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Impfgegner

Spirituelle Erkenntnisse, Pseudowissenschaften, Mystik und andere unorthodoxe Ideen

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Re: Impfgegner

Beitragvon manniro am Do 16. Mär 2017, 11:37

Na ja, aus welchen Gründen sollte man angesichts solcher Weiber denn auch sonst masturbieren? 8)

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Re: Impfgegner

Beitragvon Nasobēm am Mi 5. Apr 2017, 13:32

Umstrittene Doku „Vaxxed“ läuft seit gestern in deutschen Kinos :roll:
und ein Robert de Niro der imo die völlig falschen Mittel ergreift um Autismus in die Diskussion zu bringen - traurig das ...
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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Do 6. Apr 2017, 10:35

Bei aller Kritik an der Irrationalität vermisse ich dennoch etwas die Rationalität.

Impfen soll einen medizinischen Vorteil bringen. Dazu ist erforderlich, dass
1. Die Wirksamkeit nachgewiesen ist
2. Die Unschädlichkeit nachgewiesen ist.

Es gab in der Vergangenheit auch fehler, so wurde teils beides einfach vorausgesetzt. Bis in die 70ger wurde z. B. gegen Pocken geimpft. Warum auch immer. Mit entsprechenden Nebenwirkungen, womit nicht die Impfnarbe oder kurzes Fieber gemeint ist. Man hat angeblich (!) auch irgendwann festgestellt, dass die Impfung nicht vor einer Pockeninfektion schützt. Das hat man natürlich aus gutem Grund lange Zeit nicht im Menschenversuch getestet. Alle dachten, es würde mit Kuhpocken geimpft, also hat man gefragt: Liegt es daran? Angeblich waren es aber dann doch keine Kuhpocken. Menschenpocken auch nicht. Angeblich weiß man heute nicht mehr, was für Stämme das waren, bzw. wo die herkamen...? Bitte korrigiert mich, wenn ich dem Impfgegnerwahn aufgesessen bin.

Zur Wirksamkeit gehört auch eine rationale Abwägung: Anfangs schrieb jemand von der FSME-Impfung. Mann muss sich ohnehin vor Zecken schützen wegen der Borreliosegefahr. Nicht überall ist FSME-Gebiet und im FSME-Gebiet muss man noch lange nicht von einer Zecke gebissen werden, wenn man gebissen wird, muss sie nicht zwangsläufig mit FSME infiziert sein, wenn sie infiziert ist muss sie Dich noch lange nicht infizieren, wenn Du infiziert wirst muss die Krankheit noch lange nicht ausbrechen, wenn sie ausbricht, muss der Verlauf noch lange nicht schwer sein. Eine solche Risikoabwägung hat zu erfolgen, wenn man das Nebenwirkungsrisiko abwägen will.
Ganz ähnlich läuft das auch bei anderen Impfungen: Nur, wer wurde jemals von einem Arzt über die Nebenwirkungen aufgeklärt? Beim Hausarzt vielleicht schon, aber bei der Impfung von Neugeborenen auf der Geburtsstation: Nie! Wenn Du damit anfängst, dann wollen sich erst mal 50 % der Eltern die Nebenwirkungen durchlesen und ausdiskutieren - weil man das da plötzlich ernst nimmt.

Und überhaupt wird 2. (die Unschädlichkeit) vernachlässigt. Wenn schon der Verdacht besteht (!), dass z. B. die Impfung mit Stoffen, die z. B. auf Hühnerembrionenbasis entwickelt wurden bei Menschen mit Hühnereiallergie Neurodermitis auslösen (also Langzeitwirkung) können, dann bringt es natürlich gar nichts, wenn ich vorher die Wirkung bei 5000 Kleinkindern untersuche und ganz tolle Ergebnisse habe, aber ein geringer Anteil der Probanden eine Hühnereiallergie hat. Überhaupt braucht man bei solchen Untersuchungen gar nicht erst anzufangen mit einem Anteil von Volksgruppen, die solche Krankheiten nicht kennen - dann kann man die Wirksamkeit einer Sonnencreme als Hautkrebsschutz gleich bei Afrikanern testen (die ja nun unstrittig weniger leicht Hautkrebs bekommen, als wir). Und: Welcher Kinderarzt meldet das denn als Nebenwirkung der Impfung an den Hersteller? Ist doch Unsinn! Wo endet denn der zeitliche Kontext?

