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Das das Menschsein Übersteigende

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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Hamburger02 am Fr 17. Mär 2017, 14:09

Bergamotte hat geschrieben:Das Problem ist, dass wie bei praktisch jeder deiner Behauptungen die Belege fehlen. Wenn du dir eine Erklärung herbeifantasierst, dann reicht das nicht aus. Das ist bestenfalls die halbe Miete. Du musst irgendwie zeigen, dass diese Erklärung auch tatsächlich richtig ist.

Nur zu deiner Information: lange, bevor du ins Forum gekommen bist, wurde in anderen Threads bereits über die Funktionsweise des Gehirns diskutiert. Vor Jahren haben wir da schon herausgearbeitet, dass SilverBulet sich in diesem Bereich seine völlig eigene Theorie zusammengebastelt hat, die keinerlei wissenschaftliche Grundlage besitzt und für die es daher auch keinerlei Belege gibt. Der Versuch besteht vor allem darin, die Ergebnisse der Hirntätigkeit ausschließlich reduktionistisch zu erklären, also das Auftreten von Emergenzen wie z.B. Qualia völlig zu leugnen. Von daher werden auch sämtliche nicht-reduktionistischen Argumente von SB konsequent ignoriert, da sie nicht in die Ausgansgstheorie passen.
Du bist von daher bei weitem nicht der erste, der seine Probleme mit der völligen Beleglosigkeit hat.
Nichts im Universum macht Sinn außer im Licht der Entropie.
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am Fr 17. Mär 2017, 22:19

Bergamotte hat geschrieben:Du hast keine einzige deiner Aussagen belegt und deine Fragen kannst du dir doch selber beantworten.

Hier zeigt sich, dass du nicht einmal im Ansatz einschätzen kannst, wie Wahrnehmung funktioniert.

Als Reaktion auf Situationen kann es bei Wahrnehmung keine Belege (im SInne von "Beweis") geben, sondern immer nur eine „Erfahrung auf Basis von vielen Blickwinkeln“. Das Optimum ist dabei sozusagen, die Abwesenheit einer „Gegen-Situation“.

Exakt deshalb habe ich dich an Hand von zahlreichen Beispielen nach einer Alternativerklärung gefragt -> Fehlanzeige, du kannst kein Gegenargument liefern.

Dass das Gehirn vorhanden ist, dass es in einer
Milliarden-, ja sogar Billionenhaften Detailauflösung aktiv ist und dass es mannigfaltige Sonderfälle (Krankheiten, Verletzungen und Sonderfähigkeiten) gibt, gehört bereits zu einer umfangreichen „Erfahrung“ innerhalb der Forschung.

Wer auf dieser Basis, sprich: ohne zusätzliche Magie-/Entstehungsspinnereien, arbeiten möchte, muss ein Modell aufbauen, das verdeutlicht, was das Gehirn in Relation zum "Verstehen" macht und vor allem, wie es dazu kommen kann, dass dieses Organ, Umwelt- und Körper-Situationen verarbeitet.

Dass das Gehirn eine Lernfähigkeit besitzt, wirst du sicherlich nicht abstreiten wollen (zumindest würdest du dich damit nur lächerlich machen – siehe Link zur Erforschung „struktureller Plastizität“).
Wie kommt es, dass das Gehirn sich umbaut?
Das „Mentale“ bzw. das „Bewusstsein“ kann nicht der Grund sein, denn dort liegt nur umfassende Ahnungslosigkeit in Bezug auf die Gehirnvorgänge vor.

Diese Situation muss von einem Erklärungs-Modell abgedeckt werden.

Deshalb sage ich: das Gehirn baut automatisch die Zusammenhänge des „aktiven Körpers“ in Umweltsituationen auf, weil es die dominantesten Zusammenhänge sind (Stichwort: "Regelkreis"). Es handelt sich hierbei um ein Aufbauen und nicht um einen „Kontakt mit Zusammenhängen“, das Gehirn hat nur die Impulse der (vorderen) Sinneszellen zur Verfügung, also nur Daten – es wirken keine „Zusammenhänge“ auf die Sinneszellen ein.
Die einzige Möglichkeit besteht vielmehr darin, über Mustererkennung, Zusammenhänge aufzubauen. Zusammenhänge, die sich durch möglichst viele Blickwinkel/Situationen bewähren müssen.

Exakt mit diesem Vorgang ist begründet, warum es keine „Belege“ geben kann:
Wahrnehmung hat nur „Kontakt zu Daten“, aber keinen „Kontakt zu Zusammenhängen“.

Dein Defizit besteht folglich darin, dass du nicht den Hauch eines Gegenarguments bzw. einer alternativen Erklärung liefern kannst.
Bisherige Versuche (von deinen Kollegen) landen sehr schnell in der Annahme von „unsichtbaren Gegebenheiten“, wobei niemand erklären kann, wieso das Gehirn diesen Unsichtbarkeiten so brav „zuarbeiten“ können soll.
Letztlich wird immer eine „Steuerung“ aus dem „unsichtbaren XYZ-Anteil“ benötigt, wobei aber exakt dieser „unsichtbare XYZ-Anteil“ keine Ahnung über seine eigene Aktivität haben darf.

Du konntest mit keiner einzigen Aussage etwas Vernünftiges dazu sagen.

Ich stelle die drei Fragen, weil es die wichtigsten Fragen sind, wenn man das Gehirn mit einbeziehen möchte. (ein Bestreben, das ich bei deinen Beiträgen nicht feststellen kann)

Die erste, der drei Fragen, ist von der „Technik“ her, also von der natürlich/evolutionären Umsetzung her, ungeheuerlich spannend und gibt das Rätsel auf, wie es zu der zellulären Aktivitätsabstimmung kommt, so dass ein korrekter Aufbau von Zusammenhängen erreicht wird (-> „Lernen“ = Herstellung des Potentials zum Zusammenhangsaufbau). Die Forschung ist direkt dran an diesem Punkt – hier bei der strukturellen Plastizität.
Zitat aus dem Link:
As we learn, the structure of individual neurons in our brains change to strengthen important connections and weaken less important ones, a process known as structural plasticity.
Wenn also der Aufbau/Umbau von Verbindungen ein Lernen bedeutet (also ein potentielles Verstehen), als was kann man dann die Aktivität bezeichnen, die sich entlang dieser Verbindungen ausbreitet?
=> als das Aufbauen von Zusammenhängen.
Dass du diese Formulierung ablehnst, obwohl es zu einer selektiven Benutzung der Verbindungen kommt, kannst du, wie man an deinen Beiträgen sehen kann, nicht erklären.

Lies dir die obige Formulierung noch mal durch:
„wichtige und unwichtige Verbindungen“
Wie kann eine Verbindung „wichtig“ bzw. „unwichtig“ sein?
Nun, Zusammenhange sind „wichtig“ bzw. „unwichtig“, d.h. wenn ein Zusammenhang aufgebaut wird, weil es schlicht (auf Basis der bisherigen „Erfahrung“ mit der Ausgangssituation) angebracht ist so zu reagieren, wird die Verbindung benutzt und dadurch „wichtig“ (analog „unwichtig“ im umgekehrten Fall).

Wenn du genau hinschauen würdest, dann würdest du erkennen, dass ich nichts anderes sage als die Neurowissenschaften, nur, dass ich es in Bezug zur Aktivität, also „als Teil des Verstehens“ (Wahrnehmung) beschreibe.
…aber ich will deinen Dornröschenschlaf ja nicht unnötig stören.

Die eigentliche „Sprengkraft“ enthalten die beiden anderen Fragen, bei denen du reflexartig die „weisse Flagge“ gezeigt hast, weil du keinen „Dichter und Denker“ gefunden hast, der hierzu etwas beitragen könnte (dein „Selbst-Denken“ verlief offensichtlich auch ohne Ergebnis).
Wenn du in Bezug auf die erste Frage kein „sauberes Fundament“ gelegt hast, wirst du keine Antwort finden.
Schau dir die philosophischen Spinnereien an (ja genau, das ist dein „Heimathafen“) – nur selten haben die etwas mit dem Gehirn zu tun – hierbei sind „Spezialisten“ unterwegs, die die erste Frage für unsinnig halten.

Lehn die drei Fragen ruhig ab und mach es dir in deiner Keine-Erklärungsmöglichkeit-Haltung bequem (das ist auch das „Hohelied“ der Emergenzanhänger).
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am Sa 18. Mär 2017, 01:47

Hamburger02 hat geschrieben:Nur zu deiner Information: lange, bevor du ins Forum gekommen bist, wurde in anderen Threads bereits über die Funktionsweise des Gehirns diskutiert. Vor Jahren haben wir da schon herausgearbeitet, dass SilverBulet sich in diesem Bereich seine völlig eigene Theorie zusammengebastelt hat, die keinerlei wissenschaftliche Grundlage besitzt und für die es daher auch keinerlei Belege gibt.
Wenigstens hat er jetzt zugegeben, dass ihn Belege sowieso nicht interessieren:
SilverBullet hat geschrieben:Als Reaktion auf Situationen kann es bei Wahrnehmung keine Belege (im SInne von "Beweis") geben, sondern immer nur eine „Erfahrung auf Basis von vielen Blickwinkeln“. Das Optimum ist dabei sozusagen, die Abwesenheit einer „Gegen-Situation“.
Das ist postmodern, oder vielleicht sogar mystisch. Aber sicherlich nicht mehr wissenschaftlich.

