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Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

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Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon Bergamotte am Fr 13. Apr 2018, 17:11

Als Zeuge hat man es nicht leicht – während sonst überall Gläubige mit viel Show und Brimborium ihrem Glauben nachgehen, muss der Zeuge auf Fantasie setzen. Als Anregung dafür helfen die knalligen Bilder der Wachtturm-Gesellschaft [sic! mit zwei ‘t’]. Man hat ja sonst keinen Spaß als Zeuge.

Außerdem ist der durchschnittliche Zeuge sicher sehr neidisch auf die anderen Gläubigen. Wenn der Zeuge im kargen Königreichssaal an den Petersdom, die blaue Moschee oder Bodh Gaya denkt, dann muss er sich doch hemmungslos gepwned fühlen.

Nun also die “Hure Babylon”… Einmal ist sie ein Hammer-Motiv für tolle Wachtturm-Bilder und dann beseitigt sie auch Minderwertigkeitskomplexe von Zeugen.

Die erste Frage, die wir uns alle stellen ist natürlich: Wer oder was ist die Hure Babylon?

Folgendes Bild zeigt wohin die Reise geht:
Bild
Aha… nun hat auch noch der letzte Analphabet kapiert: Die Hure Babylon ist die Gesamtheit der falschen Religionen – d.h. allen Religionen außer den Zeugen selbst! Oder für die, die lesen können:
jw.org hat geschrieben:Die Hure Babylon, auch Babylon die Große genannt, wird in der Offenbarung des Johannes erwähnt und bezeichnet die Gesamtheit aller falschen Religionen * (Offenbarung 14:8; 17:5; 18:21). Diese Religionen unterscheiden sich zwar in vielen Punkten, aber eines haben alle gemeinsam: Sie führen Menschen weg von dem allein wahren Gott, Jehova
Also nix da mit Rübennase's knuffigen Kumbaya-Vorstellungen, dass ein Hindu, der zu Krishna betet, irgendwie auch mit dem “Göttlichen” kommuniziert! Bild Dieses Bild zeigt von der Hure Babylon manipulierte Gläubige. Der Zeuge ist jedoch nicht manipuliert.

Die Hure Babylon scheint nicht mehr die allerjüngste zu sein, eher schon eine Veteranin in dem Geschäft, das man üblicherweise nicht viel länger ausüben kann als Profi-Fußball oder was in der Kreativbranche. Aber das passt auch zu den Religionen!
BildDieses Bild zeigt: Die Hure Babylon reitet offensichtlich gerne. Allerdings ist hier das Reittier etwas extravagant ausgefallen.

Das Tier ist in Offenbarung 17:3 beschrieben: “Und ich erblickte eine Frau, die auf einem scharlachfarbenen wilden Tier saß, das voll lästerlicher Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.”

Was hat es nun damit auf sich? Die Wachtturm-Gesellschaft klärt auf:
jw.org hat geschrieben:Das scharlachrote Tier aus Offenbarung, Kapitel 17 steht für die Organisation, die die Nationen der Welt vereinen und repräsentieren will. Das Tier existierte zunächst als der Völkerbund und heute steht es für die Vereinten Nationen.
[…]
Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um „den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren“. * Das Ziel ist zwar lobenswert, aber die Vereinten Nationen entehren Gott, indem sie in sein Vorhaben eingreifen: Sie maßen sich an, etwas zu tun, was nur er durch sein Königreich tun wird
Darauf soll man erstmal kommen!

Die Frage, die sich unmittelbar aufdrängt, ist nun: warum ist das Tier scharlarchrot und nicht … hellblau, was doch die Farbe der U.N. ist?

Hätte das nicht etwas deutlicher vermittelt werden können?
Bild
Dieses Bild zeigt, dass die Hure Babylon durchaus auch als Premium-Escort-Lady arbeitet. Für die Analphabeten, die die Symbolik der mittleren Darstellung nicht raffen, sind die Darstellungen drum herum gedacht: Religion lässt sich mit politischen Machthabern ein. Wer würde da widersprechen?

Der Pornstache des Königs in der Mitte ist imho sehr gelungen. Bild
Dasselbe in Grün. Jedoch mit Adolf.

Ich finde das Bild jedoch zu heteronormativ. In der heutigen Zeit sind weibliche Staatsoberhäupter keine so große Seltenheit mehr. Was ist also mit den “Königinnen”?

