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Steinerei

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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am So 28. Aug 2016, 20:55

Zum glück war die Atmosphere atembar, denn die Albert Schweitzer war schwerer beschädigt als es erst den Anschein hatte. Während dem Anflug auf die Doughnut-Welt, welcher selbst bereits sieben Stunden gedauert hatte fielen mehr und mehr Sensoren aus und so war es nicht mehr möglich die Oberfläche nach größeren Ansiedlungen abzusuchen, und dann brach noch ein Brand aus und man entschied sich unverzüglich auf einer großen freien Fläche innerhalb eines Urwaldgebietes, etwa 1000km nördlich des inneren Äquators, dh der großen Öffnung in der Mitte, zu landen.
Wie gesagt konnte man die Luft hier atmen, und es war nicht ungewöhnlich heiß oder kalt, somit würde sich kein größeres Problem ergeben wenn man hier etwas länger feststecken würde.
Das gewaltige Fahrzeug schwebte nicht mehr mit Hilfe seiner Antigravfelder über dem Boden sondern hatte eine unzahl von Landestützen ausgefahren auf welchen es nun ruhte während die Reperaturmannschaften versuchten das gröbste an Ort und Stelle zu beheben und schlimmere Schäden vorzubeugen.

Einige Wohncontainer, eine mobile Kommandozentrale und ein Netzwerk aus Sensor und Abwehrtürmen wurde um das Schiff errichtet und Kanz hatte einen der Offiziere, Leutnant Mario Pavlov, damit beauftragt mit zehn Mann, zu Fuß, die nähere Umgebung zu erkunden. Man hoffte dass man hier nicht auf Feinde stoßen würde sondern so bald wie möglich in der Lage wäre mit der eigentlichen Mission fortzufahren.
Während Kanz und sein Stab die Möglichkeiten erwogen und alle verfügbaren Aufnahmen vor dem Sensorcrash auf einem Tisch in der Lagermitte ausgebreitet hatten trat Maja hinzu, natürlich gefolgt von ihrem Roboter der ihr nicht mehr von der Seite wich.
Mendoza:"Das hier wird uns nur geringfügig weite rbringen ich schlage eine Erkundung des Planeten mit Hilfe der Beiboote vor!"
Kanz:"Das könnte Wochen dauern bis wir etwas finden, deren Sensorreichweite ist sehr begrenzt und sie verfügen nicht über all die Ausrüstung für dieses Vorhaben, ausserdem würde es uns vorzeitig einem möglichen Gegner zu erkennen geben. Wenn wir das tun dann müßen wir zumindest warten bis wir uns hier tief genug eingegraben haben!"
Mendoza:"Sollen wir weitere Trupps zu Fuß aussenden?"
Kanz:"So würden wir wenigstens nicht gut sichtbar am Himmel hängen! Ja das klingt gut, wir könnten dann auch etwaige Einwohner befragen die sonst..."
Maja:"Einwohner wie den da?"
Sie deutete auf den Rand der freien Ebene, dort wo der Urwald anfing, man konnte eindeutig eine Gestallt erkennen die neben den Baumrisen stand.
Kanz:"Tatsächlich da ist Jemand!"
Alle traten an den Rand des Lagers, nun konnte man erkennen dass es sich um einen Menschen handelte, es war ein Junge, etwa 14 oder 15 jahre alt, er trug einen weißen Lendenschurtz, einen Holzspeeer mit Steinspitze und Sandalen die aus Baumrinde gemacht schienen und mit groben Pflanzenfasern an seinen Füßen gehalten wurden. Er hatte braungebrante Haut, une einen blonden Kurzhaarschnitt, der sehr unordentlich wirkte.
"Lassen Sie uns das sofort näher erkunden!" befahl Kanz und wählte mit einer Handbewegung einige der Umstehenden aus ihm zu folgen, Maja und ihr Roboter gingen auch mit, ebenso der Fremde der in einiger Entfernung gestanden hatte.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Mo 29. Aug 2016, 01:29

"Mein Gott, kann es sein dass die Menschheit die es in dieses fremde Universum verschlagen hat, so einen Rückschritt gemacht hat?" fragte sich Mendoza.
"Nun Major danach sieht es leider aus, wenn ich nach der Kleidung und der Waffe gehe dann sind die hier noch in der Steinzeit!" antwortete ihm Kanz, als die kleine Gruppe dem soeben entdeckten Bewohner der Doughnut-Welt entgegenschritt, und dieser bleib am gleichen Ort und rührte sich nicht vom Fleck wie man das eigentlich erwartet hätte.
Kanz erreichte ihn als erster, und da er Soldat war und relative wenig Ahnung hatte wie man mit einem Volk kontakt aufnahm welches lange isoliert gelebt hatte, versuchte er es einfach gerade aus.
Kanz:"Du sprechen unsere Sprache?"
Der Junge zögerte kurz antwortete dann aber mit "Ja!"
Kanz machte einen weiteren Schritt und fragte:"Du uns können bringen zu Häuptling?"
Diese Frage führte dazu dass der Gefragte die Augen weit aufriß, was Kanz bemerkte und zu beschwichtigen versuchte:"Nix Angst haben, Wir Freunde, wollen nix böses, Menschen wie Du, nix Götter. Suchen Hilfe, großes Himmelskanu kaputt!"
Der Eingeborene blickte nun noch erstaunter als zuvor, wandte sich an den Rest der Anwesenden und fragte mit leisem Ton:"Ist der auf Drogen?“
Maja lachend:“Nein, das ist permanent!“
Eingeborener:“Hatte euer Raumschiff eine Panne oder seid ihr auch Touristen?“
Kanz:“Touristen? Also wir dachten Du seist ein Nachfahre der Menschen die hier in diesem Universum gestrandet sind und ihr hättet einen zivilisatorischen Rückschritt gemacht, und...“
Eingeborener:“Ach wegen dem Speer und dem Lendenschurtz? Nein, ich bin hier mit anderen im Ferienlager weil meine Eltern denken ich sollte mal was forderndes lernen und mich in der freien Natur bewegen, weshalb ich hier nun ohne künstliches Licht, Dusche und Schuhe auskommen muß und noch drei Tage in einem stickigen Zelt mit zehn Anderen verbringen darf während ich Feuersteinmesser fertige und Suppe aus Baumrinde koche!“
Mendoza:“Zumindest ist es nicht so schlimm wie angenommen!“
Eingeborener:“Das sagen Sie!“
Kanz:“Gut, gibt es hier eine größere Stadt wo wir ein Schiff dieser Größe reparieren können?“
Eingeborener:“Das weiß ich nicht, ich bin hier wie gesagt nur im Ferienlager, der Planet ist mehr oder weniger für Touristen gedacht, alle paar hundert Kilometer gibt es irgendwo eine kleiner Ansammlung von Ferienanlagen aller Art, sonst weiß ich nicht viel über Begalus!“
Kanz:“Begalus?“
Eingeborener:“Ja, das ist der Name des Planeten!“

Stein näherte sich langsam aus der Ferne, wurde aber von den Anderen nicht weiter beachtet.