Vor allem hat SilverBullet keinerlei Ahnung von Neurophysiologie, daher haben seine Beiträge auch kaum wirklich etwas damit zu tun. Stattdessen redet er lieber lang und breit über "Verstehsituationen" und "Zusammenhangsmengen". Seine gesamten Erklärungen befinden sich in einem abstrakten Raum, wo alles vorkommt, nur eben eines nicht: was im Gehirn wirklich passiert.
Hamburger02 hat geschrieben:Der Versuch besteht vor allem darin, die Ergebnisse der Hirntätigkeit ausschließlich reduktionistisch zu erklären, also das Auftreten von Emergenzen wie z.B. Qualia völlig zu leugnen. Von daher werden auch sämtliche nicht-reduktionistischen Argumente von SB konsequent ignoriert, da sie nicht in die Ausgansgstheorie passen.
Du bist von daher bei weitem nicht der erste, der seine Probleme mit der völligen Beleglosigkeit hat.
Und es gibt Lehrbücher, wissenschaftliche Artikel en masse, Zeitschriften und Institute für systemische Neurowissenschaften, wo u.a. Kognition, um die es hier ging, als emergentes Phänomen der zugrundeliegenden neuronalen Aktivität erforscht wird.

Aber das scheint SilverBullet grad egal zu sein. Für ihn ist das offensichtlich eine Verschwörung der Wissenschaftler. Da reicht ein flappsiger Spruch:
SilverBullet hat geschrieben: „Hohelied“ der Emergenzanhänger
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am Sa 18. Mär 2017, 09:37

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Als Reaktion auf Situationen kann es bei Wahrnehmung keine Belege (im SInne von "Beweis") geben, sondern immer nur eine „Erfahrung auf Basis von vielen Blickwinkeln“. Das Optimum ist dabei sozusagen, die Abwesenheit einer „Gegen-Situation“.
Das ist postmodern, oder vielleicht sogar mystisch. Aber sicherlich nicht mehr wissenschaftlich.

Da muss ich dich leider ein wenig enttäuschen, denn es ist exakt das Prinzip woran sich Naturwissenschaften halten.
Es werden Modelle aufgestellt und anschliessend der Falsifizierung ausgesetzt.
=> Die aktuell gültigen Modelle sind diejenigen, die sich (noch) nicht als falsch herausgestellt haben.

Hier ein klare Aussage dazu.
Aus dem Link:
Es wird alles immer und immer wieder untersucht und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Zumindest früher oder später.

(ups, der Begriff „Blickwinkeln“ kommt mir irgendwie bekannt vor)

Ich habe nichts weiter gemacht, als zu erklären, dass dieses Vorgehen exakt den Möglichkeiten von Datenverarbeitender Wahrnehmung (wir kennen keine andere) entspricht.

Der Erfolg der Naturwissenschaft hat einen Grund: wir funktionieren so.

Bergamotte hat geschrieben:Und es gibt Lehrbücher, wissenschaftliche Artikel en masse, Zeitschriften und Institute für systemische Neurowissenschaften, wo u.a. Kognition, um die es hier ging, als emergentes Phänomen der zugrundeliegenden neuronalen Aktivität erforscht wird.

„Klar, da stürzt eine gigantische Flutwelle auf meine Aussagen ein und zerfetzt sie regelrecht“

Nur bist du eigenartiger Weise nicht in der Lage, auch nur ein kleines Fitzelchen davon „Gewinn bringend“ einzusetzen – „das ist schon sehr komisch“ :-)

Verwende doch einfach alle jemals geschriebenen Fachbücher und Aussagen deiner Favoriten und beantworte die drei zentralen Fragen.
(leider hast du ja bereits gesagt, dass du das nicht kannst – „ne, das erstaunt uns jetzt aber“)

Ich verstehe nicht, warum du immer wieder auf solche theatralischen Showeinlagen setzen möchtest, bring doch einfach mal ein wenig Leistung.
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am Sa 18. Mär 2017, 12:01

SilverBullet hat geschrieben:Da muss ich dich leider ein wenig enttäuschen, denn es ist exakt das Prinzip woran sich Naturwissenschaften halten.
Es werden Modelle aufgestellt und anschliessend der Falsifizierung ausgesetzt.
=> Die aktuell gültigen Modelle sind diejenigen, die sich (noch) nicht als falsch herausgestellt haben.
Kein Wunder, dass die Diskussionen mit dir so "ergiebig" sind mit so einer Vorstellung von Naturwissenschaft.
Wikipedia: Naturwissenschaft hat geschrieben:Wenn eine Aussage oder Theorie durch viele Befunde untermauert wird und keine Belege für das Gegenteil existieren, gilt sie als wahr. Sie kann jedoch jederzeit widerlegt (Falsifikation) oder in ihrem Gültigkeitsbereich eingeschränkt werden, wenn neue Forschungsergebnisse entsprechende Resultate vorweisen können.
Wobei ehrlich gesagt deine Theorie auch unfalsifizierbar ist. Was für empirische Daten könnten deinem Modell je widersprechen? Es ist so aufgebaut wie der Gottesglaube. Nicht falsifizierbar.
Hier ein klare Aussage dazu.
Aus dem Link:
Es wird alles immer und immer wieder untersucht und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Zumindest früher oder später.

(ups, der Begriff „Blickwinkeln“ kommt mir irgendwie bekannt vor)
Ja, der kommt mir auch bekannt vor. Nämlich von hier:
SilverBullet hat geschrieben:sondern immer nur eine „Erfahrung auf Basis von vielen Blickwinkeln“.
Dass man in der Wissenschaft alles aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, ist doch aber schon etwas anderes als dein Bekenntnis zum Nietzsche-Motto "Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen."? Nicht?
SilverBullet hat geschrieben:Ich habe nichts weiter gemacht, als zu erklären, dass dieses Vorgehen exakt den Möglichkeiten von Datenverarbeitender Wahrnehmung (wir kennen keine andere) entspricht.
Deine Ablenkungsmanöver sind zwar sehr putzig, aber helfen dir auch nicht weiter. Es ging darum, dass du wörtlich geschrieben hast, dass es keine Belege geben kann.

Nettes Zitat aus deinem Link:

Wie bereits eingangs gesagt: In den Naturwissenschaften gibt es keine 100%igen Beweise, sondern immer einen Haufen von Belegen.

Wo ist denn nun dieser Haufen von Belegen? Tja, bis jetzt kam nicht ein einziger.
Der Erfolg der Naturwissenschaft hat einen Grund: wir funktionieren so.
Dann arbeite doch mal wissenschaftlich.
SilverBullet hat geschrieben:„Klar, da stürzt eine gigantische Flutwelle auf meine Aussagen ein und zerfetzt sie regelrecht“

Nur bist du eigenartiger Weise nicht in der Lage, auch nur ein kleines Fitzelchen davon „Gewinn bringend“ einzusetzen – „das ist schon sehr komisch“ :-)
Erkläre mir doch mal kurz, warum ich mir die Mühe machen sollte, bei jemandem, der im Voraus schon sagt, dass er die Erklärung ablehnen wird:
SilverBullet hat geschrieben: (das ist auch das „Hohelied“ der Emergenzanhänger).
Mmmh?

Und was du davon mit deinen "profunden Kenntnissen" im Bereich Neurophysiologie überhaupt verstehen würdest, wäre dann auch noch die Frage. Ich erinnere dich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
Man muss sich immer klar machen: Ausgerechnet Leute wie SilverBullet wollen einem das Gehirn erklären.
SilverBullet hat geschrieben:Verwende doch einfach alle jemals geschriebenen Fachbücher und Aussagen deiner Favoriten und beantworte die drei zentralen Fragen.
(leider hast du ja bereits gesagt, dass du das nicht kannst – „ne, das erstaunt uns jetzt aber“)
Wie schon gesagt: Deine Fassade bröckelt nicht nur, sie ist unten. Vergiss es. :D
Ich verstehe nicht, warum du immer wieder auf solche theatralischen Showeinlagen setzen möchtest, bring doch einfach mal ein wenig Leistung.
Mmmh, was ist außer schlechtem Benehmen eigentlich dein Problem? Du willst mehr Leistung von mir? Ja, lol, geht es vielleicht in deinen Kopf rein, dass andere Menschen was besseres zu tun haben, als kostenlos für dich zu arbeiten? Wofür hältst du dich eigentlich? Und wieso fängst du jetzt schon an über Beiträge rumzumeckern, die überhaupt nicht an dich gerichtet waren?

Beantworte deine Fragen doch selber. Was sind die denn mein Problem? Verstehen kann sie wahrscheinlich eh keiner, weil für dich das Wort "Zusammenhänge" irgendwas bedeutet, das praktisch kein anderer Mensch darunter versteht.

Wenn ich dich daran erinnern darf:
SilverBullet hat geschrieben:
Bergamotte hat geschrieben:Der Zusammenhang zwischen Rauchen und verringerter Lebenserwartung besteht. Das ist nicht sehr schwach sondern richtig.

Es ist falsch.
:D :D :D

Du hast dich doch verabschiedet vom jeglichem normalen Diskurs.
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am Sa 18. Mär 2017, 19:32

Bergamotte hat geschrieben:Wobei ehrlich gesagt deine Theorie auch unfalsifizierbar ist. Was für empirische Daten könnten deinem Modell je widersprechen? Es ist so aufgebaut wie der Gottesglaube. Nicht falsifizierbar.

Unsinn, jeden Tag könnte sich etwas ergeben, was gegen meinen Ansatz spricht.
Immerhin vertrete ich eine Position, die keinem „Dichter und Denker“, also „den Jägern des unsichtbaren Schatzes“ angenehm sein kann.

Wenn du kein Gegenargument findest, dann ist das nicht mein Problem, sondern ein klares Zeichen, dass deine ablehnende Haltung allein auf einem Wunsch basiert.

Bergamotte hat geschrieben:Dass man in der Wissenschaft alles aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, ist doch aber schon etwas anderes als dein Bekenntnis zum Nietzsche-Motto "Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen."? Nicht?

Weisst du eigentlich schon, was du sagen möchtest oder „passieren“ dir solche Formulierungen einfach nur so?