Eine Lesben-Szene mit einer an Margaret Thatcher erinnernden Politikerin und der Hure Babylon z.B. wäre doch interessant gewesen. Und hätte die Zeugen möglicherweise noch mal extra geschockt und ihre Fantasie angeregt.
Bild
Hoppla, das kam jetzt überraschend. Die Hure Babylon hatte einen schrecklichen Reitunfall. Ihr Reittier hat sie einfach mal getötet.

Wir stellen fest: Die U.N. wird in der Zukunft den Religionen (außer Zeugen) den Garaus machen. Erstaunlich. Bis jetzt sieht es noch nicht so aus. Aber wir lassen uns gerne überraschen.Bild Das ist wohl noch eine weitere Darstellung der Vernichtung der Religionen durch die U.N.

Tja, das war's. Die Zeugen Jehovas und die Sexworkerin (was der korrekte Begriff wäre!) von Babylon. Natürlich ist die ganze Story bis zum Anschlag whorephobisch, aber das wäre etwas für einen gesonderten Thread.
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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon manniro am So 15. Apr 2018, 14:06

Buenos Dias! :lol:

Mir haben aber die früheren Bilder besser gefallen. Beispielsweise der Typ, der mir Krawatte und Blendax-Lächeln durch Horden von wilden Löwen und anderen Bestien stiefelte und im Hintergrund von Weibsvolk angehimmelt wurde. Offenbar eine Allegorie zum Thema: "Alle Tiere werden Brüder!". :lol:

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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon bonito am Di 17. Apr 2018, 07:37

Die "Hure Babylon" als Propagandabegriff stammt aus der sogenannten "Babylonischen Gefangenschaft".
In Babylon wurden weibliche Götter verehrt, Frauen hatten was zu melden etc. ... sehr befremdlich für ein Patriarchat.
Das wurde u.a. auch durch die falschen Berichte von Herodot genährt, der überall in Babylon Hurerei vermutete.
Die Polemik gegen Babylon ist schon im AT sehr stark in der Bibel, so dass Babylon zur Metapher für "das Böse" wurde.
In Ezk gibt es auch Anspielung mit Hure und Assyrien, vermutlich muss das Böse laut Bibel weiblich sein ;)
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948)
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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon Bergamotte am Di 17. Apr 2018, 15:48

manniro hat geschrieben:Buenos Dias! :lol:

Mir haben aber die früheren Bilder besser gefallen. Beispielsweise der Typ, der mir Krawatte und Blendax-Lächeln durch Horden von wilden Löwen und anderen Bestien stiefelte und im Hintergrund von Weibsvolk angehimmelt wurde. Offenbar eine Allegorie zum Thema: "Alle Tiere werden Brüder!". :lol:
:mrgreen: Das kenne ich nicht, das Bild. Wird sich wahrscheinlich online leider auch nicht finden lassen…?
bonito hat geschrieben:In Babylon wurden weibliche Götter verehrt, Frauen hatten was zu melden etc. ... sehr befremdlich für ein Patriarchat.
Die guten Zeugen leben heute noch diesen Traum!
jw.org hat geschrieben:In der Familie hat Jehova dem Mann die Leitung übertragen, ihn als „Haupt“ über die Frau gesetzt. Würde sie Aufgaben übernehmen, die Jehova ihm gegeben hat, ohne dabei die Autorität ihres Mannes entsprechend zu würdigen, würde sie ihm Schande machen. Ein Beispiel: Müsste sie in Gegenwart ihres Mannes ein Bibelstudium leiten, zeigt sie durch eine Kopfbedeckung Achtung vor seiner Autorität. Dabei ist nicht entscheidend, ob ihr Mann getauft ist oder nicht; er ist in jedem Fall das „Haupt“ der Familie. *
Ah, interessant. Hier wohl das Bild dazu:
Bild
Man beachte den entnervten, dem “System der Dinge” verfallenen, ungläubigen Mann im Hintergrund. Mit Bart! Bärtige sind für Zeugen irgendwie immer negativ:
Bild
(wütender, bärtiger Atheist)

