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Grundsatz ick hörda Tappsen

Habt ihr Gedanken, die mit anderen geteilt werden müssen?

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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon Der böse Wolf am So 24. Dez 2017, 13:57

manniro hat geschrieben:Was soll das einem "intelligenten Menschen" in welchen "bestimmten Situationen" bringen?

Wenn ich eine solche spirituelle Veranlagung hätte, wüsste ich es vielleicht.
Und ich kann noch nicht einmal sagen, dass ich die glücklicherweise nicht habe, denn ich kann das Glück, das ihre Besitzer damit verbinden, überhaupt nicht nachempfinden.
Glücklicherweise gehöre ich aber zu den Menschen, die von sich behaupten, mit einem Übermaß an Glück gesegnet zu sein. Damit bleibt mir zumindest der Neid erspart. :wink:
In diesem Sinne: ebenfalls gesegnete Weihnachten und Tschüß bis MIttwoch!
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Der böse Wolf
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon ruebennase am So 24. Dez 2017, 14:41

Der böse Wolf hat geschrieben:Rübennase, ich bin mir nicht sicher, ob ich auf der richtigen Spur bin, aber ich denke, für Dich ist das An-Gott-Glauben eine Art mentale Technik, eine Mischung aus Autosuggestion und Auto-Indoktrination, deren Anwendung Dir einen Zugewinn an subjektiv empfundenem Wohlbefinden verschafft.

Ich würde sagen, du bist nicht auf der richtigen Spur, böser Wolf. Ich benutze keine Techniken, die harmonieren nicht mit meiner persönlichen Vorstellung von Freiheit und Lebendigkeit. In meinen Augen sind mentale Techniken
auch gleichzeitig mentale Fesseln. Ich orientiere mich in meiner Haltung bezüglich der Existenz Gottes einzig und allein an dem, was ich in meinem Leben erlebt und erfahren habe. Diese Erfahrungen haben zu einer Überzeugung geführt, auf die der Begriff "Glauben" nicht mehr so richtig zutrifft.

Der böse Wolf hat geschrieben:Ich stelle mir das ein wenig so wie bei asiatischen Kampftechniken vor, bei denen mit Hilfe mentaler Techniken das unerwünschte Schmerzempfinden blockiert wird.

Dazu kann ich nichts sagen, ich kenne mich in den Grundlagen asiatischer Kampftechniken nicht aus.

Der böse Wolf hat geschrieben:Wenn intelligente Menschen an Gott glauben, wird möglicherweise in bestimmten Situationen mit Hilfe mentaler Techniken eine unerwünschte Dominanz der Rationalität blockiert.

Ich würde jegliche Art von Dominanz für mich als "unerwünscht" bezeichnen, sei es die der Rationalität oder die der Irrationalität, sei es die der reinen Logik oder die der Emotionalität. Ich favorisiere die Balance, das Gleichgewicht der Gegensätze. Alles, was sich im Gleichgewicht der Kräfte befindet, ist gut und strahlt Harmonie aus.

Der böse Wolf hat geschrieben:Du kennst ja sicher auch Menschen, die von sich sagen, abergläubisch zu sein, obwohl sie es in Wirklichkeit gar nicht sind. Aber es bereitet ihnen ein erkennbares Vergnügen, wenn sie eine Übereinstimmung der Realität mit abergläubischen Kausalketten entdecken. Irgendwie könnte das in diese Richtung gehen.

Nein, diese spezielle Art der Menschen kenne ich nicht. Ich kenne allerdings jede Menge Menschen, die nicht das sind, was sie versuchen darzustellen.

Der böse Wolf hat geschrieben:Aber mir ist schon klar, dass ich Dich jetzt nicht fragen kann, ob ich nahe dran bin. Denn wenn es so wäre, dann würde diese Technik ja nur so lange funktionieren, wie man es sich oder anderen nicht eingesteht. Sobald man den Trick sieht, ist der Zauber wirkungslos. Schade.