Die Impfstoffe werden freigegeben. Weil Impfung ja immer positiv ist. Aber krieg mal Medikamente für ein 10 Monate altes Kind: Alles auf eigenes Riksiko, kaum etwas zugelassen. Warum? Weil keiner seinen Säugling für Menschenversuche verkauft.
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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Do 6. Apr 2017, 11:10

Tetanus

Wie haben damals bei der Bundeswehr gesagt: 8 Jahre nach der Impfung wird aufgefrischt, nach 10 Jahren ist soll, bis 12 Jahre kann der Schutz ggf. noch vorhalten. Obwohl ich bezüglich meiner Person völlig impfunkritisch bin, war meine Impfung auch schon mal 20 Jahre her. Mindestens: Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass ich der einzige war. Es gibt ja allein schon unzählige Menschen selbst bei uns, die nicht krankenversichert sind und deren Impfpässe unauffindbar sind (es gab ja sogar einmal einen Werbeaufruf „Deutschland sucht den Impfpass“ oder so ähnlich) oder die sich einfach nicht kümmern.

Wikipedia schreibt zu Tetanus:
„… Die Inzidenz ging in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt stark zurück, so dass seit Längerem weniger als 15 Erkrankungen pro Jahr erfasst wurden. In den Jahren 1999 und 2000 wurden nach dem Bundes-Seuchengesetz acht Erkrankungen gemeldet. Die Letalität liegt in Deutschland bei 25 %.[4]“

Keiner will Tetanus haben. Aber 15. Stück. 15 Stück. Auf 80 Mio. Einwohner: Falsch, auf X tausend ohne Impfschutz. Aber: 15 Menschen, nicht 15 Tausend.

Da sterben ja mehr Leute an Chips, weil sie sich verschlucken. Die Leute rauchen auch: Bei denen lohnt es sich das Gehalt des Arztes noch nicht einmal für den Zeitraum, in dem er „Tetanus“ sagen kann.
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Re: Impfgegner

Beitragvon idefix2 am Do 6. Apr 2017, 13:04

Föderation hat geschrieben:Bis in die 70ger wurde z. B. gegen Pocken geimpft. Warum auch immer. Mit entsprechenden Nebenwirkungen, womit nicht die Impfnarbe oder kurzes Fieber gemeint ist. Man hat angeblich (!) auch irgendwann festgestellt, dass die Impfung nicht vor einer Pockeninfektion schützt.

Wo hast du den Unsinn her?
Bis in die 70er wurde gegen Pocken geimpft, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass die Pockenerreger ausgestorben sind. Damit hat sich die Pockenimpfung natürlich erübrigt. Andere Krankheiten waren zuletzt schon nahe am Verschwinden, z.B. die Masern, aber jetzt droht, der wachsenden Zahl der "Impfskeptiker" geschuldet, wieder eine Renaissance.

Dass es auch Impfungen gibt, deren Nutzen eher fragwürdig ist und die wohl hauptsächlich um des Profits willen forciert werden, ist ein anderes Kapitel. Ich sehe z.B. keinen Grund dafür, dass sich ein normaler, halbwegs robuster Erwachsener gegen Grippe impfen lässt, insbesondere weil die Viren derart rasch mutieren, dass die Impfung in der Folge gegen den neuesten Virenstamm wahrscheinlich doch nicht wirkt. Anders schaut es aber schon aus, wenn es um ältere Menschen mit geschwächtem Immunsystem geht. Denen kann eine Impfung, wenn schon keinen sicheren Schutz, so zumindest ein niedrigeres Krankheitsrisiko bringen.
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Re: Impfgegner

Beitragvon Nasobēm am Do 6. Apr 2017, 19:51

Föderation hat geschrieben:...Bis in die 70ger wurde z. B. gegen Pocken geimpft. Warum auch immer...

:shock: Warum auch immer? Merkwürdige Frage:
Darum:
Bild
Föderation hat geschrieben:...dass die Impfung nicht vor einer Pockeninfektion schützt.

Und das sagt wer?

Bei einer Pockenimpfung werden Antikörper gebildet - die sind bei rund 95 % der Geimpften nachweisbar. Will man einen langanhaltenden Schutz muss mehrfach geimpft werden. Und das wurde ja gemacht. Und nein - die Pockenimpfung hat ja gar nicht geholfen.... mind. 4,81 Mio. Tote vor der Impfung seit der Impfung 0 - hatte sicher andere Ursachen.... :?