Mendoza:“Habt ihr hier in eurem Ferienlager möglicherweise so etwas wie ein Karte des Planeten?“
Eingeborener:“Nein, unsere Betreuer sind lauter Hippies, die halten von so etwas eigentlich nichts. Wir sind hier nur zehn Tage, aber die leben immer in dieser Gegend! Aber sie können ihr Glück beim Hotel dort hinter der Flußbiegung versuchen!“
Kanz:“Hotel?
E: „Ja, das ist drei oder vier Kilometer von hier entfernt, wir kaufen dort im Supermarkt immer unser Bier, die Hippies haben das noch nicht bemerkt!“
Stein:“Abend! Hab ich was wichtiges verpasst?“
„Thomas komm essen, Rindensuppe ist fertig!“ kam es aus dem Wald.
E:“Gleich!“
Kanz:“Nun wir wollen nicht nerven aber uns wäre mit einer Wegbeschreibung sehr geholfen!“
Der eingeborene Ferienlagerist erklärte Kanz und Mendoza, so gut es ging, den Weg zum Hotel, während Stein zuhörte und an seine rgenähten Kopfwunde herumfummelte.
Maja war inzwischen einige Schritte weiter weg gegangen und unterhielt sich mit dem Fremden über etwas, der Roboter stand hinter ihr.
Kanz bedankte sich und ging mit großen Schritten auf das Schiff zu, Mendoza stellte noch einige Fragen zur Umgebung und machte Aufzeichnungen.
In eben diesem Moment verspürte Stein den dringenden, drängenden Drang die alkoholischen Getränke welche sich in den letzten Stunden angesammelt hatten, in die Freiheit zu entlassen. Zu diesem Zweck suchte er einen Baum der Sichtschutz bot und ging, da ihm in seiner unmittelbaren Umgebung zu viele Beobachter herumstanden, in Richtung des kaum noch sichtbaren Flußes im Norden, der sich an die unbewachsene Ebene um die Albert Schweitzer anschloss.
„Hey, gehn Sie da nicht hin!“ rief ihm der Eingeboren zu.
Stein drehte sich ihm zu.
„Dort lauern die unsterblichen Amazonen, wenn die sie erwischen sind sie Geschichte!“
Stein wußte zwar nicht was er sich unter so einer unsterblichen Amazone vorstellen sollte, aber er entschied zum Schiff zurück zu marschieren und dort dann die Sanitäranlagen zu nutzen.
Als es bereits fast wieder erreicht hatte sah er wie sich an der Seite eine Runde Öffnung auf tat und ein ovales Objekt mit großer Geschwindigkeit hinaus sauste, es war Kanz in einem der Beiboote der sich zum Hotel aufmachte.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Mo 29. Aug 2016, 04:34

Allmächtiger Hugo!
Die Rechtschriebfehler werden auch nicht weniger.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Di 30. Aug 2016, 22:34

Wollt ihr in zukunft mehr Bilder sehen, oder stört das nur?
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Do 1. Sep 2016, 01:02

Leser gibt es doche einige, aber kein er Antwortet ;-P
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Es verging eine Stunde, dann eine zweite und als drei Stunden vergangen waren kehrte der Oberst von seiner Mission zurück.
Das Beiboot landete am Aussenrand des Lagers unweit der Stelle wo man zuvor den Tisch mit dem Kartenmaterial aufgebaut hatte, auf drei mit Reifen versehenen Landestützen. Eine kurze Rampe fuhr aus und der Oberst verließ das kleine Fahrzeug, in einer Hand trug er einen Plastikbeutel, in der Anderen einen riesigen Schwimmring und auf dem Gesicht den Ausdruck einer vernichtenden Niederlage.
Mendoza:“Hatten Sie erfolg Herr Oberst?“
Kanz:“Nicht so wirklich!“ dabei hielt er den Schwimmring hoch der mit vielen kleinen Symbolen und Linien überzogen war.
Kanz:“Das ist unsere Karte, ein Geschenk des Gastgewerbeverbands von Begalus! Nur die wichtigsten Straßen und Orte sind drauf, und wenn wir irgendwo zu ertrinken drohen können wir uns damit retten!“
Mendoza:“Haben Sie keine richtige Karte bekommen können?“
Kanz:“Ja aber die hat fünf Hular gekostet, da ich nicht mal über einen einzigen Hular verfüge bin ich zu einem Juwelier, im Shoppingbereich des Hotels, dem ich meinen Bandschnalle mit Platinstern, verliehen für Tapferkeit, verkauft habe, und zwar für zwanzig Hular, wobei ich sicher bin dass er mich über den Tisch gezogen hat. Ich bin dann wieder zurück zum Zeitschriftenladen, die wollten dann aber beim Bezahlen meinen Hotelausweis sehen!“
Mendoza:“Hotelausweis?“
Kanz:“Ja, weil auf Bücher ein niedrigerer Umsatzsteuersatz für Gäste verlangt wird, irgend so ein Duty-Free-Scheiß, ich habs nicht ganz verstanden, jedenfalls wollten die mir das Ding ohne Ausweis nicht verkaufen, auch nicht zum doppelten Preis, also bin ich zum Hotelmanager. Der Kerl hat dann gesagt er habe keine Zeit aber seine Sekräterin kann mir die Daten von ihrem Computer kopieren.
Und was denken Sie passiert dann?“
Mendoza blickte seinen Vorgesetzten recht Ahnungslos an, und meinte dann“Stromausfall?“
Kanz:“Nein, schlimmer!“ Hier gibt es kein kompatibles Datenformat, und auch keinen kompatiblen Datenträger. Nach einigen Jahrhunderten in einem anderen Universum passiert so etwas schon mal.
Ich ziehe dann meine Kamera aus der Tasche und frage dann diese Tippse ob ich Fotografien machen darf, worauf diese komplett austickt. Sie meint Fotografien sind im Bereich der Verwaltung streng verboten, dann holt sie die Security welche mich rauswirft. Später bin ich zurück und habe noch geschwind einige der im Eingangsbereich aufliegenden Flyer eingesammelt, in einige sind Karten abgebildet, dazu noch den Schwimmreifen, versuchen wir daraus vorerst das beste zu machen!“
Mendoza:“Sollten wir nicht in anbetracht der Lage dazu übergehen eine kleinere Einheit dort hin zu entsenden und uns die nötigen Daten mit Gewalt verschaffen?“
Kanz:“Um Gottes willen! Mendoza wollen Sie wegen einem Reiseführer einen Krieg in einem fremden Universum anfangen? Hier nehmen Sie das und gehen sie es durch!“
Kanz reichte dem Major den Plastikbeutel in welchem sich die Prospekte befanden, dann sah er sich um.
Der Fremde saß ganz in der Nähe an einem Tisch und schraubte an einer kleinen Kugel herum, Maja und der Roboter waren nicht zu sehen, aber vermutlich in einem dr Zelte, ebenso mußte es sich mit dem Kommissar verhalten. Wie auch immer das Lager war fast fertig und ein Korporal reichte Kanz den Bericht von Pavlov der noch vor ihm zurückgekehrt war.
Kanz kratzte sich am Kinn.
Da war die Rede von einer unbefestigten Straße im Osten und einem Verlassenen Wasserpark im Süden. Auch das Ferienlager wurde erwähnt. Was aber die meiste Zeit in Anspruch genommen hatte war die Erkundung einer merkwürdigen Ansammlung von Gegenständen im Südwesten, die Pavlov nur als „Fetische“ beschrieb, und von denen er Aufnahmen beigefügt hatte. Es handelte sich um fürchterliche Dinger aus Holz, Federn und Menschenknochen.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Do 1. Sep 2016, 06:11