Das Gehirn hat Sinnesdaten zur Verfügung, sonst nix.
Also, nimm mal drei Fingerchen und versuche „die Zugangsmöglichkeit zu Beweisen“ einzuschätzen – ich habe es dir ja bereits erklärt.

Bergamotte hat geschrieben:Es ging darum, dass du wörtlich geschrieben hast, dass es keine Belege geben kann.

Setzt du dir eine rote Nase auf, wenn du dir so etwas ausdenkst oder wie kommst du zu solchen „Ergebnissen“?
Ich habe eindeutig von „keine Belege (im Sinne von ‚Beweis’)“ geschrieben und du hast es auch exakt so zitiert.

Belege, im Sinne von Indizien, habe ich bereits genannt und auch auf die Neurowissenschaft verwiesen.
Dass du aus den Ergebnissen der Neurowissenschaft keine Gegenargumente entnehmen kannst, ist doch ein prima Zeichen.

Ich vermute aber, dass du bei „Beleg“ eher erwartest, dass man im Gehirn den Text vorfindet „dies ist ein Zusammenhang“ :-)

Bergamotte hat geschrieben:Erkläre mir doch mal kurz, warum ich mir die Mühe machen sollte, bei jemandem, der im Voraus schon sagt, dass er die Erklärung ablehnen wird:
SilverBullet hat geschrieben: (das ist auch das „Hohelied“ der Emergenzanhänger).

Mmmh?

Ach herrje, du denkst tatsächlich, dass dein „ab einem gewissen Punkt kann man nichts mehr erklären“ eine Erklärung ist?

Das „Nicht-Haben eines Modells“ zum Modell zu erklären, hältst du vermutlich für eine „super Idee“ :-)

Bergamotte hat geschrieben:Mmmh, was ist außer schlechtem Benehmen eigentlich dein Problem? Du willst mehr Leistung von mir? Ja, lol, geht es vielleicht in deinen Kopf rein, dass andere Menschen was besseres zu tun haben, als kostenlos für dich zu arbeiten? Wofür hältst du dich eigentlich? Und wieso fängst du jetzt schon an über Beiträge rumzumeckern, die überhaupt nicht an dich gerichtet waren?

Ah, deine Rot-Nasen-Phase hält weiterhin an :-)
Du möchtest also ernsthaft über mich reden dürfen und wenn ich dann einschreite, möchtet du dies als „schlechtes Benehmen“ titulieren – na, du hast ja echt lustige Weltansichten.

Du treibst einen enormen Schreibaufwand und könntest mit Leichtigkeit Sachinformationen unterbringen.
Deine Motivation, mir ein Gegenargument zu präsentieren, kann man ohne Risiko als „maximal“ einstufen.

=> Das Einzige, was dich davon abhält ist: Du kannst es einfach nicht :-)

Bergamotte hat geschrieben:Beantworte deine Fragen doch selber. Was sind die denn mein Problem?

Selbstverständlich kümmere ich mich um die Fragen und ich denke, du hast dies bereits vermutet, denn du traust dich noch nicht einmal mehr eine Antwort zu geben, weil ich sie nämlich mit Leichtigkeit prüfen könnte :-)

Die Fragen sind dein Problem, weil du kein Urteil fällen kannst, wenn du sie nicht beantwortest – und genau das leuchtet dir auch ein.

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Verwende doch einfach alle jemals geschriebenen Fachbücher und Aussagen deiner Favoriten und beantworte die drei zentralen Fragen.
(leider hast du ja bereits gesagt, dass du das nicht kannst – „ne, das erstaunt uns jetzt aber“)

Wie schon gesagt: Deine Fassade bröckelt nicht nur, sie ist unten. Vergiss es.

Genau das hier wäre der Zeitpunkt gewesen, an dem du alles getan hättest, um „eine Breitseite“ in meine Richtung zu „feuern“.
Herausgekommen ist noch nicht einmal ein Papierkügelchen :-)
Das entspricht exakt meiner Prognose…
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am Sa 18. Mär 2017, 21:41

SilverBullet hat geschrieben:
Bergamotte hat geschrieben:Wobei ehrlich gesagt deine Theorie auch unfalsifizierbar ist. Was für empirische Daten könnten deinem Modell je widersprechen? Es ist so aufgebaut wie der Gottesglaube. Nicht falsifizierbar.

Unsinn, jeden Tag könnte sich etwas ergeben, was gegen meinen Ansatz spricht.
Und das wäre? Nenn doch mal ein Beispiel.
Immerhin vertrete ich eine Position, die keinem „Dichter und Denker“, also „den Jägern des unsichtbaren Schatzes“ angenehm sein kann.
Was soll das jetzt bedeuten? Dass du kein Denker bist?
Wenn du kein Gegenargument findest, dann ist das nicht mein Problem, sondern ein klares Zeichen, dass deine ablehnende Haltung allein auf einem Wunsch basiert.
Das Gegenargument ist, dass dir die Belege fehlen.
Weisst du eigentlich schon, was du sagen möchtest oder „passieren“ dir solche Formulierungen einfach nur so?

Das Gehirn hat Sinnesdaten zur Verfügung, sonst nix.
Also, nimm mal drei Fingerchen und versuche „die Zugangsmöglichkeit zu Beweisen“ einzuschätzen – ich habe es dir ja bereits erklärt.
Jetzt kommen wieder die Ratespielchen. Probier doch mal selber deine Thesen darzulegen.
Setzt du dir eine rote Nase auf, wenn du dir so etwas ausdenkst oder wie kommst du zu solchen „Ergebnissen“?
Ich habe eindeutig von „keine Belege (im Sinne von ‚Beweis’)“ geschrieben und du hast es auch exakt so zitiert.
Na also. Wissenschaftliche Beweise sind dir egal. Freimütig zugegeben. Weil Ludmila Carone sagt, dass man keine Beweise braucht. Da halte ich es mal lieber mit den Wikipedia-Editoren, das ist immer noch seriöser:
Wikipedia: Stand der Wissenschaft hat geschrieben:Anders als reines Glaubenswissen repräsentiert der Stand der Wissenschaft gültige, beweisbare und überprüfbare Erkenntnisse. Diese müssen sich zunächst von anderen Ausprägungen des Standes der Wissenschaft identifizierbar und erkennbar unterscheiden.
Und da es sich bei deiner Theorie um reines Glaubenswissen handelt, muss man halt auch auf die wissenschaftlichen Beweise verzichten. Ich gratuliere zu deiner Ehrlichkeit. Es hat lange gedauert...
Belege, im Sinne von Indizien, habe ich bereits genannt und auch auf die Neurowissenschaft verwiesen.
Darf ich dich daran erinnern, dass du auch keinen einzigen Beleg gebracht hast?
Dass du aus den Ergebnissen der Neurowissenschaft keine Gegenargumente entnehmen kannst, ist doch ein prima Zeichen.
Außer so Kleinigkeiten, wie dass die Pyramidenzellen für die Gehirnwellen verantwortlich sind und nicht die Gesamtheit der Neuronen. Aber sowas stört dich ja nicht, du machst dir die Welt wie sie dir gefällt. Da wird kurzerhand uminterpretiert (schließlich handelt es sich bei deiner Theorie um eine nicht-falsifizierbare): Es ist ein "zyklische(s) Durchlaufen des Zusammenhangsaufbaus" weil, ähm, weil da auch ein Zusammenhang bei den Pyramidenzellen vorliegt. Nicht wahr?
Ich vermute aber, dass du bei „Beleg“ eher erwartest, dass man im Gehirn den Text vorfindet „dies ist ein Zusammenhang“ :-)
Ich erwarte, dass du überhaupt mal deine Thesen belegst.
Ach herrje, du denkst tatsächlich, dass dein „ab einem gewissen Punkt kann man nichts mehr erklären“ eine Erklärung ist?
Na das Zitat such mal raus! Ich bin gespannt!
Das „Nicht-Haben eines Modells“ zum Modell zu erklären, hältst du vermutlich für eine „super Idee“ :-)
Also handelt es sich für dich bei der systemischen Neurowissenschaft um eine gigantische Verschwörung der Wissenschaftler? Gut. Ok.
Du möchtest also ernsthaft über mich reden dürfen und wenn ich dann einschreite, möchtet du dies als „schlechtes Benehmen“ titulieren – na, du hast ja echt lustige Weltansichten.
Wo habe ich das denn getan?
Du treibst einen enormen Schreibaufwand und könntest mit Leichtigkeit Sachinformationen unterbringen.
Na wenigstens schreibe ich keine peinlichen Sachen wie du.
Deine Motivation, mir ein Gegenargument zu präsentieren, kann man ohne Risiko als „maximal“ einstufen.
Soll das Ironie sein?
Selbstverständlich kümmere ich mich um die Fragen
es geht doch nicht ums kümmern, sondern um das beantworten. Was sind denn jetzt nun deine Antworten, oder hast du keine?
SilverBullet hat geschrieben:und ich denke, du hast dies bereits vermutet, denn du traust dich noch nicht einmal mehr eine Antwort zu geben, weil ich sie nämlich mit Leichtigkeit prüfen könnte :-)
Mich nicht trauen? Warum denn? Natürlich traue ich mich, komm ich zeig's dir:
SilverBullet hat geschrieben:Drei kleine Rätselfragen:
1. Wie stellt man Zusammenhänge her?
2. Wie stellt man „Bedeutung“ her?
3. Wie stellt man „Erleben/Denken“ her?
Antworten:
  1. Zusammenhänge stellt man nicht her. Denn sie liegen bereits vor. Wie der Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke bei konstantem Widerstand vorliegt.
  2. Bedeutungen stellt man her, indem man den Bedeutungsinjektor über die Begriffsmodule so polarisiert, dass die Bedeutungsfrequenz entlang des Phrasenterminals sich in eine Bedeutung umwandelt.
  3. Erleben stellt man her, indem man die strukturelle Animationsmatrix an den Wahrnehmungskern anpasst. Denken stellt man her, indem man den Denkemitter auf die Kognitionsamplitude einstellt und anschließend die Ausgabe des rekonfigurierten Denkemitters in die Denkleitung einspeist.
So, jetzt überprüf mal schön.
SilverBullet hat geschrieben:=> Das Einzige, was dich davon abhält ist: Du kannst es einfach nicht :-)
Warum soll ich das nicht können?
Die Fragen sind dein Problem, weil du kein Urteil fällen kannst, wenn du sie nicht beantwortest – und genau das leuchtet dir auch ein.
Warum soll ich kein Urteil fällen können?
SilverBullet hat geschrieben:Genau das hier wäre der Zeitpunkt gewesen, an dem du alles getan hättest, um „eine Breitseite“ in meine Richtung zu „feuern“.
Herausgekommen ist noch nicht einmal ein Papierkügelchen :-)
Das entspricht exakt meiner Prognose…
Die Breitseite kommt doch jedes mal. Und gleich wieder, weil es so lustig war:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am Sa 18. Mär 2017, 22:54