Da du nicht nah dran bist, kannst du ruhig weiter fragen. Rationalität ist in der Lage, alles zu entzaubern. Der Zauber aber bleibt unzerstörbar. :wink:
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon ruebennase am So 24. Dez 2017, 14:46

Der böse Wolf hat geschrieben:Glücklicherweise gehöre ich aber zu den Menschen, die von sich behaupten, mit einem Übermaß an Glück gesegnet zu sein. Damit bleibt mir zumindest der Neid erspart. :wink:

Damit bist du Gott näher, als du vielleicht ahnst. :wink:

Der böse Wolf hat geschrieben:In diesem Sinne: ebenfalls gesegnete Weihnachten und Tschüß bis MIttwoch!

Schließe mich an :D
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon 4NiK am Do 28. Dez 2017, 12:18

Weißer Rabe hat geschrieben:"...dass es in der Realität keinen Sinnstifter gibt."


Das ließe sich hier ebenfalls als Dogma einer Glaubensschule bezeichnen. Ich denke mir einfach das Verleugnen eines Sinnes, nivelliert ihn nicht. Was für einen Sinn macht sensorische Widerspiegelung von Gegebenheiten, wenn der Geist fehlt solcherart Reize zu relativieren? Und dann überlege ich mir des weiteren :: Was macht Sinn? Ist es Auge, Ohr, Geschmack oder das Fühlen, das Dinge in Bezug zu einander stellt. Oder ist es das Olfaktorische, das unsere Sinnhaftigkeit und Lebendigkeit befeuert? Was für einen Sinn macht ein Hirn, das nicht denkt? Jemand schrieb die Intuition sei der sechste Sinn. Aber Vorahnung hat kein biologisches Organ. Sie ist Teil der immateriellen Natur der Welt und beginnt dort, wo jedweder Sinn Stiftung und Ziel erlebt. Dass es also keine Sinnstiftung gäbe, sollst du gern denken, aber logisch ist dieses Denken sicherlich nicht.

Rübe sagt sinngemäß es findet niemand in der Welt etwas Wahrhaftigeres, als das eigene Denken. Das kann ich nur unterschreiben. Denn jeder baut sich zum einen sein ganz eigenes Himmelreich (siehe böser Wolf). Des weiteren kann niemand behaupten etwas Wahrhaftigeres, als sein Denken zu besitzen. Nicht nur, dass alles Stoffliche in der Zeit vergeht. Auch macht alles vermeintlich so Greifbare und (Ge)wichtige nur durch das individuelle Denken Sinn. Von daher sehr gut nachvollziehbar, dass kaum jemand dieselben Wertmaßstäbe wie ein anderer hegt.

Auch ist "Etwas, das niemals entstanden ist" ein legitimer Glaubenssatz. Mathematik ist beispielsweise vielleicht in seiner Konzeption aus der Überlegung findiger Denker hervorgegangen. Aber sie haben dabei geschlossen lediglich natürliche, unpersönliche Gegebenheiten begriffen, die lange vor ihnen und lange danach Bestand hatten (ich glaube sogar jetzt geradeeben). Sämtlichen Errungenschaften des Denkens bauen auf dem Anerkennen vorgegebener Dinge, die niemals "entstanden", sondern GEGEBEN sind. Die Befreiung vom Ursache/Wirkung-Prinzip deutet also nur dem kurzsichtigen Tellerdenker einen Ausweg aus dem Anerkennen des Einen. (Und Nietzsche ist keineswegs so unmissverständlich gegen das Absolute gestellt, wie es dem einen oder anderen scheint.)

Viele Grüße :D
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon manniro am Do 28. Dez 2017, 12:41

4NiK hat geschrieben:Aber sie haben dabei geschlossen lediglich natürliche, unpersönliche Gegebenheiten begriffen, die lange vor ihnen und lange danach Bestand hatten (ich glaube sogar jetzt geradeeben).


Was nicht an der Tatsache vorbeiführen kann, daß diese "natürlichen, unpersönlichen Gegebenheiten" für mich in keiner anderen Form vorliegen, denn als "meine Vorstellung". Und die bestand definitiv weder "lange vor..." mir, noch wird sie "lange nach mir... Bestand" haben.

