometheus dies bemerkte, unterwies er sie in den Gebrauch all ihrer Gaben. Sie lernten den Lauf der Gestirne, die Kunst des Erzählens und der Buchstaben, die Tiere zu unterwerfen und für ihre Zwecke einzuspannen. Bald verstanden sie es, Steine und Ziegel herzustellen, Holz zu fällen und feste Häuser zu errichten. Auch zeigte er ihnen die Schätze unter die Erde und sie entdeckten Erz, Silber und Gold. Das Feuer jedoch konnten sie nur von den Göttern selber erhalten.

Die Götter wurden schließlich auf das Menschengeschlecht aufmerksam. Sie sollten Schutz von ihnen erhalten, wenn die Menschen sie verehren würden. Bereitwillig nahmen die Menschen dieses Angebot an und schickten Prometheus als ihren Vertreter zu den Göttern. Er sollte ihre Opfergaben überbringen.
Prometheus ließ sich von seiner Klugheit verleiten und betrog Zeus mit den Opfergaben. Doch Zeus durchschaute in seiner Allwissenheit die Täuschung und verwehrte in seinem Zorn den Menschen die göttliche Gabe des Feuers.
Prometheus jedoch überlegte sich eine neue List. Er näherte sich mit einem leicht entflammbaren Stängel dem
vorbeifahrenden Wagen des Sonnengottes Helios (Sonne) und fing damit das Feuer ein. Mit dieser Fackel eilte er zu den Menschen und brachte ihnen so diese göttliche Gabe.

Zeus wurmte es sehr, als er sah, mit welcher Gabe die Menschen nun ausgestattet waren. Er wollte Rache. Die Macht des Menschengeschlechtes musste unbedingt begrenzt werden. Und so ließ er Hephaistos, den Gott des Feuers und der Schmiedekunst, eine wunderschöne Jungfrau schaffen, die von den Göttern mit unheilvollen Gaben ausgestattet wurde. Sie hieß Pandora, die Allbeschenkte. Als sie unter die arglosen Menschen trat, wurde sie von allen bewundert. Epimetheus, der Bruder des Prometheus, nahm sie bei sich zu Hause auf. Dafür schenkte sie ihm eine Büchse, die er in seiner Gutgläubigkeit annahm und öffnete. Kaum war der Deckel der Büchse gelöst, da entflohen dieser alle Krankheiten und verbreiteten sich blitzschnell unter den Menschen.
Eine einzige gute Gabe war auf dem Boden der Büchse versteckt, nämlich die Hoffnung. Doch bevor diese auch entweichen konnte, schlug Pandora den Deckel wieder zu und verschloss die Büchse für immer. Die Krankheiten und das Elend traten heimlich und schweigend an die Menschen heran, denn Zeus hatte ihnen die Stimme versagt. Die Menschen waren dagegen wehrlos und starben zahlreich.

Nicht nur die Menschen sollten bestraft werden, sondern auch Prometheus, der ihnen das Licht und das Feuer gebracht hatte. Er wurde von Zeus Knechten (Priestern) gefangen genommen und in der schlimmsten Einöde verschleppt. Dort schmiedeten sie ihn mit Ketten an einen Meeresfelsen fest. Ohne Speisen und Trank und ohne Schlaf musste er dort ausharren. Jeden Tag kam der Adler (römische Reich) und fraß von seiner Leber, die sich erneuerte, da er unsterblich war.

Vergeblich flehte er um Gnade. Wind, Regen, Wolken, die Sonne und das Meer machte er zu Zeugen seiner Pein. Doch Zeus (Gott) blieb unerbittlich. Und so sollte seine Qual viele Jahrhunderte dauern bis er erlöst wurde.

Prometheus lag Jahrhunderte festgekettet auf seinem Felsen. Täglich kam der Adler und frass an seiner Leber. Täglich spritzte die Gischt auf seinen Felsen, auf seine metallenen Fesseln. Die Sonne, der Wind, der Regen und das Meerwasser nagten an den Fesseln von Prometheus. Eines Tages -er erwachte kurz vor der Dämmerung- reckte und streckte Prometheus sich und der Zahn der Zeit erfüllte das unausweichliche Ereignis: die Fesseln zerbrösselten zu Staub. In diesem Augenblick wollte sich der Adler (römische Reich) wieder an der Leber (Lebenskraft) von Prometheus (Kultur) laben. Der nun befreite Prometheus sprang auf und schlug auf den Adler ein - erst einmal, dann noch einmal und wieder und immer wieder. Insgesamt schlug er 7 mal auf das Tier ein. Der Kopf des Adlers zersprang in 12 Teilen. Prometheus war frei, er war nicht mehr an den kalten Stein gefesselt. Seine Hände waren frei zum handeln und seine Leber wuchs und wuchs. Prometheus schaute zum dunklen Himmel hinauf und schrie: "Mein Name ist: Für mein Licht! Ich werde den Menschen wieder das Licht der Aufklärung geben, das Licht der Erleuchtung und sie wieder erhellen. Ich werde Ihnen wieder die Fackel der Freiheit zurück geben. Von meinem Licht! Anstatt des Lichts! Für mein Licht!"