Föderation hat geschrieben:.... wenn ich dem Impfgegnerwahn aufgesessen bin....

davon gehe ich aus.

Föderation hat geschrieben:Zur Wirksamkeit gehört auch eine rationale Abwägung: ...Nicht überall ist FSME-Gebiet und im FSME-Gebiet ....

und was soll das für ein Einwand sein? Eine FSME Impfung ist keine allg. empfohlene Impfung. Da rennst du also offene Türen ein.

Föderation hat geschrieben:Ganz ähnlich läuft das auch bei anderen Impfungen: ...
Bei welchen meinst du?

Föderation hat geschrieben:... von einem Arzt über die Nebenwirkungen aufgeklärt?
Welche Nebenwirkungen meinst du?
Impfung gegen:
Haemophilus influenzae
ohne Impfung: Tod: 2–3%, Meningitis, Pneumonie, Epiglottitis, Sepsis
mit Impfung: Lokalreaktionen, selten Fieber, Kopfschmerz; GBS1 (1–2 zusätzlichen Fällen pro einer Million)
Masern
ohne Impfung: Enzephalitis: 1/1.000 (Letalität 25%);Pneumonie: 6%; SSPE2: 1/~10.000
mit Impfung: Fieber: 5–15%; Impfmasern (zumeist milde Verläufe) Enzephalitis ≤1/1 Million
Pertussis
ohne Impfung: Tod: 2/1.000; Pneumonie: 10%, Krämpfe: 1–2%
mit Impfung: Lokalreaktionen, Fieber; Nur bei Ganzzellvakzine3 Enzephalopathie: 1–10/1 Million
Mumps
ohne Impfung: Taubheit: 120.000; Enzephalitis: 1/2.000; Orchitis ( Entzündung des Hodens/Moeglichkeit der Unfruchtbarkeit): 20–50% (postpubertär)
ohne Impfung: selten Fieber, Exanthem

Föderation hat geschrieben:Menschen mit Hühnereiallergie Neurodermitis auslösen

Nein. Das haben mehrere Studien in etlichen Ländern immer wieder widerlegt. Ausserdem wurde bei Kindern aus anthroposophischen Familien sogar mehr Neurodermitis gefunden, obwohl dort weniger geimpft wird. Auch der Vergleich mit der Situation in der DDR - 100% durchgeimpft - kaum Allergien zeigt, dass diese Behauptung falsch ist.

Föderation hat geschrieben:..dann kann man die Wirksamkeit einer Sonnencreme als Hautkrebsschutz gleich bei Afrikanern testen

ein abstruser Vergleich. Was soll der belegen?

Föderation hat geschrieben:... Welcher Kinderarzt meldet das denn als Nebenwirkung der Impfung an den Hersteller?
jeder Haus/Kinderarzt tut das:
"Eine namentliche Meldepflicht an das Gesundheitsamt besteht nach §6 Abs. 1, Nr. 3 IfSG dann, wenn nach einer Impfung auftretende Krankheitserscheinungen in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen könnten und über die nachfolgenden Impfreaktionen hinausgehen."

Föderation hat geschrieben:Die Impfstoffe werden freigegeben. Weil Impfung ja immer positiv ist.

Das ist - mit Verlaub - Bullshit. Impfstoffe unterliegen - so wie alle anderen Medikamente einer Zulassungspflichtmit den ganzen daran hängenden vorklinischen und klinischen Tests.

Föderation hat geschrieben:Aber krieg mal Medikamente für ein 10 Monate altes Kind: Alles auf eigenes Riksiko, kaum etwas zugelassen. Warum? Weil keiner seinen Säugling für Menschenversuche verkauft.

Zum einen ist auch das ein unsinniger Vergleich zum andern werden auch Medikamente für Kinder in klinischen Studien getestet. Das ist sicher schwierig, wird aber so gut wie möglich gemacht. Außerdem sind auch Kinder Menschen - daher sind viele Medikamente die für Erwachsene auf dem Markt sind auch für Kinder geeignet. Da geht es dann hauptsächlich um die richtige Dosierung, da ein runter rechnen auf ein anderes Körpergewicht nicht reicht. Aber all diese Schwierigkeiten haben eben überhaupt nichts mit Impfungen zu tun.