Und der Ungläubige denkt nur an seinen Tee! Bei Armageddon wird jeder Nicht-Zeuge bekanntlich getötet. Wahrscheinlich rafft ihn eine Tee-Verbrühung dahin!
jw.org hat geschrieben:Würde sie in Gegenwart ihres minderjährigen getauften Sohnes ein Bibelstudium leiten oder beten, würde sie ebenfalls ihren Kopf bedecken — nicht, weil er das „Haupt“ der Familie ist, sondern wegen der Autorität, die getaufte Brüder in der Versammlung haben.
Da den Zeugen die Felle weg schwimmen, haben sich die sieben Zwerge in Warwick (= leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas, bzgl. denen Jw.org zynisch behauptet sie wären “nicht die Führer unserer Organisation.” – abgesehen davon dass ihr Wort für den Zeugen Gesetz sein muss und nicht einmal kritisiert werden darf) gedacht: Fangen wir doch mit dem Taufen mal lieber früher an! Dann sind sie, die Kinderlein, schon mal in unserem Kult drin und wenn später als Erwachsener die Einsicht kommt, gilt: Weiter Zeuge bleiben oder keinerlei Kontakt mehr mit der Familie?

Mittlerweile gibt es schon neunjährige getaufte Zeugen.

Dem 9-jährigen “Bruder” muss Respekt gezollt werden!


Das mit dem “Felle weg schwimmen” meine ich im übrigen ernsthaft. Zum ersten mal in ihrer Geschichte fängt die Wachtturm-Gesellschaft an, offensichtlich-aufdringlich zu betteln:


Es wird halt auch immer schwerer, die Leute zu bekehren:
Bild
Über 7000 Stunden pro Konvertit - das ist so viel wie “notwendige Gesamtstundenanzahl für einen Bachelor-Studiengang mit angeschlossenem Master”. :shock: :shock: :twisted:
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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon manniro am Mi 18. Apr 2018, 11:44

Bergamotte hat geschrieben:
manniro hat geschrieben:Buenos Dias! :lol:

Mir haben aber die früheren Bilder besser gefallen. Beispielsweise der Typ, der mir Krawatte und Blendax-Lächeln durch Horden von wilden Löwen und anderen Bestien stiefelte und im Hintergrund von Weibsvolk angehimmelt wurde. Offenbar eine Allegorie zum Thema: "Alle Tiere werden Brüder!". :lol:
:mrgreen: Das kenne ich nicht, das Bild. Wird sich wahrscheinlich online leider auch nicht finden lassen…?


Nach kurzer Recherche habe ich auch aufgegeben, mein "Reaktionssystem" konnte sich nicht zwischen Lachanfall und Übelkeit entscheiden. Außerdem gingen mir bereits nach kurzer Zeit die ganzen Captchas in den Links auf den Wecker. Es gehört aber offensichtlich in diese Phase:

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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon theologe am Mi 18. Apr 2018, 12:56

manniro hat geschrieben:Nach kurzer Recherche habe ich auch aufgegeben, mein "Reaktionssystem" konnte sich nicht zwischen Lachanfall und Übelkeit entscheiden.

Sieht doch eigentlich ganz nett aus... Stell dir einfach vor, das wäre das Humanistenparadies :lol:


Bergamotte hat geschrieben:Über 7000 Stunden pro Konvertit - das ist so viel wie “notwendige Gesamtstundenanzahl für einen Bachelor-Studiengang mit angeschlossenem Master”. :shock: :shock: :twisted:

Ich denke damit ist nicht gemeint, dass es bei einem Konvertit durchschnittlich 7000 Stunden 'Bekehrung' braucht bis er konvertiert (dann könnte man es tatsächlich als gut oder lange durchdacht bezeichnen), sondern dass ein Missionar 7000 Stunden von Haustür zu Haustür gehen muss, bis irgendeiner der Besuchten konvertiert, bzw. in der Realität sind es zwei Missionare, die gemeinsam 3500 Stunden missionieren.

Jemand, der tatsächlich konvertiert, nimmt durchschnittlich dafür vermutlich weniger als 100 Stunden Missionarszeit in Anspruch. (diese Zahl hab ich einfach so aus der Luft gegriffen)
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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon manniro am Mi 18. Apr 2018, 14:14

theologe hat geschrieben:... Stell dir einfach vor, das wäre das Humanistenparadies :lol:


Würde zumindest die "Animals Welcome"-Komponente erklären. Oder doch nicht? 8)

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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon Bergamotte am Mi 18. Apr 2018, 16:11

theologe hat geschrieben:Ich denke damit ist nicht gemeint, dass es bei einem Konvertit durchschnittlich 7000 Stunden 'Bekehrung' braucht bis er konvertiert (dann könnte man es tatsächlich als gut oder lange durchdacht bezeichnen), sondern dass ein Missionar 7000 Stunden von Haustür zu Haustür gehen muss, bis irgendeiner der Besuchten konvertiert, bzw. in der Realität sind es zwei Missionare, die gemeinsam 3500 Stunden missionieren.
Dieser Interpretation hänge ich natürlich nicht an und ich habe sie auch nirgendwo suggeriert :!:

Wobei an anderer Stelle etwas falsch war: Es sind 7000 Zeugen-Stunden pro Taufe. D.h. die Kinder von Zeugen sind da mit eingerechnet.