Und nun zwischendurch was anderes

Geschichte der cortezischen Union:

Stein ist kein Einstein und übertreibt oft einiges, so ist die cortezische Union nicht faschistisch, lediglich eine ganz normale Militärdiktatur welche jeden der ein unangenehmes Maß an nicht mit der Regierungslinie kompatibler Meinung aufweist, zum Mohnernten auf den Gefängnisplaneten Klio sendet. Da dort der Konsum von Heroin und Morphium gestattet ist, ist der Aufenthalt nicht so schlimm, lediglich der Entzug danach hat sich gewaschen.

Die Union wurde 2420 am 8 Juni (Nationalfeiertag) auf dem Planeten Iduna gegründet, und zwar von einer Gruppe von Ex-Soldaten der terranischen Föderation die dort eigentlich 2415 ein Wochenende mit Bier (Nationalgetränke) und Fußball (Nationalsport) verbringen wollten. Als sie dort aber von ihrem Space-Taxi vergessen wurden, richteten sie sich ein, ernannten den Ranghöchsten unter ihnen zum Anführer und lebten so wie sie es beim Militär gelernt hatten.
Als sie Jahre später wiederentdeckt wurden, fuhren sie heim und holten ihre Familien nach, und jeden der dort leben wollte, da das Klima angenehm war und man vor allem keine Steuern zahlen mußte.
So wuchs die Union immer weiter, breitete sich über andere Systeme aus und blieb ihrer Art der Staatsführung treu.

In der Union trägt fast jeder eine Uniform und verfügt über einen festen Platz in der recht starren Hierarchie wobei die Union Neuerungen nicht unbedingt feindlich gegenübersteht, jedoch sofort eingreift wenn die Autorität der höchsten Amtsträger in Frage gestellt, oder diese lächerlich gemacht werden. So kam es dass selbst die Kirche in Form ihres höchsten Vertreters in der Union, des Kardinals Bernardo Rizzo, vor gut 70 Jahren ziemlich ärger bekam. Der Kardinal hatte nämlich in geselliger Runde und bereits ein wenig angeheitert, einen Witz erzählt welcher den damaligen Staatschef, Generalissimus Adrian Obermüller, mit einem Sulpo verglich, besonders dessen auffälliges Bärtchen war Zentrum des Spottes. Der Sulpo, ein beliebtes Haustier, ist übrigens ein gasgefülltes, wirbelloses Lebewesen welches auf der Welt Lemuria-387 lebt und dort herumschwebt. Als Obermüller, durch seine Spione, von den Worten des Kardinals erfuhr setzte er sich sofort in seinen gepanzerten Limousinenpanzer und fuhr beim Kirchenfürsten vor, stürmte in dessen Räumlichkeiten und starrte diesem, als er ihn schließlich fand, bedrohlich und wortlos in die Augen, dann holte er einen Filzstift hervor und malte dem Erstarrten Kardinal ein Bärtchen auf. Am Folgenden Tag konnte man feststellen dass sich Obermüller den Bart abrasiert hatte, und die Einfuhr von Sulpos wurde für gut ein Jahr verboten. Seit diesem Tag war auch das Verhältnis zwischen der Staatsführung und der Kirche nicht das Beste was sich erst vor gut 30 jahren wieder änderte.

Die Union grenzt einerseits an die terranische Föderation mit welcher sie ein einiger maßen gutes Verhältnis hat, andererseits an das lutheranische Reich, die Republik Atlantika und die sozial existierenden Realitäten mit denen sie gelegentlich Krieg führt, oder einen Waffenstillstand einhält, dabei ist das lutheranische Reich eindeutig der Lieblingsgegner.

Die Fahne und ihre Farben sollen folgendermaßen zu deuten sein: Der Schwarze Balken zwischen zwei weißen Balken soll die Selbstständigkeit, den Willen gegen alle äußeren Widrigkeiten zu kämpfen betonen, und der Stern auf goldenem Feld wird als Hoffnung auf eine bessers Morgen, eine goldene Zukunft, verstanden.
Ander hingegen sagen dass es sich nur um die leicht abgewandelte Fahne des Lieblingsvereins der fußballbegeisterten Staatsgründer handelt.

Da in der Union keine gesunde Gewaltentrennung existiert und das Militär nicht einem Staatswesen dient sondern eines besitzt, sind die wichtigsten Ämter eben alle mit hohen Militärs besetzt.
Neben den gewöhnlichen Rängen der Armee verfügt die Union auch noch über einige mehr welche eine bessere Verwaltung ermöglichen sollen.


-Generalissimus- Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Staatschef
-Marschall der Union- Erfüllt die Funktion des Vizepräsident, hat das selten genutzte Recht auf 5kg Vanilleeis am Tag.
-Hauptmarschall- Sechzehn von denen leiten die verschiedenen Ministerien der Union
-Vizemarschall- Für gewöhnlich wird ein Vizemarschll zu den Beratungen der Regierung hinzugezogen wo er hauptsächlich zeremonielle Pflichten wie das Wenden der Frikadellen und das holen von Bier erfüllt.
-Generalsränge 5-6 – Ab hier beträgt das Verhältnis von Schlachten schlagen und Formulare ausfüllen etwa 50:50
Generalsränge 1-4- Eigentlich wie überall sonst auch, mit der Ausnahme dass der 4-Sterne General jeden Monat das recht auf eine Parade aus mindestens 10 Soldaten, und vier Fahrzeugen hat, ausgenommen natürlich er würd eine größere Parade stören die den selben Weg nimmt.
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Re: Steinerei

Beitragvon idefix2 am Do 1. Sep 2016, 18:54

Nergal hat geschrieben:Leser gibt es doche einige, aber kein er Antwortet ;-P

War auf Urlaub, und hatte nach der Rückkehr für diesen Thread noch keine Zeit.

Nergal hat geschrieben:Wollt ihr in zukunft mehr Bilder sehen, oder stört das nur?

Nur zu :D

Nergal hat geschrieben:Die Rechtschriebfehler werden auch nicht weniger.