Bergamotte hat geschrieben:Antworten:
1. Zusammenhänge stellt man nicht her. Denn sie liegen bereits vor. Wie der Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke bei konstantem Widerstand vorliegt.
2. Bedeutungen stellt man her, indem man den Bedeutungsinjektor über die Begriffsmodule so polarisiert, dass die Bedeutungsfrequenz entlang des Phrasenterminals sich in eine Bedeutung umwandelt.
3. Erleben stellt man her, indem man die strukturelle Animationsmatrix an den Wahrnehmungskern anpasst. Denken stellt man her, indem man den Denkemitter auf die Kognitionsamplitude einstellt und anschließend die Ausgabe des rekonfigurierten Denkemitters in die Denkleitung einspeist.
So, jetzt überprüf mal schön.

Kein Problem, du hast (wie es zu erwarten war) komplett das Gehirn vergessen.
Dies entlarvt dein Geschreibsel als frei erfundenen Text, wobei davon auszugehen ist, dass es deine Maximalleistung war.

Bist du ein sehr emotionaler „Dichter und Denker“, dass du dich zu so einem Affentheater hinreissen lässt?

Bergamotte hat geschrieben:Na also. Wissenschaftliche Beweise sind dir egal. Freimütig zugegeben. Weil Ludmila Carone sagt, dass man keine Beweise braucht. Da halte ich es mal lieber mit den Wikipedia-Editoren, das ist immer noch seriöser:
Wikipedia: Stand der Wissenschaft hat geschrieben:Anders als reines Glaubenswissen repräsentiert der Stand der Wissenschaft gültige, beweisbare und überprüfbare Erkenntnisse. Diese müssen sich zunächst von anderen Ausprägungen des Standes der Wissenschaft identifizierbar und erkennbar unterscheiden.

Und da es sich bei deiner Theorie um reines Glaubenswissen handelt, muss man halt auch auf die wissenschaftlichen Beweise verzichten. Ich gratuliere zu deiner Ehrlichkeit. Es hat lange gedauert...

Du scheinst ein tierischer Anfänger zu sein, denn hier geht es um die Ergebnisse von Experimenten.

Wird ein Experiment korrekt beschrieben, kann es (im günstigsten Fall) beliebig wiederholt werden und die Ergebnisse liegen als Fakten („Erkenntnisse“) vor.
Dass es sich um Fakten handelt, ist dann durch das Wiederholen „beweisbar“, im Sinne von: „man kann es ausprobieren“.
Weil die Hintergründe jedoch nicht klar sind (deshalb macht man ja das Experiment) kann der Ausgang des Experiments nur mit Wahrscheinlichkeiten angegeben werden (auch dort ist mein Link sehr präzise) – letztlich kann ja immer nur über die durchgeführten Experimente ausgesagt werden, wie sie ausgingen (also eine beschränkte Anzahl).

Zudem:
Fakten sind keine Erklärungsmodelle.
Ein Erklärungsmodell versucht den Hintergrund der Fakten zu erfassen. Es ist „die Erklärung, wie es zu diesen Fakten kommen kann und wie sie zusammenhängen“.
Auch hierzu gibt es keine Belege, im Sinne von Beweisen.

Du gehst auch bei diesem Thema offensichtlich wieder nach deinen emotionalen Wünschen vor und fällst ein Urteil, ohne Sinn und Verstand.

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Wenn du kein Gegenargument findest, dann ist das nicht mein Problem, sondern ein klares Zeichen, dass deine ablehnende Haltung allein auf einem Wunsch basiert.

Das Gegenargument ist, dass dir die Belege fehlen.

Das ist Unsinn, es fehlen keine Belege, im Sinne von Indizien und Belege, im Sinne von Beweisen, kann es nicht geben.

Such irgendwelche Experimente aus der Neurowissenschaft, die belegen (Indiz), dass das Gehirn keine Zusammenhänge aufbaut, obwohl es explizit Verbindungen anlegt und diese selektiv, je nach Aktivitätssituation einsetzt – du wirst nichts finden.

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Das „Nicht-Haben eines Modells“ zum Modell zu erklären, hältst du vermutlich für eine „super Idee“

Also handelt es sich für dich bei der systemischen Neurowissenschaft um eine gigantische Verschwörung der Wissenschaftler? Gut. Ok.

Du scheinst dir da eine Traumwelt zurrecht zu spinnen.

Es mag wenige Wissenschaftler geben, die sich als Buchautoren, also ausserhalb ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit, mit philosophischen Spinnereien befassen, aber die seriösen Wissenschaftler ziehen auch dabei eine sauber erkennbare Trennlinie zwischen wissenschaftlicher Basis und dem „Land der Spekulation“ (z.B. „Wolf Singer“ macht das).

Deine Suggestion einer derartigen „systematischen Einstellung“ in der Neurowissenschaft ist völliger Unsinn, denn diese Leute wollen an Forschungsgelder heran kommen und geben deshalb am Ende ihrer Veröffentlichungen lieber einen Ausblick, was sie noch alles herausfinden können, als dass sie bekannt geben „am Ende zu sein“ :-)
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am So 19. Mär 2017, 01:36

SilverBullet hat geschrieben:Kein Problem, du hast (wie es zu erwarten war) komplett das Gehirn vergessen.
Dies entlarvt dein Geschreibsel als frei erfundenen Text, wobei davon auszugehen ist, dass es deine Maximalleistung war.
Dann schauen wir uns die Fragen doch noch einmal an:
SilverBullet hat geschrieben:Drei kleine Rätselfragen:
1. Wie stellt man Zusammenhänge her?
2. Wie stellt man „Bedeutung“ her?
3. Wie stellt man „Erleben/Denken“ her?
Kommt denn da das Gehirn vor? Nein. Na also. Auf unsinnige Fragen wie "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" gibt es Antworten wie "42". Das hast du doch selber hier gebracht.
SilverBullet hat geschrieben:Bist du ein sehr emotionaler „Dichter und Denker“, dass du dich zu so einem Affentheater hinreissen lässt?
Ich finde deine Naivität wirklich erstaunlich. :D Aber vielleicht kommt irgendwann doch die Erleuchtung. Mal sehen wann.
SilverBullet hat geschrieben:Du scheinst ein tierischer Anfänger zu sein, denn hier geht es um die Ergebnisse von Experimenten.
Sagt wer? Du?
SilverBullet hat geschrieben:Wird ein Experiment korrekt beschrieben, kann es (im günstigsten Fall) beliebig wiederholt werden und die Ergebnisse liegen als Fakten („Erkenntnisse“) vor.
Dass es sich um Fakten handelt, ist dann durch das Wiederholen „beweisbar“, im Sinne von: „man kann es ausprobieren“.
Weil die Hintergründe jedoch nicht klar sind (deshalb macht man ja das Experiment) kann der Ausgang des Experiments nur mit Wahrscheinlichkeiten angegeben werden (auch dort ist mein Link sehr präzise)
Es ist ein einziger, reichlich unprofessionell geschriebener (Zitat: "Waaah nein") Blog-Post, warum sollte man den so ernst nehmen? Das Herumreiten der Autorin auf der Tatsache, dass es keine hundertprozentigen Beweise in der Wissenschaft gibt, bringt uns jetzt genau wie weiter? Die gibt es doch überhaupt nirgendwo. Auch nicht vor Gericht.

Aber es ist schon erstaunlich, dass du jetzt doch zum Philosophen geworden bist (Unterabteilung Wissenschaftstheorie), nur weil du deine Behauptungen nicht beweisen (und genauso wenig belegen) willst.
– letztlich kann ja immer nur über die durchgeführten Experimente ausgesagt werden, wie sie ausgingen (also eine beschränkte Anzahl).

Zudem:
Fakten sind keine Erklärungsmodelle.
Aber Erklärungsmodelle können Thesen sein. Das heliozentrische Weltbild ist einmal ein Erklärungsmodell, das die Planetenbahnen und die stellare Parallaxe erklären kann. Aber es ist auch eine These, nämlich dass das Sonnensystem so aufgebaut ist, dass die Planeten inklusive der Erde die Sonne umkreisen. Und diese These ist mittlerweile bewiesen. Im Gegensatz zu deinen Einlassungen hier.
SilverBullet hat geschrieben:Das ist Unsinn, es fehlen keine Belege, im Sinne von Indizien und Belege, im Sinne von Beweisen, kann es nicht geben.
Wenn die Belege nicht fehlen würden, dann hättest du sie doch genannt?
Such irgendwelche Experimente aus der Neurowissenschaft, die belegen (Indiz), dass das Gehirn keine Zusammenhänge aufbaut, obwohl es explizit Verbindungen anlegt und diese selektiv, je nach Aktivitätssituation einsetzt – du wirst nichts finden.
Und schon wieder wird die Beweislast umgedreht.