Föderation hat geschrieben:Tetanus

In unseren Breiten mit der verbesserten Hygiene kommt Tetanus kaum noch vor, das sieht in tropischen Gebieten mit schlechteren hygienischen Verhältnissen anders aus. Dazu kommt das die Letalität bei dieser Infektion sehr hoch ist - dem wird das Risiko einer Impfung gegenüber gestellt: NULL. Und wer einmal einen an Tetanus erkrankten gesehen hat, der geht sich impfen lassen - garantiere ich dir. Und auch hier gilt - es ist keine Pflicht, aber z.B. wird geraten, dass sich Leute die in die Tropen in Urlaub gehen, viel im Garten arbeiten, in gefährdeten Berufen arbeiten sich impfen lassen - und das zurecht.

Viele der Krankheiten gegen die heute geimpft wird kommen eben kaum noch vor, dann denken Leute, impfen wäre nicht mehr nötig. Aber wie z.B. die Diphtherie zeigt: ohne Impfung ist sie noch lange nicht ausgerottet, wie in Russland 1994 zu merken war - nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 48.000 Fälle.
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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Fr 7. Apr 2017, 08:42

Nebenwirkung der Tetanusimpfung = 0 dürfte ein Ammenmärchen sein. Schon die Hautdesinfektion und der Einstich sind nicht ganz nebenwirkungsfrei, selbst wenn das - fiktiv vorausgesetzt - 100 % korrekt durchgeführt wird.

Deutschland liegt auch aktuell noch nicht so richtig in den Tropen, so dass man ja schlecht standartmäßig für Tropenbedingungen impfen kann. Der Tetanuserreger ist zumindest als Spore überall in der Erde, auch bei uns. Ich habe aber noch nie gehört, dass ein Arzt bei der Aufklärung über die Notwendigkeit der Impfung danach gefragt hat, ob man überhaupt jemals mit Erde in Kontakt kommt. Selbst wenn Du die Erde isst, bekommst Du kein Tetanus, Du musst dich schon echt infizieren, d. h. durch irgendeine äußere Verletzung.

Mein Einwand war folgender: Was ist mit den Leuten bei uns ohne Impfschutz? Wo ist die Statistik?
Die Abwägung lautet doch nicht: Wie gut schützt die Impfung? Sondern: In welcher Relation stehen Kosten (auch Nebenwirkungen) und Nutzen und damit muss man das in Relation setzten zu der ungeimpften Gruppe. Bei uns, nicht in den Tropen - für den Tropenurlaub kannst Du Dich noch auf ganz andere Dinge impfen lassen.

Pocken: Wurden die wirklich durch die Impfung BEI UNS ausgerottet oder vielleicht - oder vielleicht auch durch konsequente Isolation? Lt. Wikipediaartikel gab es nach dem 2. Weltkrieg bei uns nur noch wenige (eingeschleppte) Pockenausbrüche, die aber auch gleich mit Massenansteckungen ausfielen, 1970 im Sauerland: Die müssten doch normalerweise lange alle geimpft gewesen sein. Und wenn sowieso alle geimpft waren, warum hat man überhaupt isoliert?... Oder hatte die Impfung eine Wirkung, nur mit Fehleranfälligkeit? Das würde ja dann dazu passen, dass man das Problem in der 3. Welt in den Griff bekommen hat. Hat man überhaupt flächendeckend geimpft? Ich kann mir das 1967 in Afrika schwer vorstellen. Wenn man sagt, die Impfung war der Grund für das Aussterben, müsste man dann nicht eine Statistik haben?

Und jetzt die Quizfrage: Wie viele Tote gabe es nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland aufgrund von Pocken und wie viele aufgrund von Pockenimpfungen und wie viele sonstige Schäden? - Ich weiß es nicht, aber so müsste man doch fragen.

Die DDR hatte keine Allergien? Weil die das Land nicht einmal Geld zur Herstellung oder zum Import von Antihistaminika hatte oder hatte das reale Gründe? Medikamente wurden ja auch von den Sadisten abgefangen, wenn man die geschickt hat.
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Re: Impfgegner

Beitragvon bonito am Fr 7. Apr 2017, 08:47

Föderation hat geschrieben:Die DDR hatte keine Allergien?