Tipp: Text im Word oder Openoffice oder was auch immer eintippen, Rechtschreibprüfung drüber und dann mit copy and paste in den Browser kopieren.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am So 11. Sep 2016, 00:03

Es war fürchterlich! Stein rannte so schnell er konnte, aber das waren bei ihm eben mal 6kmh, und diese Monster kamen immer schneller näher, und dann stolperte er auch noch. Er versuchte sich wieder auf die beine zu stellen, doch dann hatten sie ihn bereits erreicht. Eines der Dinger packte ihn und hielt ihn fest, drehte ihn auf den Rücken, und dann sah er sie, dann sah er sie in ihrer ganzen Häßlichkeit, riesige humanoide Schildkröten mit Schwertern und Knüppeln. "Kawabunga!" schrien sie ihm entgegen bevor sie ihm den Kopf abbissen.

Stein war wieder wach. Er hatte versucht etwas Schlaf zu finden doch die Ereignisse der letzten Tage führten bei ihm nur zu Albträumen und Blähungen, und Hunger. Er blickte zur Decke des Container, den man drausen aufgestellt hatte, hinauf und drehte sich zur Seite, sein kleiner Assistent war dort an eine Energiedose angeschlossen, und Stein holte ihn aus dem Standby.
"Guten Morgen es ist 5:42h MEZ, wie spät es hier ist weiß ich nicht. Haben Sie sich erholen können?"
Stein:"Nicht wirklich, ich fühle mich kaputt wie nach der Scheidung letztes Jahr!"
Assistent:"Ich erinnere mich, damals sind sie auf dem Rasen im Park eingeschlafen und fast in den Teich gerollt, nur gut dass da die Enten waren um Sie zu bremsen!"
Stein:"Wären nur die Enten dagewesen um mich vor der Eheschließung zu bewahren! Sag mal hab ich gestern noch was gesoffen?"
Assistent:"Kaum! Nur ein paar Gläser Rotwein, allerdings ist das nicht ohne folgen geblieben!"
Der Assistent leuchtete auf einen kleinen Haufen neben Steins Feldbett.
"Was ist denn das?" fragte sich Stein und ging die Gegenstände durch die dort lagen. Es waren einige Damenslips (benutzt), eine verpackte Zahnbürste, ein Parfümfläschchen, zwei Klapmesser, ein Handmixer, ein sehr sehr großer BH, eine Rassel und ein Hundeschädel.
Assistent:"Nuch ich habe sie gestern zwar nicht wirklich verstehen können, aber sie haben wohl versucht sich etwas essbares zu besorgen und sind dann wieder beim Verkaufsautomaten vorbeigekommen."
Stein:"Und wie hab ich das Zeug hier bezahlt, ich hab ja alles an Kleingeld beim ertsen mal rausgehauen?"
Assistent:"Sie haben ja auch nicht bezahlt, erinnern Sie sich dass sie das letzte Mal mit dem Schädel durch die Glasscheibe sind?"
Stein:"Oh jeh! Und das mir als Polizeibeamten!"
Assistent:"Es ist zumindest nicht so schlimm wie vor zwei Monaten wo Sie versucht haben eine Gruppe schwangerer Frauen mit Essiggurken zu füttern, und dann in wüste Beleidigungen ausgebrochen sind als diese die Gurken abgelehnt haben!"
Stein:"Egal, ich denke ich werde erst mal aufstehen und das Zeug hier beseitigen!"
Der Kommissar erhob sich, packte die Sachen in den großen BH, welchen er wie eine Schultertasche anlegte und schritt aus dem Container. Draussen war es Morgen, oder Abend, Stein wußte es nicht, zumindest war es nicht weniger Geschäftig als sonst. Maja stand bei dem ihr zugewiesenen Container und schloß gerade den Brustkasten ihres Roboters, es sah so aus als hätte sie das weiß leuchtende Kreuz dazu gebracht von ausssen her zur Mitte hin ein Blinkmuster zu bilden, dabei änderten sich auch die Farben der Lichter, es sah zumindest besser aus als vorher.
Maja bemerkte den Kommissar und fragte auf den BH deutend:"Aber hallo, haben wir ne wilde Nacht verbracht?"
Stein:"Ne, ein alkoholisierter mehrfach geschiedener Bulle sollte es ne nummer kleiner angehen!"
Roboter:"Guten Morgen, soweit alles sündenfrei?" dabei erhob er belehrend den Zeigefinger.
Stein:"Nein, aber trotzdem guten Morgen... wenn gegenwärtig Morgen ist?"
Steins Assistent flog zum Roboter, einige Lichter blinkten auf und er war wieder zurück bei Stein.
Steins Assistent:"Ja es ist in der Früh, ich habe mit dem Roboter, der seit unserer Ankunft aktive gewesen ist und den Sonnenstand hat überwachen könnne, Daten ausgetauscht. Hier herrscht eine 22,7h Tag, und gegenwärtig ist es in etwa 7h, dies trifft jedoch nur zu wenn die Sonne dieser Welt nicht in ihre linearen Bahn verlängert oder verkürzt!"
Stein:"Gut zu wissen! Ich jedenfalls gehe mir die Beine vertreten!" im Weggehn sah er noch Majas T-Shirt welches sie nun wieder anstelle der geklauten UniformTrug und entdeckte darauf etwas Bekanntes.
Stein:"Großer Gott, 'Saints of Vivisection', ich dachte die seien alle bereits tot oder im Knast.
Maja:"Alter, Du kennst die Typen noch?
Stein:“Hab ich bei meiner Einschulung bereits gehört, die sind die beste Band der Galaxie!“
Maja:“ Kann dich beruhigen die sind momentan auf tour in den äußeren Welten, und nur Lummi und Drolf sind tot, Lummi wurde in Selbstverteidigung von Zunge Sigumndsenmit einem Brotmesser enthauptet, und Drolfs Herz ist bei einem Konzert explodiert, er hätte halt sein Koks nicht mit Potenzmitteln mischen sollen!
Stein:“Ach ja die Rivalität zwischen Lummi und Zunge, wer hätte gedacht das das so ausgeht! Wie auch immer bin dann mal weg!“
Mit der Melodie von „Lovely Meat Grinder“, einem der Frühwerke der Saints, auf den Lippen machte sich Stein auf ein Endlager für den ganze Kramm zu finden, besonders die Unterwäsche und der Hundeschädel schrien danach spurlos aus seinem Leben zu verschwinden.
Your desire burns like fire
but your bulky like a tire
I cant handle all your charme
please take care youll break my arm

Lovely Meat Grinder x 3
Try to be kinder

You are more than I can take,
Do you see how much I shake
just give me air,just give me room
Iam in despair, this is my doom
Okay, okay I’ll do the dive, but please,
but please let me alive

Lovely Meat Grinder x 3
Try to be kinder
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am So 11. Sep 2016, 20:36

Zwischendurch was anderes:

Die Saints of Vivisection gründeten sich vor etwa 30 jahren, damals in Manchester, nach einer Charity Veranstalltung für auf einem Trip hängen gebliebene Musiker, hatte eine brutale Schlägerei in einem Pub auf ein Musikaliengeschäft übergegriffen. Die Polizei nahm 12 Personen fest von denen sich acht noch im Gefängniss dazu entschlossen eine Band zu gründen, der Rest gründete eine private Krankenversicherung. Die nun fast drei Jahrzehnte umfassende Erfolgsgeschichte der Saints, beinhaltet unvergessliche Hits wie "Bread and Germs", "Criple hunting" aber auch "Mzfthx" welches exklusive für den xrothischen Markt erschien. Mit mehr als 700 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Saints zu einer der erfolgreichsten Bands der Galaxie, und ihre Konzerte sind legendär, Lautstärke und Zuschauerzahlen erreichen jedes mal unglaubliche Werte. Vergessen sollte man aber auch nicht die sensibleren und leiseren Texte der Saints wie "Burn in hell stinkin' Faggot", eine hommage an Freddy Mercury, und „Hitler was right all along!“ welches Drolf für seine Schwester schrieb.
Die Musik der Saints wird oft als Mischung zwischen Trash Metal und Punk bezeichnet, viel öfter aber als zu laut und jugendgefährdend. Da die Saints sich selbst bei der Genreeinordnung widersprechen, kann es hier noch kein letztes Wort geben, verwunderlich ist aber dass es selbst auf der Ehrenstraße des Turbofolk in Sarajevo einen Stern für die Saints gibt.

Die Band setzte sich in ihren ersten Tagen aus den folgenden Mitgliedrern zusammen:

- Jan "Zunge" Sigmundsen, E-Gitarre/Gesang
Sigmundsen ist der Frontmann der Saints und mit seinem roten Vollbart und der rauhen Stimme das was man mit den Saints am ehesten assoziiert, wenn man den Geruch mal ausblendet. Sigmundsen erlangte vor allem Berümtheit als er versuchte den Kopf eines kleinen Jungen abzubeisen der während eines Konzerts auf die Bühne geschleudert wurde.

- Luke "Lummi" Klamuster, E-Gitarre/Gesang
Lummi ist der ewige zweite nach Sigmundsen, und die Rivalität der beiden mündete zuletzt in Lummis vorzeitigen Ableben, ansonst hatte man sich immer auf das Beschimpfen der Mutter des anderen auf der Bühne beschränkt.
Lummis lockerer Umgang mit Drogen, Alkohol und Frauen, auch Frauen auf Drogen, und Drogen auf Frauen, war bekannt und fand immer wieder eingang in die Klatschblätter, besonders in Erinnerung bleib den Fans der Tag als Lummi besoffen zu einer Verhandlung wegen Bigamie erschien und die Richterin in ihm ihren vor fünfzehn Jahren verschollenen Ehemann erkannte.

- Alexandro "Drolf" Rossi, Bassgitarre
Drolf war eine beeindruckende Erscheinung, 195cm und 95kg, muskulös, sportlich und mit schulterlangen, glänzenden, schwarzen Haaren, und bis auf seine Körpergröße änderte sich all dies keine zwei Jahre nach dem Eintritt in die Band. So wog er schließlich 220kg, hatte graue Haare und war kaum in der Lage zehn meter zu gehen ohne wie ein Industristaubsauger zu klingen. Er wirkte aber ohne Rücksicht auf diese Hemmnisse in der Band mit und war für ihre größten Erfolge maßgebend verantwortlich, auch wenn böse Zungen behaupten seine Riffs wären nach den ersten drei Schlaganfällen wesentlich besser. Drolf starb vor drei Jahren während der "No Regrets"-tour und strürzte dabei ins Publikum.

-Dr.Placebo (Marius Kogel) Drums
Dr. Placebo, eine ausgemergelte Gestalt mit kahlem Schädel, experimentierte mit allerlei illegalen Drogen herum weshalb er ständig auf horror war, ein Umstand der in den ersten fünf Jahren der Band zu den besten Drumsolos der damaligen Zeit führte. Trotzdem mußte Placebo dann eine zwei Jahre dauernde Pause einlegen als ihm die Ameisen unter seiner Haut befahlen den Tourbus abzufackeln.

-Odin-Zeus (Jevgenij Karushenko) Keyboard
macht eigentlich mit weil er denkt die Band spiele Emocore, was bisher nicht bewisesen werden konnte, ebenso wenig wie die Gerüchte über seine Tourette-Syndrom, da nach wie vor nicht klar ist ob es sich nicht doch um Backgroundgesang handelt. Odin-Zeus pausierte zeitweilig und lies sich von Torquemada vertretten als er als Musiklehrer auf einem schweizer Mädcheninternat unterrichtete.

-Francois Larange, DJ/Sampling
Der feingliedrige Francois war lange jahre als DJ im Hintergrund tätig und machte „Leave no one alive“ zu einem Hit der sich zwanzig Wochen in den Top ten hielt, Francois ist heute leider nicht mehr bei den Saints sondern verbringt seine Zeit in einem Supermax wo er 48 mal Lebenslängelich absitzen muß, wegen dieser blöden Völkermordgeschichte.

-John Archibald „Archie“ Foxington II., E-Gitarre und Ersatzschlagzeuger
Millers Kindheit verläuft bereits extrem turbulent so geht er mit nur zwei Jahren bei einem Campingausflug verloren und wird von Wildschweinen aufgezogen , bei welchen er gelegentlich noch wohnt und deren Verhaltensweisen er teilt. Er war hauptsächlich für die Begleitung von Lummis Gesang verantwortlich, hat aber auch die Lyrics für „Chill em All“ und „Nothing else splatters“ alleine verfasst, was ganz schnell dazu führte dass er einen Vertrag als Kinderbuchautor erhielt.

-Torquemada (Tomas Botella) Rythmusgitarre, E-Gitarre, Sampling, Klavier, Perkusion allgemein
Vor seiner Karriere als Bandmitglied war Torquemada ein Dominikanermönch, und auch heute noch als Mädchen für Alles bei den Saints hat er davon noch viel beibehalten. So hasst er Protestanten, betet vor dem Koksen und nimmt nur bei den Sexorgien teil wenn er sich dabei geiseln darf.
Sein christlicher Hintergrund ist auch in Songs wie „Kindergarten Sex machine“ zu bemerken, wo im letzten Drittel ein Ave Maria zu hören ist, welches aber in der Zweitauflage der Singleauskopplung gegen Rasenmähergeräusche ersetzt wurde.