Dein "Erklärungsmodell" ist unfalsifizierbar, also kann es auch keine Experimente geben, die es widerlegen. "Zusammenhang" ist ein Begriff, den du anders verwendest als im normalen Sprachgebrauch üblich. Damit ist er so undefiniert, dass er dir erlaubt dein "Erklärungsmodell" beliebig heimlich umzuinterpretieren, so dass es einer Widerlegung durch Experimente ausweichen kann.
Psiram: Pseudowissenschaft hat geschrieben:Als Pseudowissenschaft bezeichnet man Theorien und Lehren, die sich durch an Wissenschaft erinnernde Methodik und Sprachgebrauch einen wissenschaftlichen Anstrich geben, ohne den hohen Standard der Wissenschaftlichkeit zu erfüllen. Insbesondere immunisieren sich Pseudowissenschaften meistens gegen ihre Widerlegung, indem sie die verwendeten Begriffe nicht eindeutig definieren und sich nicht auf falsifizierbare Vorhersagen festlegen lassen.
So sieht's aus. "indem sie die verwendeten Begriffe nicht eindeutig definieren" ... genau das.

Ist es nicht etwas seltsam, dass in einem über 800 Seiten starken Buch wie Kognitive Neurowissenschaften von Hans-Otto Karnath kein einziges mal "Zusammenhang" als etwas, das vom Gehirn aufgebaut wird, beschrieben wird? Was soll dein Erklärungsmodell überhaupt erklären? Offensichtlich kommt man gut ohne dieses zurecht.
SilverBullet hat geschrieben:
Bergamotte hat geschrieben:Also handelt es sich für dich bei der systemischen Neurowissenschaft um eine gigantische Verschwörung der Wissenschaftler? Gut. Ok.

Du scheinst dir da eine Traumwelt zurrecht zu spinnen.

Es mag wenige Wissenschaftler geben, die sich als Buchautoren, also ausserhalb ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit, mit philosophischen Spinnereien befassen, aber die seriösen Wissenschaftler ziehen auch dabei eine sauber erkennbare Trennlinie zwischen wissenschaftlicher Basis und dem „Land der Spekulation“ (z.B. „Wolf Singer“ macht das).

Deine Suggestion einer derartigen „systematischen Einstellung“ in der Neurowissenschaft ist völliger Unsinn, denn diese Leute wollen an Forschungsgelder heran kommen und geben deshalb am Ende ihrer Veröffentlichungen lieber einen Ausblick, was sie noch alles herausfinden können, als dass sie bekannt geben „am Ende zu sein“ :-)
Also, dann diagnostiziert jetzt der Dunning-Kruger-Betroffene SilverBullet hier, dass es sich bei der Neurowissenschaft um eine pathologische Wissenschaft handelt. Denn warum sonst wäre das Teilgebiet "systemische Neurowissenschaften" so anerkannt, dass es eigene Institute für systemische Neurowissenschaften gibt? Sogar eigene Studiengänge, wo man systemische Neurowissenschaften studieren kann?
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am So 19. Mär 2017, 10:44

Bergamotte hat geschrieben:Dann schauen wir uns die Fragen doch noch einmal an:
SilverBullet hat geschrieben:Drei kleine Rätselfragen:
1. Wie stellt man Zusammenhänge her?
2. Wie stellt man „Bedeutung“ her?
3. Wie stellt man „Erleben/Denken“ her?

Kommt denn da das Gehirn vor? Nein. Na also.

Nicht so schnell.
Es geht in diesem Thema um „das Bewusstsein“, also um die menschliche Wahrnehmung, deren Impulsaktivität an Hand sehr vieler Belege (im Sinne von Indizien) vernünftiger Wese als Ausgangspunkt für jegliche nachfolgende Reaktion angesehen werden sollte.
Im Zentrum hiervon steht das Gehirn.
Exakt in dieser Gesamtkonstellation habe ich die Fragen gestellt.

Wie konnte dieser Zusammenhang, der deiner Meinung nach „ja einfach so besteht“ und nicht aufgebaut werden muss, plötzlich in deiner Reaktion gar nicht vorhanden sein und auch jetzt, also in einem zweiten Schritt, komplett „übersehen“ werden?

Hast du da vielleicht „etwas“ nicht so ganz aufgebaut? :-)

(irgendwie kommt es mir so vor, als müsste ich dir gerade die vier Grundrechenarten erklären)

Bergamotte hat geschrieben:Es ist ein einziger, reichlich unprofessionell geschriebener (Zitat: "Waaah nein") Blog-Post, warum sollte man den so ernst nehmen? Das Herumreiten der Autorin auf der Tatsache, dass es keine hundertprozentigen Beweise in der Wissenschaft gibt, bringt uns jetzt genau wie weiter? Die gibt es doch überhaupt nirgendwo.

Dein politischer Schabernack über „das Ernstnehmen“ täuscht nicht darüber hinweg, dass du den Artikel gerade ernst genommen hast, denn (ich wiederhole deinen Text):
„Die gibt es doch überhaupt nirgendwo“

Und jetzt erklär mal locker flockig, wie es sein kann, dass „es die doch überhaupt nirgendwo gibt“, während du gleichzeitig vom „einfach so Bestehen von Zusammenhängen“ philosophierst.

Bergamotte hat geschrieben:Ist es nicht etwas seltsam, dass in einem über 800 Seiten starken Buch wie Kognitive Neurowissenschaften von Hans-Otto Karnath kein einziges mal "Zusammenhang" als etwas, das vom Gehirn aufgebaut wird, beschrieben wird?

Und wie wurden in dem Büchlein (vor dem du dich verneigst) die drei Fragen beantwortet? Nicht oder gar nicht?

Du hast lediglich die Richtung gewechselt, aber ein Kasperltheater ist es immer noch.

Bergamotte hat geschrieben:Also, dann diagnostiziert jetzt der Dunning-Kruger-Betroffene SilverBullet hier, dass es sich bei der Neurowissenschaft um eine pathologische Wissenschaft handelt. Denn warum sonst wäre das Teilgebiet "systemische Neurowissenschaften" so anerkannt, dass es eigene Institute für systemische Neurowissenschaften gibt? Sogar eigene Studiengänge, wo man systemische Neurowissenschaften studieren kann?

Wo hast du jetzt aufgezeigt, dass dort das „Nicht-Haben eines Modells“ zum Modell erklärt wird?

Deine Beiträge sind letztlich der beste Beleg dafür, dass Zusammenhänge nicht von aussen kommen, denn du baust sie oftmals falsch auf und jetzt vergisst du die Hälfte.
Wie soll das gehen, wenn sie doch einfach „bestehen“?

Deine Schwächen zeigen unmissverständlich, dass das menschliche Wahrnehmungssystem sämtliche Zusammenhänge explizit aus den Daten (der Sinneszellen) aufbauen muss.

Dabei kann alles Mögliche schief gehen.
Das ist wie bei den (optischen) Täuschungen:
es kommt zu Zusammenhangskonstellationen, die sich, im Abgleich mit anderen Blickwinkeln (auf dieselbe Situation), als falsch herausstellen.

Was ist denn „Mustererkennung“ anderes, als das Aufbauen von Zusammenhängen?
Experimente haben gezeigt, dass wir Menschen viel mehr „erkennen“ als tatsächlich da ist.
=> Nix da mit „einfach so bestehen“ :-)

Ich sage: dies ist nur dadurch erklärbar, dass das Gehirn Zusammenhänge aufbaut.

Du hingegen wirst es wohl eher gar nicht erklären wollen
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am So 19. Mär 2017, 11:44

SilverBullet hat geschrieben:Nicht so schnell.
Es geht in diesem Thema um „das Bewusstsein“, also um die menschliche Wahrnehmung, deren Impulsaktivität an Hand sehr vieler Belege (im Sinne von Indizien) vernünftiger Wese als Ausgangspunkt für jegliche nachfolgende Reaktion angesehen werden sollte.
Im Zentrum hiervon steht das Gehirn.
Exakt in dieser Gesamtkonstellation habe ich die Fragen gestellt.
Ja, aber trotzdem steht da nur "man", was soll das "man" denn sein? Geht es darum, wie man die Zusammenhänge vom Gehirn zu was auch immer "herstellt" (argh, dieses Wort)?

Außerdem, woher willst du wissen, dass sich meine Antworten nicht auf das Gehirn bezogen haben? Wenn du dir lustige Begriffe wie Schaltübergänge ausdenken darfst, um irgendwas im Gehirn zu beschreiben (wo man dann raten darf was), darf ich das genauso.
SilverBullet hat geschrieben:Wie konnte dieser Zusammenhang, der deiner Meinung nach „ja einfach so besteht“ und nicht aufgebaut werden muss, plötzlich in deiner Reaktion gar nicht vorhanden sein und auch jetzt, also in einem zweiten Schritt, komplett „übersehen“ werden?
Welcher Zusammenhang? Und ob man einen Zusammenhang erkennt oder herstellt ist auch mal ein Unterschied.
SilverBullet hat geschrieben:Dein politischer Schabernack über „das Ernstnehmen“ täuscht nicht darüber hinweg, dass du den Artikel gerade ernst genommen hast, denn (ich wiederhole deinen Text):
„Die gibt es doch überhaupt nirgendwo“

Und jetzt erklär mal locker flockig, wie es sein kann, dass „es die doch überhaupt nirgendwo gibt“, während du gleichzeitig vom „einfach so Bestehen von Zusammenhängen“ philosophierst.
Das wird eher kurz und knapp als locker flockig, du hast nämlich nur was überlesen. Beweise gibt es, ich habe jedoch geschrieben:
Bergamottte hat geschrieben:Das Herumreiten der Autorin auf der Tatsache, dass es keine hundertprozentigen Beweise in der Wissenschaft gibt, bringt uns jetzt genau wie weiter? Die gibt es doch überhaupt nirgendwo.
Es ist diese Assoziation von "Beweis" mit "hundertprozentigem Beweis", die die Autorin auf die falsche Fährte führt und was dann in einem Text resultiert, der bei vielen Leuten falsche Vorstellungen erzeugt, wie bei dir, dass du nichts beweisen musst und die Beweislast umdrehen darfst.
SilverBullet hat geschrieben:Und wie wurden in dem Büchlein (vor dem du dich verneigst)
so, wo habe ich das denn getan?
die drei Fragen beantwortet? Nicht oder gar nicht?
Das weiß ich nicht. Dazu müsste man erst einmal erkennen können, was die drei Fragen bedeuten sollen.
SilverBullet hat geschrieben:Wo hast du jetzt aufgezeigt, dass dort das „Nicht-Haben eines Modells“ zum Modell erklärt wird?