Während er dies zu dem dunklen Himmel und sich selbst sagte, sah er in der ferne einen Mann seines Weges gehen. Von weitem sah dieser aus wie ein gewürgtes Schaf. Als der Mann vor Prometheus stand sprach Prometheus zu diesem: "Wer bist du und was tust du hier?" Da antwortete der Mann. "Mein Name ist Thomas (Zweifler). Ich habe mich auf dem Weg gemacht um die Hoffnung, die Wahrheit und die Gerechtigkeit zu finden."

Prometheus war gerührt von solcher Rechtschaffenheit. Er umarmte Thomas (Zweifler) und küsste ihn auf die Stirn. In diesem Augenblick ging Thomas ein Licht auf, da er nun seine wirkliche Bestimmung erkannte. Wortlos gab Prometheus ihm Pfeile aus Buchstaben und ein Schwert aus Bildern. Prometheus sprach: "Schiesse die Pfeile in die Herzen der Priester und der Glaubenden und den Heiden. Nimm das Schwert aus Bildern und male in den Himmel, sodass den Menschen ein Licht aufgehe. Kämpfe für mich, die Kultur. Deine Waffen sind Buchstaben und Bilder. Erlöse die Menschen von der Dunkelheit in ihren Herzen." Prometheus gab ihm noch die Büchse der Pandora mit, in dem die Hoffnung lag. Er zeigte auf den morgendlichen Stern, der am Osthimmel aufging. "Sei wie dieser, bring die Fackel des Lichtes wieder der Menschheit. Sei der Lichtbringer. Küsse andere Menschen auf die Stirn, auf welches vorher das Kreuz war, sie alle sollen Johannes heissen. Kämpfe gegen das ehemals böse Tier, welches so viele Lämmer verschlungen hat und so viel Leid in die Welt brachte. Verabreiche den Menschen die bittere Pille, die sich Wissen und Wahrheit nennt, damit die Völker geheilt werden von ihrer Krankheit, dem konstruierten Aberglauben. Sie alle sollen sich wieder die Wahrheit untereinander sagen können."

Der Morgenstern zog gerade die Sonne ein klein wenig den Himmel hinauf. Prometheus führte Thomas zurück auf den rechten Weg. "Gehe dem Licht entgegen", sagte Prometheus und gab Thomas ein kleines Büchlein auf seinem Weg mit. Auf dem versiegelten Büchlein war ein Lamm abgebildet, das wie gewürgt aussah und Prometheus sagte zu Thomas: "Das bist du. Dein Name soll von nun an Johannes (Licht der Aufklärung) sein. Nimm dieses Büchlein und schreibe es so, dass es jeder verstehe, denn das ist deine Bestimmung." Da nahm Thomas das versiegelte Büchlein und er nahm die Pfeile aus Buchstaben und das Schwert aus Bildern und die Hoffnung aus der Büchse der Pandora und er ging seines Weges. Er übersetzte das Büchlein mit den 7 Siegeln und schrieb ein kleines Büchlein, damit die Hoffnung, die Wahrheit und die Gerechtigkeit wieder hergestellt werden. Und genau dieses Büchlein lesen sie jetzt.
Zuletzt geändert von Thomas-Reichert am Do 26. Feb 2015, 17:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Athus am Do 26. Feb 2015, 07:56

@Thomas Reichert,

schönes Buch was Du hier liest.

Luther hat die Thematik der Schöpfung in seinem Erstdruck gleich zu Beginn dargestellt, allerdings in adaptierter jüdischer Form. Man hat griechische Götter und Begriffe neu interpretiert und als Altes Testament der Bibel umgewandelt:

Bild
Erstdruck der vollständigen Lutherbibel von
1534. Titelblatt und Seite mit der Schöpfungs-
Geschichte. Signatur Lu Ia 1534,6.


Bei Luther wird:

Gottesvater Zeus = Himmlische Vater (JHWH)
Dionysos = Sohn des Zeus (einzige unsterbliche Gott mit einer menschlichen Mutter)
Titanen = Mächte des Himmels
Tartaros (Unterwelt) = Hölle

usw. Sohn, Vater und Hl. Geist verschmelzen später zur Dreifaltigkeit.