Das ist quatsch, ich persönlich kenne Menschen mit Heuschnupfen und Asthma, die vor der Wend in der DDR leben mussten.
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.
(Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948)
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Re: Impfgegner

Beitragvon manniro am Fr 7. Apr 2017, 09:06

Nasobēm hat geschrieben:Viele der Krankheiten gegen die heute geimpft wird kommen eben kaum noch vor, dann denken Leute, impfen wäre nicht mehr nötig.


Diesbezüglich werden wir möglicherweise angesichts solcher Meldungen demnächst eine Renaissance erleben. Daraus:

Die Süddeutsche hat geschrieben:Die Menschen, die zu uns kommen, haben vielmehr die Krankheiten, die auch die Deutschen haben und die man mit Impfungen gut in den Griff bekommen kann.


Das Thema riecht verdammt kontaminiert und prompt findet sich auch diese "leicht" konträre Meinung im Netz. Schlagzeile:

Flüchtlinge bringen seltene Erkrankungen mit


Lassen wir bei diesem Thema mal außer acht, daß die bei Politikern und Medienleuten - samt ihren "Followern" - grassierende cerebrale Fehlfunktion, Menschen, welche die Grenze nach Deutschland überschreiten automatisch für "Flüchtlinge" zu halten, offenbar irreparabel ist, scheint es sich auf jeden Fall um ein zünftiges Schlachtfeld für den Kampf zwischen "Helldeutschen" und "Rechtspopulisten" zu handeln, oder? :lol:

Ich bin jedenfalls gespannt.

Aufmerksam auf dieses Thema wurde ich übrigens durch eine ansonsten ziemlich unverdächtige Doku bei einer der üblichen Verdächtigen, sei es PHOENIX, arte oder ZDF-Info, ich erinnere mich nicht mehr. Da wurde es auch nur nebenher erwähnt. Möglicherweise funktioniert die "Haß-Botschafts-Aufsichtsbehörde" noch nicht so richtig und die tumbe Bevölkerung konnte zum wiederholten Male nicht vor den "falschen Wahrheiten" geschützt werden, nun haben wir den Salat. Unverantwortlich das, man sollte es Claudia Roth erzählen....

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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Fr 7. Apr 2017, 09:37

Nasobem hat geschrieben:Antikörper gebildet - die sind bei rund 95 % der Geimpften nachweisbar

Dann waren das im Sauerland vielleicht wirklich nur die 5 %.

bonito hat geschrieben:Das ist quatsch, ich persönlich kenne Menschen mit Heuschnupfen und Asthma, die vor der Wend in der DDR leben mussten.

Nasobēm hat da aber andere Informationen. :twisted:
Und überhaupt, welche DDR-Arzt hat das diagnostiziert? Das ist alles erst nach der Wende ausgebrochen.
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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Fr 7. Apr 2017, 09:51

Noch mal zu Tetanus: Weil es für uns einfach soetwas von selbstverständlich ist, sich gegen Tetanus impfen zu lassen:
Keine Todesfälle gab es bei Erkrankten, die einmal im Leben eine komplette Grundimmunisierung durchgemacht hatten(Impfen: Routine oder Individualisation Eine Standortbestimmung aus hausärztlicher Sicht, 2. Auflage 2000, Arbeitsgruppe für differnenzierte Impfungen, S. 16)

http://www.impfschaden.info/krankheiten ... pfung.html

Bin letztes Jahr nachgeimpft worden. Darüber hat mich mein Arzt auch nicht aufgeklärt: Ist total gefährlich und muss geimpft werden. Keine Todesfälle heißt, wenn ich Pech habe, bin ich bei nicht vorgenommener Nachimpfung einer von 15 Tetanusfällen auf 80 Mio Einwohner, aber sterben werde ich eher an der Grippe, als ausgerechnet an Tetanus. Vielleicht sollte ich mein Geld zurück verlangen.

Jetzt lese ich das auch mal weiter auf der dortigen Seite: Ist das ein Fake, dass angeblich die Allergie-Rate um 63% bei geimpften gegenüber ungeimpften erhöht ist? (Hurwitz EL, Morgenstern H.:Effects of diphtheria-tetanus-pertussis or tetanus vaccination on allergies and allergy-related respiratory symptoms among children and adolescents in the United States.J Manipulative Physiol Ther. 2000 Feb;23(2):81-90.) Ist das eine seriöse Studie oder hat man als nichtgeimpfte wieder Kinder aus Afrika als Vergleichsgruppe genommen? Ich dächte, es hätte keine Nebenwirkungen.
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Re: Impfgegner

Beitragvon Nasobēm am Fr 7. Apr 2017, 10:26

bonito hat geschrieben:Das ist quatsch, ich persönlich kenne Menschen mit Heuschnupfen und Asthma, die vor der Wend in der DDR leben mussten.