Deine Beiträge sind letztlich der beste Beleg dafür, dass Zusammenhänge nicht von aussen kommen, denn du baust sie oftmals falsch auf und jetzt vergisst du die Hälfte.
Ich denke du hast eher was vergessen, nämlich folgendes:
SilverBullet hat geschrieben:Deine Suggestion einer derartigen „systematischen Einstellung“ in der Neurowissenschaft ist völliger Unsinn, denn diese Leute wollen an Forschungsgelder heran kommen und geben deshalb am Ende ihrer Veröffentlichungen lieber einen Ausblick, was sie noch alles herausfinden können, als dass sie bekannt geben „am Ende zu sein“ :-)
Also: du hast gesagt System-Ansätze in den Neurowissenschaften gibt's nicht. Und jetzt?
SilverBullet hat geschrieben:Deine Schwächen zeigen unmissverständlich, dass das menschliche Wahrnehmungssystem sämtliche Zusammenhänge explizit aus den Daten (der Sinneszellen) aufbauen muss.

Dabei kann alles Mögliche schief gehen.
Das ist wie bei den (optischen) Täuschungen:
es kommt zu Zusammenhangskonstellationen, die sich, im Abgleich mit anderen Blickwinkeln (auf dieselbe Situation), als falsch herausstellen.

Was ist denn „Mustererkennung“ anderes, als das Aufbauen von Zusammenhängen?
So ziemlich alles. Wie z.B. der Aufbau eines Repräsentationsmodells.
Experimente haben gezeigt, dass wir Menschen viel mehr „erkennen“ als tatsächlich da ist.
Wie soll man denn etwas erkennen, was nicht da ist?
=> Nix da mit „einfach so bestehen“ :-)
Also ist ein Satz wie "Bei konstantem Widerstand liegt ein linearer Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke vor" für dich falsch? Okay... :D
Wie wäre er dann richtig? Etwa so: "Bei konstantem Widerstand existiert ein Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke erst, wenn dieser vom Gehirn aufgebaut wurde"? Na dann, gute Nacht.
SilverBullet hat geschrieben:Ich sage: dies ist nur dadurch erklärbar, dass das Gehirn Zusammenhänge aufbaut.

Du hingegen wirst es wohl eher gar nicht erklären wollen…
Es tut mir leid, dass ich dein streng idealistisches Weltbild nicht als Erklärung akzeptieren kann. Ich dachte du hasst Philosophie? :D

Und natürlich will ich "es" erklären, aber ich leide doch nicht unter dem Dunning-Kruger-Syndrom wie du – man erinnere sich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
und überlasse Erklärungen lieber den Fachleuten.
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am Mo 20. Mär 2017, 22:43

Bergamotte hat geschrieben:Es ist diese Assoziation von "Beweis" mit "hundertprozentigem Beweis", die die Autorin auf die falsche Fährte führt und was dann in einem Text resultiert, der bei vielen Leuten falsche Vorstellungen erzeugt, wie bei dir, dass du nichts beweisen musst und die Beweislast umdrehen darfst.

Wenn du eine Prozentangabe ins Spiel bringst (auch wenn es „100%“ ist), dann sprichst du von Wahrscheinlichkeit, d.h. bei "nicht-hundertprozentrig" kann es sich nicht um eine umfassend abschliessende Klärung.
„Beweis“ soll aber exakt eine „umfassende Klärung“ sein, so dass man nicht einmal mehr in die jeweilige Richtung denken muss, denn „es ist ja geklärt“.

Würde umgekehrt eine umfassende Klärung à la „Beweis“ vorliegen, dann würde das Ergebnis bei einer Anwendung natürlich immer 100% sein, aber man würde von einem ganz anderen Fundament gestartet sein.
In diesem Fall wäre "hundertprozentiger Beweis" eine Formulierung wie „weisser Schimmel“.

Ein derartiges Fundament liegt aber nicht vor.

Du baust also wieder einmal Zusammenhänge auf, die nicht „bestehen“ :-)

Bergamotte hat geschrieben:Also ist ein Satz wie "Bei konstantem Widerstand liegt ein linearer Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke vor" für dich falsch?

Dieser Satz wird von einem Wahrnehmungssystem bereitgestellt und er ist für andere Wahrnehmungssysteme bestimmt.
Es ist ein Hinweis, dass es einen Anlass „innerhalb der Welt“ gibt, einen Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke aufzubauen.
Man erkennt dies auch daran, dass mit diesem Satz alleine der Zusammenhang gar nicht vorliegt. Es ist nicht möglich, ohne weitere Aufbauarbeit (-> Analyse/Lernen) den Zusammenhang tatsächlich herzustellen.

=> hast du es gemerkt:
„einen Zusammenhang herstellen“ ist genauso eine sprachliche Konvention wie „der Zusammenhang liegt vor“

Typisch Philosoph, versuchst du von der Sprache ausgehend, auf die Grundlagen von Wahrnehmung zu schliessen.

=> das Resultat kann nur eine unsinnige Vermischung von „Wirklichkeit“ und dem „Verstehen von Wirklichkeit“ sein.
=> als Folge werden Spinnereien wie „Emergenz“ eingeführt, damit plötzlich „Qualia“ als „das Resultat von Hirntätigkeit“ behauptet werden können.
=> Philosophischer Irrsinn, ohne jeglichen Nutzen, aber mit viel Schaden.

Bergamotte hat geschrieben:Wie wäre er dann richtig? Etwa so: "Bei konstantem Widerstand existiert ein Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke erst, wenn dieser vom Gehirn aufgebaut wurde"? Na dann, gute Nacht.

Wie wäre es wenn du „den Anlass zur Wahrnehmung“ von „der Durchführung von Wahrnehmung“ trennen würdest?

Das scheint komplett ausserhalb deiner Möglichkeiten zu liegen :-)
Dir ist nicht einmal aufgefallen, dass du plötzlich auf das Wort „existiert“ wechselst und dies mit der Funktion des Wahrnehmungssystems verbindest (genau diese Vermischung habe ich oben bemängelt). Auf diese Weise „schleichen sich“ Existenzen suggestiv in die Wahrnehmung ein (die Folge: „Emergenz-Spinnerei“, „Geist“ usw.).

Innerhalb des Wahrnehmungssystems „starten Begriffe“ wie „Widerstand“, „Spannung“ und „Stromstärke“ immer nur als Impulse. Nur ein geeigneter Reaktionsablauf kann hierbei Zusammenhänge herstellen (genau diese Abläufe gibt es im Gehirn).
Werden keine Zusammenhänge zwischen den jeweiligen Impulsausbreitungen aufgebaut, dann kümmert sich das Wahrnehmungssystem schlicht nicht um diese Konstellation: „es bestehen dann keine Zusammenhänge“.

=> man glaubt es kaum, aber genau auf diese Herstellfähigkeit zielt die erste der drei Fragen ab. „ein unglaublich genialer Schachzug“

(einen Philosophen jagt diese unspektakuläre Fragestellung offensichtlich unwiderruflich in den „Deadlock“ -> „No system found. Please remove disk and press [reset]“)

„das Aufbauen von Zusammenhängen“ ist eine Funktion der Wahrnehmung, mit der versucht wird „die Details der Welt“ zu verstehen.

Ich sage: diese Funktion ist 1:1 im Gehirn vorhanden.
Das Gehirn kann Zusammenhänge aufbauen == der Mensch kann Zusammenhänge aufbauen.

Bergamotte hat geschrieben:Und ob man einen Zusammenhang erkennt oder herstellt ist auch mal ein Unterschied.

Ich habe dich ausführlich befragt, was denn deiner Meinung nach dabei ablaufen soll.
Gekommen ist nichts -> kein Unterschied feststellbar.

Ich sage voraus, dass du es wieder nicht erklären kannst.

(tu es, dann tust du genau das, was ich will – erkläre es nicht, dann habe ich dich richtig eingeschätzt…)

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Deine Suggestion einer derartigen „systematischen Einstellung“ in der Neurowissenschaft ist völliger Unsinn, denn diese Leute wollen an Forschungsgelder heran kommen und geben deshalb am Ende ihrer Veröffentlichungen lieber einen Ausblick, was sie noch alles herausfinden können, als dass sie bekannt geben „am Ende zu sein“

Also: du hast gesagt System-Ansätze in den Neurowissenschaften gibt's nicht. Und jetzt?

Ich spreche von einer „derartigen systematischen Einstellung“, d.h. es ging um eine bestimmte Einstellung (Ausgangspunkt: „Nicht-Haben eines Modells“ == „Model“) – aber mit deiner Schwäche, Zusammenhänge von einem Beitrag zum nächsten aufzubauen, hast du da wohl ein wenig „Inhalt“ verloren.

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Was ist denn „Mustererkennung“ anderes, als das Aufbauen von Zusammenhängen?
So ziemlich alles. Wie z.B. der Aufbau eines Repräsentationsmodells.