Drastischer ausgedrückt: Die Anzahl der Zeugen ist 2017 um 1,4% gewachsen – die Weltbevölkerung um 1,12%. Um dieses Ergebnis zu erzielen mussten 2 Milliarden Missionsstunden eingesetzt werden.

Erschreckend, dass immer noch Wachstum zu verzeichnen ist. Wobei in den Industrieländern man langsam “aufwacht”.
theologe hat geschrieben:Jemand, der tatsächlich konvertiert, nimmt durchschnittlich dafür vermutlich weniger als 100 Stunden Missionarszeit in Anspruch. (diese Zahl hab ich einfach so aus der Luft gegriffen)
K.A. was die Anzahl ist.
manniro hat geschrieben:Bild
Bevor ich Zeuge werde, verehre ich lieber Santa Muerte. Selbst das hat mehr Stil.
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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon theologe am Do 19. Apr 2018, 19:00

Bergamotte hat geschrieben:
theologe hat geschrieben:Ich denke damit ist nicht gemeint, dass es bei einem Konvertit durchschnittlich 7000 Stunden 'Bekehrung' braucht bis er konvertiert (dann könnte man es tatsächlich als gut oder lange durchdacht bezeichnen), sondern dass ein Missionar 7000 Stunden von Haustür zu Haustür gehen muss, bis irgendeiner der Besuchten konvertiert, bzw. in der Realität sind es zwei Missionare, die gemeinsam 3500 Stunden missionieren.
Dieser Interpretation hänge ich natürlich nicht an und ich habe sie auch nirgendwo suggeriert :!:

Wobei an anderer Stelle etwas falsch war: Es sind 7000 Zeugen-Stunden pro Taufe. D.h. die Kinder von Zeugen sind da mit eingerechnet.

Ja, wenn die Kinder dazu gezählt werden ergibt die Zahl Sinn. Ich hatte gedacht, Kinder von Zeugen wären keine "Konvertiten", aber so geht ein großteil dieser 7000 Stunden wohl auf deren Konto. Das wären ca. 10 Jahre täglich 2 Stunden Bibelstudium bis zur Taufe. (Keine Ahnung, ob man davon noch Missionarszeit abziehen muss)

Aber dass sich diese Zahl erhöht hat liegt vielleicht nicht daran, dass sie heute mehr/länger studieren, sondern dass sich mehr Kinder dann doch nicht taufen lassen :?: - trotz ausgiebiegen Bibelstudiums! :wink:
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Re: Die Sexworkerin von Babylon und die Zeugen Jehovas

Beitragvon Bergamotte am Fr 20. Apr 2018, 23:00

theologe hat geschrieben:Aber dass sich diese Zahl erhöht hat liegt vielleicht nicht daran, dass sie heute mehr/länger studieren, sondern dass sich mehr Kinder dann doch nicht taufen lassen :?: - trotz ausgiebiegen Bibelstudiums! :wink:
Ein Zeuge Jehova…
  • ist Kreationist
  • glaubt, dass es vor 7000 Jahren noch keine Menschen gab
  • glaubt, dass vor 4400 Jahren eine globale Sintflut stattgefunden hat und Wasser die gesamte Erdkugel bedeckte
  • glaubt, dass es vor der Sintflut noch keinen Regen gab:
    Mit dem Wasserdach bestand kein Bedarf für Regen, 'aber ein feuchter Dunst stieg gewöhnlich von der Erde auf' .... Erst nach der Sintflut erwähnt die Bibel zum ersten Mal Blitz und Donner.
  • muss seine Kinder Jehova opfern
  • meint, dass das lesen von Twilight oder Harry Potter Dämonen anlockt
  • meint, dass “Nein, ich habe niemanden vergewaltigt, das war ein Dämon!” ein sinnvolles Argument ist (Quelle).
  • meint, dass Jehova selbst Babys von Nicht-Zeugen bei Armageddon für ewig vernichtet

Warum also Zeuge Jehovas sein?

Wie ist das überhaupt möglich?
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