Erstmal - wo habe ich geschrieben, dass es in der DDR keine Allergien gab?
Zweitens - dazu gibt es nun mal Zahlen. Hier ein Artikel dazu. Geforscht hat Dr. Erika von Mutius. Kann es sein, dass du Schwierigkeiten mit dem Verständnis von Statistiken hast?

Föderation hat geschrieben:Nebenwirkung der Tetanusimpfung = 0 dürfte ein Ammenmärchen sein.

und du hättest Quellen von der Vielzahl der Nebenwirkungen einer Tetanusimpfung?

Föderation hat geschrieben:Deutschland liegt auch aktuell noch nicht so richtig in den Tropen, so dass man ja schlecht standartmäßig für Tropenbedingungen impfen kann. Der Tetanuserreger ist zumindest als Spore überall in der Erde, auch bei uns.

Ja, du sagst es! Auch in Deutschland ist der Tetanuserreger in der Erde anwesend. Genau daher wird z.B.nach einem Unfall idR geimpft.
Und man kann viel essen ohne Schaden davon zu tragen - auch wenn es tödlich ist wenn's ins Blut gelangt. Was soll das für ein Argument sein?

Föderation hat geschrieben:...Arzt bei der Aufklärung über die Notwendigkeit der Impfung danach gefragt hat, ob man überhaupt jemals mit Erde in Kontakt kommt. ...

Infektionswege sind leider nicht jedem einsichtig. Man muss sich nicht in der Erde wälzen. Reicht, wenn z.B. andere das tun, sich die Griffel nicht waschen und Türklinken anfassen, oder man Gemüse bearbeitet, das noch vom Feld kommt.
Aber was solls - es besteht keine Impfpflicht - wenn jemand meint er bräuchte es nicht, soll er es bleiben lassen. Ich plädiere dann allerdings dafür, dass er bei evt. Erkrankung die Kosten selber trägt.


Föderation hat geschrieben:.Mein Einwand war folgender: Was ist mit den Leuten bei uns ohne Impfschutz? Wo ist die Statistik?

Es gibt zwei Arten von Leuten die nicht geimpft sind. Einmal Menschen die wegen einer anderen Erkrankung nicht geimpft werden können (z.B. manchen Autoimmunerkrankungen) und dann die, die weder ein Medizin-, noch Pharmakologiestudium absolviert haben und Null Ahnung von der Materie haben. Die parasitieren auf denen die sich sehr wohl impfen lassen. So kommen z.B. immer wieder rel. lokale Masernausbrüche vor - bevorzugt rund Waldorfschulen oder in den Niederlanden z.B. in dem sog. 'Bibelgürtel' Die werden dann nur gestoppt, weil eben rund um viele Kinder sehr wohl geimpft sind. Die, die jetzt aber aus irgendeinem Grund nicht geimpft werden können und das Pech haben in so einer Gegend zu wohnen oder mit so jemand der dann doch noch eben mal die Tante 200km weiter besucht hat das nachsehen und evt. die tragischen Folgen zu tragen.

Föderation hat geschrieben:... In welcher Relation stehen Kosten (auch Nebenwirkungen) und Nutzen und damit muss man das in Relation setzten zu der ungeimpften Gruppe.

Impfungen sind im Verhältnis nicht so teuer. Außerdem gibt es dazu Kosten/Nutzenanalysen:
"Schutzimpfungen weisen neben dem Individual und Kollektivschutz auch eine günstige Kosten-Nutzen-Relation auf. Sie tragen damit zu einer erheblichen Kostensenkung im Gesundheitswesen bei. Ein Vergleich der Kosteneffektivität von 500 lebensrettenden Maßnahmen in den USA ergab, dass die empfohlenen Impfungen im Kindesalter weniger als 1 US- Dollar pro gerettetem Lebensjahr kosten"

Föderation hat geschrieben:Pocken: Wurden die wirklich durch die Impfung BEI UNS ausgerottet

ja

Föderation hat geschrieben:...Und wenn sowieso alle geimpft waren, warum hat man überhaupt isoliert?... Oder hatte die Impfung eine Wirkung, nur mit Fehleranfälligkeit? ...