-Annie
Annie ist das Maskottchen der Band, ein nackter, weiblicher Engel der sich Brüste und Schritt mit blutigen Händen bedeckt während ihm zu Füßen ein haufen toter Kaninchen liegen.
Annie wurde wesentlich besser aufgenommen als das erste Maskottchen der Saints, Rodney, der Rabe der tote Föten verschlingt.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Sa 24. Sep 2016, 21:25

Ein riesiger Baum, mit merkwürdig geformten Blättern, hatte zwischen seinen Wurzeln eine tiefe Öffnung freigelassen, und der Kommissar gedachte nun die Beweise für seinen alkoholgesteuerten Raubzug in dieser Höhle verschwinden zu lassen.
Stein legte den BH auf den mit Farnen überwucherten Boden und holte den Hundeschädel hervor, diesen wollte er dazu nutzen das Loch ein wenig zu vergrößern, plötzlich jedoch hörte er Schritte.
„Ah, da sind Sie!“ sprach Oberst Kanz ihn an. Der Oberst strahlte wie immer Autorität aus, hatte aber den Schwimmreifen bei sich was ein wenig komisch wirkte.
„Was machen Sie da überhaupt? Kulthandeln Sie hier im Dschungel?“

Stein suchte nach einer schlüssigen Erklärung wieso er im Wald einen halbverwesten Hundeschädel in den Boden drückte, einer Erklärung die Ihn nicht wie einen Vollidioten aussehen lassen würde.
Stein:“Also ich wollte?“
Kanz:“Haben Sie eines dieser Dinger auseinandergebaut?“
Stein blickte verwirrt den Oberts an.
Kanz:“Ich meine diese komischen Kultgegenstände die man hier in der Gegend findet. Sehen Sie da hinten ist wieder einer.“ Dabei deutete Er auf ein Objekt etwa hundert Meter weit weg auf einer kleinen Lichtung.
Kanz:“Ich weiß nicht woher die Kommen, unser Aufklärungstrupp hat etlich von denen ausmachen können, welchen Zweck sie haben wissen wir nicht.“
Stein erhob sich und ging einige Schritte auf das in der Entfernung stehende Ding zu.
Stein:“Das erinnert mich an einen Mordfall den ich ganz früh in meiner Laufbahn zu untersuchen hatte. Jemand hatte ein Ehepaar enthauptet und deren Schädel auf Pfähle in ihrem Garten gesteckt.“
Kanz:“Wer macht denn so etwas?“
Stein:“Wir haben damals die gesamte Nachbarschaft, die Familie der Opfer usw. unter die Lupe genommen, sogar einen Vodoo-Priester der eine Stadt weiter gewohnt hat. Am Ende stellte sich heraus dass der Täter ein Typ war dem die Beiden vor zwei jahren die Vorfahrt an einer Kreuzung genommen hatten. Er merkte sich deren Nummernschild, machte sie ausfindig und wartete dann nur noch auf den richtigen Moment.“
Kanz blickte leicht verwundert, er hatte eher einen Ritualmord erwartet.
Kanz:“ich will mir die Sache genauer ansehen, kommen Sie mit? Vieleicht finden wir zusammen mehr raus.“
Stein nickte, lies Kanz einige Schritte vorausgehen und packte dann den BH welchen er später andernorts ebtsorgebn wollte.
Der Boden war hier dicht mit einem weichen moosartigen Bewuchs bedeckt, Stein glaubte dicke Käfer durch diese ausserirdische Pflanzenwelt huschen zu sehen. Die Bäume um die Lichtung herum waren etwas weniger fremdartig und sahen Buchen sehr ähnlich, ausserdem konnte man das plätschern von Wasser hören, es mußte hier einen Fluß oder so was geben.
Der Oberst blieb kurz vor den Ziel stehen schaltete seinen Kommunuikator ein und gab sicherheitshalber seine Position durch, das Schiff war von hier noch sehr gut zu sehen und kaum fünfhundert Meter weit weg, doch sicher ist sicher.
Stein:“Das sind wirkliche menschliche Schädel!“
Das Gebilde war ein recht breiter, bearbeiteter Stamm, der hier in den Boden geschlagen wurde, an seinem oberen Ende befand sich ein riesiges Büschel verschiedenster Federn die dort festgebunden waren und darunter waren sicher über zwanzig Schädel angebracht, viele davon gehörten zu Lebewesen die weder Stein noch Kanz zuordnen konnten, und die vermutlich von der lokalen Fauna stammten, einige jedoch waren unverkennbar menschlichen Ursprungs.
Stein:“ Denken Sie diese Kinder aus dem Fereincamp haben das gemacht?“
Kanz:“ Das ist ein Feriencamp nicht Herr der Fliegen hoch zehn.“

Plötzlich verabschiedete sich der Boden unter den Beiden, und sie fielen in die Tiefe, schlugen auf einer schiefen Ebene auf und rollten, rutschten ungebremst davon.
Wie auf einer Wasserrutsche ging es dahin, sie glitten auf riesigen, bearbeiteten Baumhälften durch ein Tunnelsystem, nein eigentlich war es ein System von tiefen Gräben die nach obenhin nur von Wurzeln und Blättern bedeckt waren. Licht drang von oben her zu ihnen so dass sie einigermaßen erkennen konnten wie sie, wer weiß wohin gespült wurden. Gespült war das richtige Wort, denn dies war tatsächlich eine Art Wasserrutsche. Wer auch immer dies alles gebaut hatte, hatte eine unterirdische Quelle genutzt um Das Holz so reibungsarm wie möglich zu halten.
Kanz hatte schnell die Arme an den Körper gezogen und sich dann so ausgerichtet dass er die „Fahrtrichtung“ im Blickfeld hatte und Steuerbewegungen vornehmen konnte, Stein hingegen war auf dem Bauch gelandet und trieb mit dem Gesicht nach unten, wobei ihm jede Menge Wasser in Nase und Mund gedrückt wurden. Zum Glück für den Kommissar war das Ganze nach einer knappen Minute vorbei und Er und Kanz fielen zum Abschluss in einen kleinen See, dieser lag wieder unter freiem Himmel jedoch in einer Vertiefung.
Stein hustete und spuckte eine ganze Weile bis er wieder frei atmen konnte, dann richtete er sich auf und blickte sich in der Gegend um, Kanz versuchte inzwischen Kontakt mit dem Schiff aufzunehmen.
Kanz:“Hier Oberst Kanz, kann mich Jemand empfangen? Ich bin mit einer weiteren Person in eine Falle unbekannte Ursprungs gelaufen und befinde mich an einer Position 2,3km nördlich vom Landepunkt!“
Ein kurzes Rauschen war zu hören und Mendoza meldete sich:“Hier Mendoza, wir werdne angegriffen, senden Hilfe sobald möglich!“
Kanz:“Angegriffen? Mendoza?“
Das Rauschen nahm wieder zu und Geschützfeuer war zu hören.
„Verdammt!“ schimpfte Kanz, doch ein Geräusch von Hinten ließ ihn sich ruckartig umdrehen, es war aber lediglich der Schwimmring der gerade die Rutschbahn heruntergekommen war.
Kanz ging einige Schritte zurück und packte das Ding unter seinen linken Arm, dann zog er seine Waffe eine fünfläufige Pistole, geladen mit jewiels sieben, hülsenlosen, elektronisch zündbaren Geschosssen pro Lauf, sieben davon waren hochexplosiv und panzerbrechend, stark genug um elefantengroße Löcher in Elefanten zu reißen.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Sa 24. Sep 2016, 21:44

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Eine schnelle Skizze von Stein und Kanz im Urwald, eine Bedrohung naht bereits.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am So 9. Okt 2016, 03:06

