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Ist Theologie eine Wissenschaft?

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Re: Ist Theologie eine Wissenschaft?

Beitragvon Sinister am Mi 9. Mär 2016, 14:52

manniro hat geschrieben:Da haben sich ja dann die Richtigen zusammengefunden, da will ich nicht länger stören.

Viel Spaß noch beim zeitlosen Bewegen in der Hierarchie.
Ich hab es dir doch gesagt: Lies meine Links. Das ist ein guter Anfang um deine Wissenslücken auf dem Gebiet „Geschichte der westlichen Philosophie“ zu füllen.

Hier noch mal:

https://de.wikipedia.org/wiki/Physik_%2 ... 9#Bewegung

Aristoteles versteht unter Bewegung (altgriechisch: κίνησις kínēsis) jegliche Art von Veränderung. Er fasst den Begriff also in einem weiteren Sinne auf als heute üblich.

Ob Aristoteles' Auffassungen sinnvoll sind, ist eine ganz andere Frage.

Aber so weit kommst du nicht mal, weil du ihn nicht verstehst. Du hast eine völlig abstruse Vorstellung von Aristoteles, du interpretierst in ihn die moderne Kosmologie hinein, nach dem Motto „Klar dass der alte Aristoteles über die gleiche Frage nachgedacht hat, die wir jetzt mit dem Urknall beantworten können“.
Anachronistisch und ahnungslos, so wie in Hollywoodfilmen die Schotten auch im 13. Jahrhundert schon im Kilt rumlaufen. :mrgreen:
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Re: Ist Theologie eine Wissenschaft?

Beitragvon riviere am Mi 9. Mär 2016, 18:08

Der böse Wolf hat geschrieben:Die Annahme eines Schöpfers bringt da meines Erachtens überhaupt keinen Erklärungsvorteil.

Wie auch dieser Disput über die "Wissenschaftlichkeit" der "Lehre(n) von Gott" wieder sehr eindrücklich zeigt, sind Schöpfergott-Phantasien ja auch zu nichts weniger da, als irgendeine Vernunft-Erkenntnis über die Beschaffenheit der Welt zu befördern. "Gott" ist vor allem als Adressat für das Gebet unverzichtbar, und darüber hinaus - gewissermaßen als Nebeneffekt - lassen sich "Götter" auch noch recht trefflich dafür gebrauchen, die Produkte und Gespinste des eigenen Kopfes der Vernunftkritik zu entziehen. Mehr Substanz ist da nicht auszumachen.
"...weil also gebetet werden soll, wird ein Gott hypostasirt: nicht umgekehrt" (Schopenhauer)
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Re: Ist Theologie eine Wissenschaft?

Beitragvon sagittarius_75 am Mi 9. Mär 2016, 19:13

Aristoteles hat vielkeicht nicht dieselbe Frage gestellt, hatte aber wohl das gleiche Grundproblem - denn der Urknall ist ja nicht zwangsläufig der Anfang aller Änfänge gewesen.

Ich halte es da auch eher mit asiatischen Philosophien, für die reicht einfach eine unendliche Anzahl von Schildkröten, auf denen die Welt gelagert ist.

Finde ich sinnvoller, als Sinisters Beträge.
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