Es gibt nun mal verschiedene Impfungen. Bei manchen reicht der einmalige Kontakt und die Immunität besteht ein Leben lang, bei anderen muss mehrfach wiederholt werden, weil der Schutz langsam wieder nachlässt - das Immunsystem quasi wieder 'einschläft'. Pocken muss wiederholt werden. "Der Impfschutz durch eine Pockenimpfung nimmt nach etwa drei bis fünf Jahren ab, nach 20 Jahren ist der Impfschutz vernachlässigbar gering. Bei mehrfach Geimpften kann eine Impfwirkung über dreißig Jahre anhalten."

Föderation hat geschrieben:Und jetzt die Quizfrage: Wie viele Tote gabe es nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland aufgrund von Pocken und wie viele aufgrund von Pockenimpfungen und wie viele sonstige Schäden? - Ich weiß es nicht, aber so müsste man doch fragen.

Was bitte sollen das denn für 'Schäden' sein? Es gibt ein paar Nebenwirkungen"Beim weltweit meistverwendeten Impfstamm Lister/Elstree können Schmerzen an der Einstichstelle (71 %), davon in 25 % mittel oder stark sowie erhöhte Temperatur über 37,7 °C (16 %) auftreten. Weitere beobachtete Effekte sind Jucken (72 %), Rötung (27 %), ein geschwollener Achsellymphknoten (38 %), Grippe-ähnliche Symptome (40 %) und Kopfschmerzen (23 %). Bei Impflingen, die bereits zuvor eine Pockenimpfung erhalten hatten, sind die grippeähnlichen Symptome und die Rötung weniger ausgeprägt."
Aber das ist nichts gegen die Infektion mit Pocken: "... schwerem Krankheitsgefühl, Rückenschmerzen mit Fieber und Schüttelfrost, ...Rachenkatarrh ... hochinfektiös ... Hauterscheinungen ...Makula (Fleck) → Papel → Vesikel (Bläschen) → Pustel (Eiterbläschen) → Kruste. ... fast am gesamten Körper ...Kopf, Hände und Füße am stärksten, ...sehr unangenehmen Geruch.... deutlich erkennbare Narben. ...schwereren Fällen..Erblindung, Gehörlosigkeit, Lähmungen, Hirnschäden sowie Lungenentzündungen auftreten. ...geschätzte Letalität ... 30 Prozent."

Föderation hat geschrieben:Die DDR hatte keine Allergien? Weil die das Land nicht einmal Geld zur Herstellung oder zum Import von Antihistaminika hatte oder hatte das reale Gründe? Medikamente wurden ja auch von den Sadisten abgefangen, wenn man die geschickt hat.

Was haben Antihistaminika mit dem Vorkommen von Allergien zu tun - da hätte sie ja eher mehr Allergien haben müssen.
Allergien sind hochkomplexe Erkrankungen die sicher eine genetische Komponente haben und von Umweltfaktoren getriggert werden - evt. auch Faktoren die schon vor der Geburt wirken. Impfungen sind - nach allen Studien die es dazu gibt keine dieser Trigger. Und auch hier - ich habe nicht geschrieben, dass es in der DDR keine Allergien gab, aber weniger - nämlich weniger als die Hälfte.

manniro hat geschrieben:
Flüchtlinge bringen seltene Erkrankungen mit

Das liegt in der Natur der Sache. Genauso wie unsere Reisewut bestimmte Probleme wieder aufleben lässt. Z.B. sind nach den Sommerferien in vielen Schulen Läusesucher unterwegs und die gemeine Bettwanze zieht wieder in deutsche Schlafzimmer ein. :mrgreen:
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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Fr 7. Apr 2017, 11:57

Wikipedia hat geschrieben:Nach Erfahrungswerten aus den 1950er und 1960er Jahren rechnet das CDC mit 15 lebensbedrohlichen Komplikationen und zwei Todesfällen pro einer Million Geimpfter.

Wenn alle geimpft wurden, kannst Du hochrechnen.