Der See wurde von der merkwürdigen Rutschbahn gespeißt und sein schlammiges Wasser und die ihn umgebenden, steilen Wände wießen darauf hin dass er nicht auf natürlichem Wege enstanden war sondern den Endpunkt einer recht plumpen, überdimensionierten, aber sehr wirkungsvollen Falle bildete.
Kanz blickte sich um und versuchte eine Stelle zu finden die es Ihm und dem Kommissar ermöglichen sollte aus dieser Pfütze zu klettern und zum Schiff zurük zu kehren.
Stein:"Meine Güte, es wird wohl übertrieben sein zu hoffen dass das hier der Wasserpark des Feriencamps ist."
Kanz:"Ja das wird es! Haben Sie eine Waffe dabei?"
Stein:"Nein! Wie auch beim Flug in die Union haben die mir sogar befohlen mir erst mal die Nägel zu schneiden, da hab ich gleich gewußt dass ich mir nicht den Aufwand machen muß nach der Einfuhr von Schusswaffen zu fragen!"
Kanz:"Das ist schlecht, denn ich fürchte dass wir in ernsthafter Gefahr sind. Das Schiff wurde, oder wird angegriffen und wir sind in einer Falle gefangen die uns keine Schutzmöglichkeit gegen Angreifer bietet."
Stein:"Na bestens!"
Stein nahm seinen BH, der die Rutschpartie mitgemacht hatte, wieder auf und inspizierte mögliche Wege den inhalt zur Selbstverteidigung zu nutzen. Die beiden Klappmesser waren vielversprechend, erwießen sich aber bei näherer Untersuchung als Kämme. Schließlich kam Stein mit sich selbst überein dass der Handmixer mit Pührierstab die beste Option war. Er lief mit seiner Mikrofussionsbatterie fast zwei Jahre und wenn man die Schutzverkleidung von den Klingen abmachte war das Ding eine wirklich Fiese Waffe.
Kanz war inzwischen zur Mitte des kleinen Gewässers gestapft und winkte Stein zu sich.
Stein:"Haben Sie was gefunden?"
Kanz:"Sehen Sie diesen geraden Wandabschnitt da oben?" ohne eine Antwort abzuwarten fuhr er fort:
Das sind bearbeitete Holzbalken, ein enger geschlängelter Weg führt entlang der Wand hoch, wenn Sie genau hinsehen können Sie ihn erkennen. Er ist so angelegt dass er vor Angreifern die von Unten kommen gut verteidigt werden kann, wenn man sich aber nach unten Kämpft ist man im Vorteil, ein wenig wie bei einer Wendeltreppe und rechtshändigen Verteidigern!"
Stein schulterte seinen BH und blickte in die vom Oberst genannte Richtung, tatsächlich konnte er eine unklare Linie erkennen die Stellenweise unterbrochen war und wohl das darstellte was der Oberst beschrieben hatte.
Kanz:"Sollte man da Oben bereits auf uns warten dann sind wir in einer sehr schlechten Position, ich hoffe aber dass unser Gegner seine Falle nur gelegentlich aufsucht und nicht etwa durchgehend bewacht!"
Stein:"Wie aber kommen wir durch diese Holzbarrikade?"
Kanz:"Am Besten mit Gewalt! Ich schieße von hier aus aus sicherer Entfernung auf das Ding, die Explosivgeschosse dürften da relativ leicht durchgehen, und wenn sich der Rauch verzogen hat und hier keine Holzsplitter mehr durch die Gegend fliegen bewegen wir uns rasch zum Ausgang!"
Stein:"Okay, mir fällt auch nichts besseres ein. Machen wirs so!"

Kanz visierte das Ziel an schützte sein Gesicht mit der anderen Hand und feuerte.
Wider erwarten klappte die Holzwand bei der Explosion ohne Gegenwehr weg, das bischen an Trümmern das man sehen konnte hatte sich rasch auf den Grund gelegt, und die beiden Gefangenen machten sich rasch daran zum Ausgang zu klettern.
Selbst der nicht sehr fitte Stein konnte schnell hinauf gelangen, und leicht durch die entstandene Öffnung steigen.
Hinter dem Loch wurde für beide sichtbar dass die letzten drei bis vier Meter des Loches aus einer Mauer gebildet wurden und eigentlich über dem Boden lagen. Es waren merkwürdige, runde Lehmziegel die im inneren glatt verstrichen worden sein mußten so dass sie sich nicht von der darunterliegenden Erde unterschieden. In der Umgebung der Falle lagen einige bearbeitete Holzstämme und eine Anzahl sehr breiter Wege führte um die Runde Mauer und von ihr weg in den um Sie herum liegenden Wald.
Stein:"Sehen Sie nur!" fast panisch deutete Stein auf einen Abdruck im weichen Boden.
Der Abdruck war der eines recht schön geformten menschlichen Fußes, die Zehen waren alle sichtbar, Plattfüßigkeit und ähnliche Mißbildungen waren nicht zu erkennen und selbst die Zehennägel waren angedeutet, das Einzige was hier für Beunruhigung sorgen konnte war der Fall dass dieser Abdruck selbst Bigfoot zum Kinderschuhträger degradieren würde.
Das Ding war nämlich über einen Meter lang.
Stein:"Oh nein! Hier leben ganz sicher nackte, blöd grinsende, menschenfressende Riesen!"
Kanz:"Menschenfressende Riesen? Wo haben Sie denn das gehört?"
Stein:"Das hab ich in so'ner japanischen Doku gesehen!"
Kanz:"Blödsinn, das hier kann alles mögliche sein, vieleicht so eine Art merkwürdigproportionierter Affe mit riesigen Füßen, oder was weiß ich, ich bin kein Zoologe, und das Ding trägt zumindest keine Schuhe was bedeutet dass es in anderen Gebieten der Technik nicht wesentlich weiter gekommen sein sollte, dh das wir im Bereich Feuerkraft das Letzte Wort haben dürften! Wie auch immer, wir sollten uns nun rasch auf den Rückweg machen!"
Stein:"Das wird sicher das Beste sein!"
Kanz schritt voran da er das Peilgerät hatte, die Waffe in Bereitschaft, von einer Deckung zur Nächsten. Stein lief dem Oberst hinterher, den Mixer im Anschlag.
An einigen Stellen des Waldes war der Bewuchs so dicht dass sie Umwege machen mußten, teils wurden kleinere Bäche überwunden und Hügel erklommen, so dass man nach einer Stunde immer noch 1,5 km vom Ziel entfernt war.
Kanz überprüfte erneut ob er mit dem Schiff in Kontakt tretten konnte, doch es war nichts zu hören ausser einem rauschen.
Kanz:"Verdammt das Gelände ist schwieriger als gedacht! Wir hätten wohl dieser Rutsche zurück folgen sollen, für das Ding muß ja wohl eine Schneise durch den Wald geschlagen worden sein!"
Stein:"Puh, ich muß mich erst mal hinsetzen, dann können wir weitersehen, das Ding muß ja eh gleich hier sein wir hören ja ständig das Plätschern von Wasser, obwohl die kleinen Rinnsalen die wir durchwatet haben weit hinter uns liegen!"
Kanz:"Sie haben recht! das hört sich viel zu gleichmäßig an. Wenn ich mich nicht irre liegt dieser Kanal westlich von uns. Zu blöd das wir von den riesigen Bäumen das Schiff nicht erkennen können, es müßte mit seiner Größe Kilometerweit sichtbar sein, vieleicht könnten wir sogar Lichtsignale geben!"
Kanz unterdrückte gerade noch den Impuls den Gedanken auszusprechen dass man doch einen Baum erklettern konnte von welchem aus man besagte Signale geben konnte, denn er selbst hatte sich mehr mit Gerichtsfällen und Inspektionsreisen befasst als damit in der auch den Offizieren abverlangten Topform zu bleiben. Sollte er stürzen dann lag sein Schicksal in Steins Händen, und da war es nicht gut aufgehoben, und was Steins Fitness anging, nun darüber sollte man besser schweigen.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Di 11. Okt 2016, 22:09