Ja, so langsam nähern wir uns der „Replikatorfunktion“ an – „Emergenz“, also die reine Ahnungslosigkeit, soll es vermutlich möglich machen.

Das Dumme ist nur, selbst wenn es um „repräsentieren“ gehen würde, müssten zuerst die Zusammenhänge aufgebaut werden, „wie, wo, was“ zu „repräsentieren“ sein soll -> du hast also nichts gewonnen, sondern nur philosophiert :-)
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am Di 21. Mär 2017, 15:13

SilverBullet hat geschrieben:
Bergamotte hat geschrieben:Es ist diese Assoziation von "Beweis" mit "hundertprozentigem Beweis", die die Autorin auf die falsche Fährte führt und was dann in einem Text resultiert, der bei vielen Leuten falsche Vorstellungen erzeugt, wie bei dir, dass du nichts beweisen musst und die Beweislast umdrehen darfst.

Wenn du eine Prozentangabe ins Spiel bringst (auch wenn es „100%“ ist), dann sprichst du von Wahrscheinlichkeit, d.h. bei "nicht-hundertprozentrig" kann es sich nicht um eine umfassend abschliessende Klärung.
Doch weil es dann keine vernünftigen Zweifel mehr gibt.
„Beweis“ soll aber exakt eine „umfassende Klärung“ sein, so dass man nicht einmal mehr in die jeweilige Richtung denken muss, denn „es ist ja geklärt“.
Ja, genau, man muss nicht mehr in die andere Richtung denken. Das heißt aber nicht, dass es nicht theoretisch möglich wäre, dass es doch nicht wahr ist. Da verwechselst du also was.
Würde umgekehrt eine umfassende Klärung à la „Beweis“ vorliegen, dann würde das Ergebnis bei einer Anwendung natürlich immer 100% sein, aber man würde von einem ganz anderen Fundament gestartet sein.
In diesem Fall wäre "hundertprozentiger Beweis" eine Formulierung wie „weisser Schimmel“.

Ein derartiges Fundament liegt aber nicht vor.

Du baust also wieder einmal Zusammenhänge auf, die nicht „bestehen“ :-)
Aber nein, du leidest nur an dem Dunnning-Kruger-Syndrom. Du hast immerhin Dendriten als eine Art von Zellen angesehen. Warum solltest du von Wissenschaftstheorie eine Ahnung haben?
Es ist für einen Beweis tatsächlich eine notwendige Bedingung, dass das Bewiesene auch wahr ist. Jedoch bleibt es für uns theoretisch immer unklar, ob es sich bei einem Beleg um einen Beweis handelt. Wenn die Wahrscheinlichkeit dafür aber so hoch ist, dass keine vernünftigen Zweifel mehr bestehen, dann verwenden wir das Wort "Beweis". So wie vor Gericht. Der Fehler der Autorin ist "keine vernünftigen Zweifel an der These" gleichzusetzen mit "es ist absolut unmöglich, dass sich die These als falsch herausstellt".
SilverBullet hat geschrieben:Dieser Satz wird von einem Wahrnehmungssystem bereitgestellt und er ist für andere Wahrnehmungssysteme bestimmt.
Es ist ein Hinweis, dass es einen Anlass „innerhalb der Welt“ gibt, einen Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke aufzubauen.
und den baust du über dein Denken auf? Wenn du nicht daran denkst, dann gilt nicht mehr U = R*I? Idealismus, gute Nacht.
Man erkennt dies auch daran, dass mit diesem Satz alleine der Zusammenhang gar nicht vorliegt. Es ist nicht möglich, ohne weitere Aufbauarbeit (-> Analyse/Lernen) den Zusammenhang tatsächlich herzustellen.

=> hast du es gemerkt:
„einen Zusammenhang herstellen“ ist genauso eine sprachliche Konvention wie „der Zusammenhang liegt vor“

Typisch Philosoph, versuchst du von der Sprache ausgehend, auf die Grundlagen von Wahrnehmung zu schliessen.
Ja, aber warum hörst du dann nicht auf mit dieser Philosophiererei? Die Selbsterkenntnis ist doch schon da, du musst es nur in die Tat umsetzten. Warum setzt du "herstellen" mit "produzieren" gleich?
=> das Resultat kann nur eine unsinnige Vermischung von „Wirklichkeit“ und dem „Verstehen von Wirklichkeit“ sein.
Ganz genau. Warum treibst du also so einen Unsinn?
=> als Folge werden Spinnereien wie „Emergenz“ eingeführt, damit plötzlich „Qualia“ als „das Resultat von Hirntätigkeit“ behauptet werden können.
Wie fühlen sich für dich Schmerzen denn an? Nach gar nichts?
Wie wäre es wenn du „den Anlass zur Wahrnehmung“ von „der Durchführung von Wahrnehmung“ trennen würdest?
Was soll Durchführung denn wieder sein?
Das scheint komplett ausserhalb deiner Möglichkeiten zu liegen :-)
Aber du bist doch Dunning-Kruger-Betroffener. Es liegt außerhalb deiner Möglichkeiten. 8)
Dir ist nicht einmal aufgefallen, dass du plötzlich auf das Wort „existiert“ wechselst und dies mit der Funktion des Wahrnehmungssystems verbindest (genau diese Vermischung habe ich oben bemängelt).
Ich habe da nur deswegen darauf gewechselt, weil du das gleichsetzt.
Auf diese Weise „schleichen sich“ Existenzen suggestiv in die Wahrnehmung ein (die Folge: „Emergenz-Spinnerei“, „Geist“ usw.).
Nein, du machst es genau falsch rum.
Innerhalb des Wahrnehmungssystems „starten Begriffe“ wie „Widerstand“, „Spannung“ und „Stromstärke“ immer nur als Impulse.
Aber für die Impulse gilt doch auch das Ohmsche Gesetz?
Nur ein geeigneter Reaktionsablauf kann hierbei Zusammenhänge herstellen (genau diese Abläufe gibt es im Gehirn).
Zusammenhänge herstellen wie es normale Menschen verstehen, das kenne ich natürlich. Aber du hast es doch immer mit aufbauen gleichgesetzt. Und dann ist herstellen und erkennen wirklich etwas anderes.
Werden keine Zusammenhänge zwischen den jeweiligen Impulsausbreitungen aufgebaut, dann kümmert sich das Wahrnehmungssystem schlicht nicht um diese Konstellation: „es bestehen dann keine Zusammenhänge“.
Da fehlt mal wieder der Beleg.
=> man glaubt es kaum, aber genau auf diese Herstellfähigkeit zielt die erste der drei Fragen ab. „ein unglaublich genialer Schachzug“
Ich würde eher sagen du hast dich matt gesetzt. :D
(einen Philosophen jagt diese unspektakuläre Fragestellung offensichtlich unwiderruflich in den „Deadlock“ -> „No system found. Please remove disk and press [reset]“)
Und, bist du ein Philosoph?
„das Aufbauen von Zusammenhängen“ ist eine Funktion der Wahrnehmung, mit der versucht wird „die Details der Welt“ zu verstehen.
Aber die Zusammenhänge existieren doch in der Welt.
Ich sage: diese Funktion ist 1:1 im Gehirn vorhanden.
Das Gehirn kann Zusammenhänge aufbauen == der Mensch kann Zusammenhänge aufbauen.
Wenn ich einen anderen Zusammenhang als das Ohmsche Gesetz, also z.B. U = R/I aufbauen will, wie soll das funktionieren? Das bräuchte übernatürliche Kräfte.
Ich habe dich ausführlich befragt, was denn deiner Meinung nach dabei ablaufen soll.
Gekommen ist nichts -> kein Unterschied feststellbar.
Du weißt es doch selber nicht.
Ich sage voraus, dass du es wieder nicht erklären kannst.

(tu es, dann tust du genau das, was ich will – erkläre es nicht, dann habe ich dich richtig eingeschätzt…)
Aber wie willst du als Dunning-Kruger-Betroffener richtig einschätzen können, dass ich eine Erklärung gegeben habe? Was genau passiert ist folgendes: Der neuronale Zusammenhangsreflektor wird über die zerebralen Bedeutungsrelais so moduliert, dass aus den erkannten Zusammenhängen ein Bedeutungsrepräsentationsmodell entsteht.
Ich spreche von einer „derartigen systematischen Einstellung“, d.h. es ging um eine bestimmte Einstellung (Ausgangspunkt: „Nicht-Haben eines Modells“ == „Model“) – aber mit deiner Schwäche, Zusammenhänge von einem Beitrag zum nächsten aufzubauen, hast du da wohl ein wenig „Inhalt“ verloren.
Also behauptest du sie hätten keine Modelle. Wie macht es das jetzt besser? Das ist doch genauso Dunning-Kruger-haft wie die erste Behauptung.
Ja, so langsam nähern wir uns der „Replikatorfunktion“ an – „Emergenz“, also die reine Ahnungslosigkeit, soll es vermutlich möglich machen.
Sonst würde das Spiel doch gar keinen Spaß machen, das ist so wie deine "Schaltübergänge". Ich finde Replikatorfunktion aber viel besser. Vielleicht kannst du dir interessanter klingende Begriffe ausdenken? (Ich habe übrigens nie einen naiveren Menschen getroffen als dich. Ich bin mal gespannt wie lange ich diese Situation noch melken kann,aber du scheinst wirklich jeden Stock zu apportieren)
Das Dumme ist nur, selbst wenn es um „repräsentieren“ gehen würde, müssten zuerst die Zusammenhänge aufgebaut werden, „wie, wo, was“ zu „repräsentieren“ sein soll -> du hast also nichts gewonnen, sondern nur philosophiert :-)
Wie will ein Dunning-Kruger-Betroffener denn herausfinden, ob etwas Philosophie ist?