Lt. Wikipedia ist die Sterblichkeit bei Pockeninfektion bei 25 %, bei Meyers Lexikon von 1928 noch bei 15-30%.
Impfpflicht bestand in Deutschland zwischen 1873(?) und 1975. In Meyer Lexikon wird von zahlreichen Vorsichtsmaßnahmen gegen die Verbreitung berichtet, Isolation, besondere Behandlung der Toten etc.

nasobem hat geschrieben:und du hättest Quellen von der Vielzahl der Nebenwirkungen einer Tetanusimpfung?

Habe ich nicht, nur die Nebenwirkungen, die bei den üblichen Kombiimpfungen auftreten, kannst Du bei den Herstellern abrufen, gebräuchlich z. B. Priorix Tetra oder Boostrix.

Gegenfrage: Erst die Statistik zur Wirksamkeit…? Tetanus ist ein Bakterium, gegen das man nicht in dem Sinne immun werden kann, wie gegen ein Virus...

nasobem hat geschrieben:… Impfungen sind im Verhältnis nicht so teuer. …

Das kommt auf die Rechnung an. Ink. Nebenwirkungen und in Bezug auf den Erfolg. Und bei Nebenwirkung „Ausschlag“ brauchst Du gar nicht erst mit einer Statistik aufzuwarten, da sieht das individuelle Risiko ganz unterschiedlich aus. Haut ist nicht gleich Haut.
Zuletzt geändert von Föderation am Fr 7. Apr 2017, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Impfgegner

Beitragvon theologe am Fr 7. Apr 2017, 12:03

Nasobēm hat geschrieben:Infektionswege sind leider nicht jedem einsichtig. Man muss sich nicht in der Erde wälzen. Reicht, wenn z.B. andere das tun, sich die Griffel nicht waschen und Türklinken anfassen, oder man Gemüse bearbeitet, das noch vom Feld kommt.
Aber was solls - es besteht keine Impfpflicht - wenn jemand meint er bräuchte es nicht, soll er es bleiben lassen. Ich plädiere dann allerdings dafür, dass er bei evt. Erkrankung die Kosten selber trägt.

Nasobēm hat geschrieben:Es gibt zwei Arten von Leuten die nicht geimpft sind. Einmal Menschen die wegen einer anderen Erkrankung nicht geimpft werden können (z.B. manchen Autoimmunerkrankungen) und dann die, die weder ein Medizin-, noch Pharmakologiestudium absolviert haben und Null Ahnung von der Materie haben. Die parasitieren auf denen die sich sehr wohl impfen lassen. So kommen z.B. immer wieder rel. lokale Masernausbrüche vor - bevorzugt rund Waldorfschulen oder in den Niederlanden z.B. in dem sog. 'Bibelgürtel' Die werden dann nur gestoppt, weil eben rund um viele Kinder sehr wohl geimpft sind. Die, die jetzt aber aus irgendeinem Grund nicht geimpft werden können und das Pech haben in so einer Gegend zu wohnen oder mit so jemand der dann doch noch eben mal die Tante 200km weiter besucht hat das nachsehen und evt. die tragischen Folgen zu tragen.

[Die fette Schrift ist von mir]

Widersprichst du dir da nicht selber?
Wer sich nicht impfen lässt gefährdet ja eben nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die von anderen. Gerade die Personen, die sich aus krankheitbedingten Gründen nicht selber impfen lassen können, sind ja besonders verwundbar und die Leidtragenden derer, die sich aus Egoismus und/oder Dummheit nicht impfen lassen (oder sogar noch andere davon abbringen oder sowas wie "Masernpartys" veranstalten).
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Re: Impfgegner

Beitragvon Föderation am Fr 7. Apr 2017, 12:13

Nasobēm hat geschrieben:Reicht, wenn z.B. andere das tun, sich die Griffel nicht waschen und Türklinken anfassen, oder man Gemüse bearbeitet, das noch vom Feld kommt.

Das habe ich noch nie gehört, dass man sich auf diese Art und Weise mit Tetanus infizieren kann.
wikipedia hat geschrieben:Die Infektion erfolgt durch das Eindringen der Sporen in Wunden.

Ich fürchte, Du hast Dich unter falschen Voraussetzungen impfen lassen.
Nasobēm hat geschrieben:Infektionswege sind leider nicht jedem einsichtig.


@theologe: Tetanus ist aber nicht ansteckend.
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