Sämtlichen Errungenschaften des Denkens bauen auf dem Anerkennen vorgegebener Dinge, die niemals "entstanden", sondern GEGEBEN sind.


Und das sagt Dir wer? Dein Denken vielleicht, das seine eigenen Voraussetzungen erkennt?

(Und Nietzsche ist keineswegs so unmissverständlich gegen das Absolute gestellt, wie es dem einen oder anderen scheint.)


Welch' kryptische Andeutung. Möchtest Du Dein diesbezügliches Wissen nicht öffentlich machen?

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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon 4NiK am Do 28. Dez 2017, 14:12

Mag jetzt ein wenig kränken, manniro, aber die Definition von "unpersönlichen Gegebenheiten" verträgt sich nicht mit der Überlegung der persönlichen Genese aus Wahrhabung :)

manniro hat geschrieben:
"Möchtest Du Dein diesbezügliches Wissen nicht öffentlich machen?"


Mein Wissen... Dein Glauben. Denk mal drüber nach.
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon SilverBullet am Do 28. Dez 2017, 20:26

4NiK hat geschrieben:Aber Vorahnung hat kein biologisches Organ

Ich weiss natürlich nicht, was du hier als „Vorahnung“ bezeichnen möchtest, aber es könnte sich um eine vollständig normale Funktion handeln (im Sinne von „es geht gar nicht anders“), dass das Gehirn vorausberechnet.
Im Millisekundenbereich könnte es geradezu essentiell sein und höhere Zeitintervalle wären damit nicht mehr weit weg.
Ist aber nur eine lockere Vermutung – jedoch „juckt das Näschen“ und so was ist häufig ein gutes Zeichen - falls nicht: auch egal :-)
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon manniro am Fr 29. Dez 2017, 10:29

4NiK hat geschrieben:Mag jetzt ein wenig kränken, manniro, aber die Definition von "unpersönlichen Gegebenheiten" verträgt sich nicht mit der Überlegung der persönlichen Genese aus Wahrhabung :)


Leider hast Du die große Chance, den einfältigeren Mitdiskutanten zu erklären woher Du denn Dein Wissen über außerhalb Deines Denkens liegende Fakten beziehst, nicht ergriffen.

Mein Wissen... Dein Glauben. Denk mal drüber nach.


Kann ich machen. Du kannst ja in der Zeit nochmal über Dein "Wissen" nachdenken. Oder halt weiterhin daran glauben.

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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon Weißer Rabe am Fr 29. Dez 2017, 18:55

4NiK hat geschrieben:
Weißer Rabe hat geschrieben:"...dass es in der Realität keinen Sinnstifter gibt."


Das ließe sich hier ebenfalls als Dogma einer Glaubensschule bezeichnen.


Es ist der Vernunft geschuldet und daher nur logisch. Den Sinnstifter entdecken wir leider nur in der (eigenen) Vorstellung, in der Realität ist er unauffindbar. Warum ist das so? Weil er gar überflüssig ist?

Ein Lebensinn, der nicht existiert, kann nicht einmal verleugnet werden.
Der Zweck ist da schon eindeutiger, aber Reproduktion und Entwicklung gehören nun mal zu den Aufgaben der Menschheit und eignen sich nicht unbedingt für den Lebenssinn.
Bleibt also nur noch die Bedeutung, die man seinem eigenen Leben geben kann. Da sind wir in der Beliebigkeit des Glaubens, der Wissenschaft oder dergleichen. Damit sind aber auch schon die Grundsteine für Grabenkämpfe für und wider Materialismus/Idealismus gelegt. Welch' ein Irrweg.

Sinne sind unerlässlich für den (einheitlich) ablaufenden Wahrnehmungsprozess, der ohne Subjekte -
und damit eleganter Weise auch ohne Lebenssinn - auskommt. In diesem Prozess ist es unmöglich, nicht wahrzunehmen. Was uns zu einer Art Gefangenen macht. Da frägt man sich, und wer ist jetzt wohl der Geiselnehmer?
Ohne Subjekte ist da niemand.