Allerdings ist die „Urfassung“ also die griechische Mythologie unvergleichlich interessanter :wink:
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon idefix2 am Do 26. Feb 2015, 10:08

Thomas-Reichert hat geschrieben:Ich habe mir wieder ein neues Projekt ausgedacht.

Wie fein für dich.

Thomas-Reichert hat geschrieben:Bitte keinerlei andere Diskussionen hier führen. Frnk darf hier alles andere ratzekahl löschen.

Was ein Diskussionsforum ist, hast du anscheinend noch nicht geschnallt. Es ist NICHT eine Plattform zum unwidersprochenen Verbreiten von Unsinn.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Hamburger02 am Do 26. Feb 2015, 10:42

Thomas-Reichert hat geschrieben:Die Offenbarung des Johannes muss leicht verständlich erklärt werden - simpel. Und wer könnte dies besser als ein Simpel (einfacher Mensch)?

An dem Projekt arbeite ich auch, allerdings auf naturwissenschaftlicher Basis.
Nichts im Universum macht Sinn außer im Licht der Entropie.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Nasobēm am Do 26. Feb 2015, 12:32

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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Omri am Do 26. Feb 2015, 15:08

Hamburger02 hat geschrieben:
Thomas-Reichert hat geschrieben:Die Offenbarung des Johannes muss leicht verständlich erklärt werden - simpel. Und wer könnte dies besser als ein Simpel (einfacher Mensch)?

An dem Projekt arbeite ich auch, allerdings auf naturwissenschaftlicher Basis.


Das muss zwangsläufig schiefgehen. Wie will man Mythologie auf naturwissenschaftlicher Basis erklären?

Shalom
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon bonito am Do 26. Feb 2015, 15:09

Wie kommt man von der Offenbarung auf Prometheus?
Oder ist eine "andere" Offenbarung als die aus dem NT gemeint?

In einem gr. Mythos war sicher nie die Sprache von Prometheus und Thomas ... o.ä.
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948)
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Thomas-Reichert am Do 26. Feb 2015, 15:29

Danke für die Reaktionen. :)

@Athus
Ja, ich glaube auch nicht, dass der Schwachsinn 1700 Jahre alt ist.
Die Religionen haben nicht nur Wissen verschwinden lassen, die haben auch die Welt gefälscht. Die Juden haben ihren glorreichen Abraham, Noah, Moses, David, 12 Stämme ... erfunden, die Christen Petrus, Jesus ... und der Islam Mohammed und Co. Wir leben in einer gefälschten und zensierten Welt. Wir leben in einer Lüge und lügen ein Leben.
Ja, die griechischen Götter mag ich auch lieber.

@idefix
Zur Offenbarung des Johannes darfst du hier dein Herz ausschütten.
Ich glaube nicht, dass ich wirklich alle Feinheiten herausbekomme. Also einfach tief durchatmen. :-)

@Hamburger02
Wie meinst du das? Bist du Physiker? http://www.photonikforschung.de/was-ist-photonik/

@manniro
Genauso ist es und nicht anders.

@Nasobēm
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@bonito
Die Prometheus-Story nutze ich als Prolog. Passt doch, oder?
Prometheus ist für mich die Kultur, die Kultur wurde an den Felsen gekettet (zensiert). Der Adler steht für das römische Reich, welcher ständig die Lebenskraft (Leber) der Kultur frisst. usw.
Du solltest schon ein wenig flexibel in deinen Gedanken sein. Der erste Teil ist Mythologie und der zweite Teil von mir erdichtet. Die Figur des Thomas ist aus dem NT entlehnt.

Ich probiere mich einfach in der Kunst der Hermeneutik aus.
http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Thomas-Reichert am Do 26. Feb 2015, 15:32

"Hier scheiden sich nun die Wege der Menschheit.
Willst du Seelenruhe und Glück erstreben nun so glaube,
willst du ein Jünger der Wahrheit sein, so forsche.“
Papst Franziskus
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Thomas-Reichert am Do 26. Feb 2015, 15:36

Apokalypse was ist das?
Der Verfasser der Apokalypse bedient sich der Bildersprache. Alles oder fast alles in der Offenbarung des Johannes besitzt symbolische Bedeutung: die Zahlen, die Dinge, die Körperteile, die Ortsnamen und die Personen selbst, die auftreten. Die Bildersprache der Apokalypse orientiert sich häufig am Alten Testament.