Und wenn eh etwas aufgebaut werden muss, dann ist es auch egal, ob das Zusammenhänge oder Repräsentationsmodelle sind. Du kannst genauso wenig erklären, wie die Zusammenhänge aufgebaut werden.
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon SilverBullet am So 26. Mär 2017, 15:58

Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben: „das Aufbauen von Zusammenhängen“ ist eine Funktion der Wahrnehmung, mit der versucht wird „die Details der Welt“ zu verstehen.
Aber die Zusammenhänge existieren doch in der Welt.

Prima, genau diesen philosophischen Maximalquatsch habe ich von dir erwartet.

Die Welt in Zusammenhänge einzuteilen, ist eine Form der Abstraktion und gehört voll und ganz zur Wahrnehmung.

Innerhalb von „Existenzkonstellationen“ (wobei Wahrnehmung niemals 1:1 an die auslösende Existenz herankommt) gibt es Anlässe, um eine Zusammenhangseinteilung vorzunehmen (durch Wahrnehmung), aber die Formulierung „Zusammenhänge existieren in der Welt“ ist sinnfrei, denn nur die „Auslöserobjekte“ kann man als (unerreichbare) „Existenzen“ bezeichnen - ("erreichbar" bedeutet hierbei: Aufbau von Zusammenhängen).

Bergamotte hat geschrieben:…, dass aus den erkannten Zusammenhängen ein Bedeutungsrepräsentationsmodell entsteht.

Dein Affentheater kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass du die Formulierung „erkannte Zusammenhänge“ einfach voraussetzt. Deine Formulierungsspinnereien sind dafür keine funktionale Grundlage.

Du demonstrierst damit nur deine Hilflosigkeit gegenüber den drei Fragen.

Insgesamt scheinen dich die drei Fragen extrem zu zwicken, denn du kommst nicht über deine Ahnungslosigkeit hinweg und musst dein Kasperltheater zum Besten geben. :-)

Bergamotte hat geschrieben:Also behauptest du sie hätten keine Modelle.

Und schon wieder sind dir zahlreiche Zusammenhänge durch die Lappen gegangen.

Deine Beiträge sind der beste Beleg, dass Zusammenhänge nicht einfach so bestehen, sondern, dass es eine Fähigkeit ist, sie aufzubauen (eine Fähigkeit, die bei dir wohl eher nicht so dolle ausgeprägt zu sein scheint).

Bergamotte hat geschrieben:Ich habe übrigens nie einen naiveren Menschen getroffen als dich. Ich bin mal gespannt wie lange ich diese Situation noch melken kann,aber du scheinst wirklich jeden Stock zu apportieren

„Melken“ ist gut :-)

Du führst hier ein sagenhaft jämmerliches Schauspiel (mit grossen Aufwand und hochfrequentem "Beleidigte-Leberwurst"-Verhalten ! :-)) auf, bei dem ich nur noch dabeistehen und bei Zeiten zur Seite treten muss, damit deine Schwächen deutlich werden.

Ich habe letztlich nur drei Fragen gestellt und du „schnappst schier hinüber“… :-)

Bergamotte hat geschrieben:Und wenn eh etwas aufgebaut werden muss, dann ist es auch egal, ob das Zusammenhänge oder Repräsentationsmodelle sind.

Nein, ist es nicht, denn mit „Repräsentation“ springst du bereits zur Frage zwei: „Bedeutung“.

Ein Zusammenhang ist etwas viel Einfacheres.
In einem Reaktionssystem genügt zur Beeinflussung, ein geänderter Aktivitätsübergang, um eine neue Zusammenhangssituation herzustellen.
-> Der Gesamtablauf ändert sich, weil ein Zusammenhang berücksichtig wurde.
-> Das liegt schon sehr nahe am Fundament von Wahrnehmung, wobei ich davon ausgehe, dass es das Fundament ist.
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Re: Das das Menschsein Übersteigende

Beitragvon Bergamotte am So 26. Mär 2017, 16:28

SilverBullet hat geschrieben:
Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben: „das Aufbauen von Zusammenhängen“ ist eine Funktion der Wahrnehmung, mit der versucht wird „die Details der Welt“ zu verstehen.
Aber die Zusammenhänge existieren doch in der Welt.

Prima, genau diesen philosophischen Maximalquatsch habe ich von dir erwartet.
Du verstehst ihn nur nicht. Du bist schließlich Dunning-Kruger Betroffener. Ich erinnere dich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
Die Welt in Zusammenhänge einzuteilen, ist eine Form der Abstraktion und gehört voll und ganz zur Wahrnehmung.
Genau andersherum.
Innerhalb von „Existenzkonstellationen“ (wobei Wahrnehmung niemals 1:1 an die auslösende Existenz herankommt) gibt es Anlässe, um eine Zusammenhangseinteilung vorzunehmen (durch Wahrnehmung), aber die Formulierung „Zusammenhänge existieren in der Welt“ ist sinnfrei, denn nur die „Auslöserobjekte“ kann man als (unerreichbare) „Existenzen“ bezeichnen - ("erreichbar" bedeutet hierbei: Aufbau von Zusammenhängen).
Nein, es ist genau andersrum: die Zusammenhangseinteilung gibt einen Anlass die Auslöserobjekte zu erkennen.
Dein Affentheater kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass du die Formulierung „erkannte Zusammenhänge“ einfach voraussetzt. Deine Formulierungsspinnereien sind dafür keine funktionale Grundlage.
Die Formulierungsspinnereiunterstellungen bedürfen einer funktionalen Grundlage, die nicht existiert.
Du demonstrierst damit nur deine Hilflosigkeit gegenüber den drei Fragen.
Ich habe alle Fragen perfekt beantwortet. Soll ich es dir noch einmal zitieren?
Bergamotte hat geschrieben:
SilverBullet hat geschrieben:Drei kleine Rätselfragen:
1. Wie stellt man Zusammenhänge her?
2. Wie stellt man „Bedeutung“ her?
3. Wie stellt man „Erleben/Denken“ her?
Antworten:
  1. Zusammenhänge stellt man nicht her. Denn sie liegen bereits vor. Wie der Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke bei konstantem Widerstand vorliegt.
  2. Bedeutungen stellt man her, indem man den Bedeutungsinjektor über die Begriffsmodule so polarisiert, dass die Bedeutungsfrequenz entlang des Phrasenterminals sich in eine Bedeutung umwandelt.
  3. Erleben stellt man her, indem man die strukturelle Animationsmatrix an den Wahrnehmungskern anpasst. Denken stellt man her, indem man den Denkemitter auf die Kognitionsamplitude einstellt und anschließend die Ausgabe des rekonfigurierten Denkemitters in die Denkleitung einspeist.

Dass du da was nicht verstehst, ist dein Problem.
Insgesamt scheinen dich die drei Fragen extrem zu zwicken,
Nicht im geringsten. Und wenn du weniger naiv wärst, würde dir das auch auffallen.
denn du kommst nicht über deine Ahnungslosigkeit hinweg und musst dein Kasperltheater zum Besten geben. :-)
Nein. Alles wurde perfekt beantwortet. Leider begreifst du davon rein gar nichts. Du bist schließlich Dunning-Kruger Betroffener. Ich erinnere dich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
Und schon wieder sind dir zahlreiche Zusammenhänge durch die Lappen gegangen.
Nein, du hast nur nichts verstanden.
Deine Beiträge sind der beste Beleg, dass Zusammenhänge nicht einfach so bestehen, sondern, dass es eine Fähigkeit ist, sie aufzubauen (eine Fähigkeit, die bei dir wohl eher nicht so dolle ausgeprägt zu sein scheint).
Deine Beiträge sind der beste Beleg, dass du von Neurophysiologie keine Ahnung hast. Ich erinnere dich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
Bergamotte hat geschrieben:Ich habe übrigens nie einen naiveren Menschen getroffen als dich. Ich bin mal gespannt wie lange ich diese Situation noch melken kann,aber du scheinst wirklich jeden Stock zu apportieren

„Melken“ ist gut :-)

Du führst hier ein sagenhaft jämmerliches Schauspiel (mit grossen Aufwand und hochfrequentem "Beleidigte-Leberwurst"-Verhalten ! :-)) auf, bei dem ich nur noch dabeistehen und bei Zeiten zur Seite treten muss, damit deine Schwächen deutlich werden.
Wenn ein Dunning-Kruger-Betroffener meint, Schwächen zu erkennen, liegt das nur daran, dass er nichts verstanden hat. Ich erinnere dich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
Ich habe letztlich nur drei Fragen gestellt und du „schnappst schier hinüber“… :-)
Ich bin völlig cool geblieben. Du hast als Dunning-Kruger Betroffener drei Fragen gestellt, ich habe sie im Detail beantwortet. Dass du die Antworten nicht verstehst, liegt daran, dass du ein Dunning-Kruger-Betroffener bist. Ich erinnere dich daran:
SilverBullet hat geschrieben:Warum sollte ich das auch tun, wo doch die Gliazellen auch aktiv sind und sich vor wenigen Tagen erst herausgestellt hat, dass die Dendriten ca. 100mal aktiver sind, als die Neuronen (wodurch die Kapazität des Gehirns wieder um einige Grössenordnungen nach oben springen könnte)
:D :D :D
Nein, ist es nicht, denn mit „Repräsentation“ springst du bereits zur Frage zwei: „Bedeutung“.
Belege?
Ein Zusammenhang ist etwas viel Einfacheres.
In einem Reaktionssystem genügt zur Beeinflussung, ein geänderter Aktivitätsübergang, um eine neue Zusammenhangssituation herzustellen.
-> Der Gesamtablauf ändert sich, weil ein Zusammenhang berücksichtig wurde.
-> Das liegt schon sehr nahe am Fundament von Wahrnehmung, wobei ich davon ausgehe, dass es das Fundament ist.
Belege?
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