Interessant ist die Frage, ob Mathematik erfunden oder entdeckt wurde. Mathematik lässt sich mE wie jede Wissenschaft auf Muster und Gesetzmäßigkeit reduzieren. Als Gefangene neigen wir nicht nur zur Erhöhung von uns Menschen zu/und Göttern sondern auch zur Erhöhung von Wissenschaft. Wissenschafter wie Gläubige sind daher Sklaven ihrer Anbetung, und das ist auch gut so. Wissenschaft und Religion sowie Philosophie stehen sich näher als sich manch einer wünschen würde, der Blick von einem zum anderen wir eines Tages ironischerweise ein beschämender sein.

Ich mag den Gedanken, dass die Dinge nicht entstanden sondern gegeben sind. Vernünftig. Unvernünftig wird dies erst dann, wenn der Mensch seinen ihm eigenen Verstand einsetzt um damit seine Präferenzen zu bestätigen.
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon 4NiK am Di 2. Jan 2018, 10:59

Ganz schön einfach "Vorstellungswelten" von "Menschen" als fernab der Realität zu deklarieren und ferner zu behaupten, dass Sinn und/oder Zweck allein durch ausbleibende Leugnung bereits getilgt sei.

Was ist der Zweck des menschlichen Daseins, wenn man sämtliche geistigen oder gedanklichen Dinge heraus nimmt (also auch sämtliche Gefühle und sonstige Leidenschaften und so weiter)? Was ist materiell betrachtet auf das Grundlegendste heruntergebrochen der Zweck des Menschen? Was kommt am Ende eines harten Tages hinten unterm Strich raus? Wenn Sie länger in sich gehen, werden Sie sehr leicht dahintersteigen wieso ich die Haltung "Geist ist unlogisch" für scheinheilig halte. Scheinheilig übrigens nicht religiös zu verstehen, sondern eher im Wortsinne von "vorgeblich heilsam" oder "fälschlich wegweisend".

Ich würde von Verzettelung sprechen eine mundan erlebbare Realität und ihre individuellen Inhalte gleichzustellen. Zu behaupten "rosa Elefanten klauen Omis Zitteraal" ist nicht gleichwertig mit der objektiven Realität der gemachten Offenbarung. Soll heißen das Wesen des gedanklichen Erlebens und Reflektierens von sogenannter Wirklichkeit ist Teil der realen Erlebniswelt aller. Denken ist Realität! Allein die Interna der Erlebniswelten jedes einzelnen sind nicht zwingend sofort auch Teil des Realen aller Menschen. Sehr zum Glück übrigens. Und ausgeschlossen ist dies bekanntlich keineswegs.

Meine Überlegung geht so :: Menschliche Vorstellungswelten sind derart real und wirklich, dass sie zum Beispiel dazu im Stande sind das Lebensumfeld der kompletten menschlichen Gesellschaft umfassend zu verändern.

Es kann also durchaus sein, dass weißhaarige, engelumschwirrte Weise auf Schäfchenwolken zur träumerischen Dichtung des Individuums zählen. Aber Sie sagen es selbst :: Gegebenheiten basieren auf Mustern und Gesetzen. Die Tatsache also, dass es diese Gegebenheiten für unser aller vitales Dasein gibt, zeugt von zwei Dingen. Erstens dem Dasein des unpersönlichen Ganzen (dem Absoluten) und zweitens dem eindeutigen Weg zu dessen Erkenntnis. Nämlich durch geistige Reflexion des Gegebenen (quasi durch liebevolle Zuwendung). Schlägt man diese Liebe aus, ist das keineswegs zum Schaden für die Gegebenheiten. Anders ausgedrückt ist es Gott egal, ob man an ihn glaubt. Es ist dahingehend durch Absolutheit sehr demokratisch.

Viele Grüße :)
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon idefix2 am Di 2. Jan 2018, 12:30

Was für ein Kraut muss man rauchen, um so einen Text zu schreiben :?:
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Re: Grundsatz ick hörda Tappsen

Beitragvon Nasobēm am Di 2. Jan 2018, 13:20

:lol: Zu lange über dem Weihrauchkübel gehangen
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