Der Schauplatz ist die Erde, genauer die vom römischen Imperium beherrschte Welt. Der Autor der Offenbarung sieht in der Ideologie des römischen Reiches die Inkarnation des Satans. Bilder für das „Römischen Reiches“ und seine Herrscher sind „der Drache und die beiden Tiere von Kap. 13 und die „Hure Babylon“. Dagegen setzt Johannes die neue Wirklichkeit von der Gegenwart Gottes bei den Menschen im Gegenbild des neuen Jerusalems. Und das ist auch schon das große Thema der Offenbarung.

Offenbar liefert das letzte Buch der Bibel Informationen, Aussagen zum Ende der Welt und zu dem, was danach kommt. Dabei ist die Apokalypse voll von Abstraktionen, Bildern, Symbolik und Zahlensymbolik.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon idefix2 am Do 26. Feb 2015, 17:00

Ich denke, in der Apokalypse geht es nicht um das Römische Reich, von dem der Verfasser ja als echter Prophet wusste, dass seine Tage gezählt waren, sondern vielmehr um die moderne Atomphysik und die atomaren Tests, die er in unglaublicher Präzision vorhergesehen hat. Die "Hure Babylon" symbolisiert die Präsidentenfamilie Bush, der Drache und die beiden Tiere von Kap. 13 sind die Minister der Regierungen von Bush senior und Bush junior. Irgendwo kommen auch Osama Bin Laden und die NSA vor, aber ich hab leider vergessen, wo.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Athus am Do 26. Feb 2015, 20:20

bonito hat geschrieben:Wie kommt man von der Offenbarung auf Prometheus?


Beide, also Prometheus und Johannes haben einen direkten Zusammenhang zum Apis, also dem Stier und beide gelten als Verkünder (Offenbarer, Vorhersehung).

Autoren des NT waren Altphilologen und kannten die griechische Mythologie sehr genau. Johannes als bibl. Figur des NT formulierte sich erst in der Neuzeit aus.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Athus am Do 26. Feb 2015, 20:24

Thomas-Reichert hat geschrieben:Apokalypse was ist das?
Der Verfasser der Apokalypse bedient sich der Bildersprache. Alles oder fast alles in der Offenbarung des Johannes besitzt symbolische Bedeutung: die Zahlen, die Dinge, die Körperteile, die Ortsnamen und die Personen selbst, die auftreten. Die Bildersprache der Apokalypse orientiert sich häufig am Alten Testament. ...

Dabei ist die Apokalypse voll von Abstraktionen, Bildern, Symbolik und Zahlensymbolik.


Im Mittelalter nimmt die jüdische Magie zwei Entwicklungswege an. Es wurden immer mehr magische Handbücher verbreitet, gleichzeitig gab es einen zunehmenden Rekurs auf Autoritäten, von denen die magischen Handlungen bestätigt und gewährleistet werden sollten. Als zweite Entwicklung wurden weite Teile der Diskussion davon beherrscht, dass die wahre Magie durch Geister verwirklicht werde. Einige Redaktoren des jüdischen Mittelalters verbreiteten, dass eine Schrift grundsätzlich auch nur einen Autor habe, um Herkunft, Autorität und die Wirksamkeit magischer Rezepte zu klären. Berühmten Persönlichkeiten wurde weit verbreitet Pseudoepigraphisches zugeschrieben. ...

Auch die Kabbala erlebt ihre Blüte im Mittelalter und der Neuzeit.
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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon manniro am Do 26. Feb 2015, 20:29

Athus hat geschrieben:
bonito hat geschrieben:Wie kommt man von der Offenbarung auf Prometheus?


Beide, also Prometheus und Johannes haben einen direkten Zusammenhang zum Apis, also dem Stier und beide gelten als Verkünder (Offenbarer, Vorhersehung).


Also "Lamm" und "Stier" hätten wir jetzt beisammen in diesem Thread. Wer macht den Ochsen? 8)

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Re: Das Lamm entsiegelt die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Thomas-Reichert am Do 26. Feb 2015, 20:33

@Athus
Prometheus ist die Kultur, diese wurde verbannt und an den Felsen gekettet (beschränkt).

Johannes ist das Licht der Aufklärung, das Licht der Weisheit, das Licht am Ende des Tunnels, auch er wurde verbannt. Johannes ist der Morgenstern, der Lichtbringer.

In meiner Geschichte küsst Prometheus den Zweifler (Thomas NT) auf die Stirn, daraus wird Johannes. Johannes sucht die Hoffnung, Wahrheit und die Gerechtigkeit.

Warum wurden alle beide verbannt?
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