Es geschah als Kanz und Stein in einem dichten Gebüsch einen Durchgang entdeckten und ihren Weg so zu verkürzen gedachten. Hinter dem Bewuchs verbarg sich eine kleine übeflutete Lichtung, und als beide etwa in deren Mitte gelangten da kamen SIE.
Stein sah sie als erster, er hatte kurz nach hinten geblickt und bei ihrem Anblick einen gedämpften Schrei des Entsetzens ausgestoßen. Kanz drehte sich sofort um und sah sie nun auch. Es waren riesige Wesen, über 3m groß, humanoid aber doch fremdartig, sie ähnelten den Darstelllungen weiblicher Trolle, denn sie hatten große platte Nasen und gewaltige Brüste, kleine schwarze Augen, und dazu hornartige Gebilde auf dem Kopf, und sie kamen bedrohlich näher.
Kanz brüllte "Bleibt zurück!" dabei richtete er die Waffe auf die merkwürdigen Gestalten, die sich davon unbeeindruckt zeigten.
Kanz:"Schnell lassen Sie uns hier weg kommen!"
Er zog Stein mit sich zum nahestliegenden Stück trockener Erde, denn der Schlamm war der Flucht hinderlich.
Stein"Nackte, grinsende, menschenfressende Riesen!"
Kanz:"Nicht Jetzt, machen Sie schneller!"
Als sie gerade die ersten hastigen Schritte an Land taten da zeigten sich etwa zwanzig Meter vorne zwischen dem Engen Pflanzengewirr weitere der grotesken Figuren, welche langsam auf sie zuschritten.
Als auch die Flucht Seitwärts durch das Auftauchen weiterer der Wesen vereitelt wurde, und diese den Kreis um Kanz und Stein schloßen, entschied der Oberst sich dazu in die Luft zu feuern, und damit die aufdringlichen "Trolldinger" zu vertreiben.
Der laute Knall scheuchte unzählige Vögel, und sonstige flugfähige Lebewesen, aus den umliegenden Bäumen und Büschen, hatte aber keine Wirkung auf die Trolle.
Kanz:"Verdammt noch mal, haut ab!" Er schleuderte seinen Schwimmring gegen den Troll der sich ihm frontal näherte, was zu einer beunruhigenden Reaktion führte. Der Troll zeigte die rechteckigen Zähne und sprach mit falscher betonung:" Essen sein nervös, Baldrian in Marinade tun müßen!"
Kanz hatte gedacht dass er hier wegkommen würde ohne irgendwelche deformierten Eingeborenen erschießen zu müßen, aber alles deutete darauf hin dass Stein mit seinen Menschenfressern recht hatte, also zielte er und drückte ab.

Das Ding war getroffen sank zusammen und taumelte etwas nach hinten, dann aber richtete es sich wieder zu voller Größe auf und Kanz konnte gerade noch sehen wie sich die Wunde in der Brust des Angriefers schloß.
Jetzt erinnert er sich an die Warnung des Jungen an Stein, "die unsterblichen Amazonen", das also waren sie.
Stein wurde ergriffen und hochgehoben und bevor die riesigen Hände nach Kanz greifen konnten schoß dieser alles was er hatte auf jedes Ziel das verfügbar war, doch wie zuvor kümmerten sich die riesigen Trollwesen nicht darum, und nur wenige Minuten später war der Oberst, zusammen mit Stein, mit Pflanzenfasern an eine Holzstange gebunden und wurde einem unbekannten Ziel entgegengetragen.


Der Kampf war vorüber, die Abwehrtürme um die Albert Schweitzer hatten von großkalibriger Munition, über Raketen bis zu Energiewaffen hin alles aufgewendet um den Gegner zu stoppen, doch nur die Hochenergielaser hatten Wirkung gezeigt.
Der Fremde, der, unglaublicherweise, vor dem Lager mehrere der anstürmenden Feinde erschlagen hatte kehrte hinter die Schutzwälle zurück, einen der Besiegten mit sich schleppend.
Mendoza:"So etwas habe ich noch nie erlebt, wir haben tausende Schuss verballert, und das hat diese komischen Weiber nicht gestoppt! Einige von denen sind sogar ohne Kopf hier reingelaufen und haben dutzende meiner Männer mit Einem einzigen Fausthieb bewußtlos geschlagen. "
Fremder:"Nun die brauchen nicht unbedingt einen Kopf, der wächst in einigen Stunden nach!"
Maja:"Sag kennst Du diese Dinger von irgendwo her?"
Fremder:"Ja, aber damals sahen die noch nicht so menschlich aus!"
Mendoza:"Was meinen Sie damit?"
Fremder:"Diese Wesen leben in Staaten wie etwa Bienen und Ameisen, das hier zB sind unfruchtbare Arbeiterinnen, an der Spitze jedes Schwarms steht eine Art Königin, sie läßt Genmaterial sammeln welches sie nutzt um den Schwarm an die Umgebung eines neuen Planeten anzupassen. In diesem Fall haben sie vermutlich einige der Touristen erwischt und sich mit deren Hilfe umgewandelt, manches ändert sich dabei aber die Faccetenaugen, das gut angepasste Verdauungssystem, ein hautbedeckter Carapax um wichtige Organe, und das Nervensystem sind deren Merkmale, wie auch die unglaublichen Regenerationskräfte, die selbst schwere Verletzungen blitzschnell heilen können.
Maja:"Selbst den Verlus des Kopfes? Wie geht dass?"
Fremder:"Nun die leisten so und so nicht viel Kopfarbeit, das Gehirn ist außerdem dezentral und redundant aufgebaut, wenn ein Teil zerstört wird dann wird er mit Hilfe intakter Teile rekonstruiert. Wir sollten uns aber nun damit befassen wie wir dem Rest den Rest geben können!"
Mendoza:"Sind die nicht etwa schon tot?"
Fremder:"Nein, das sind sie nicht! Sehen Sie!" Der Fremde hob einen der von ihm vernichteten Feinde hoch und riß ihn auseinander, lautes krachen war zu hören, der Vorgang erinnerte an ein unerfreuliches Hummeressen.
Maja:"Ich glaub ich muß kotzen!"
Mendoza:"Was ist das?"
Fremder:"Ich hab das Ding in zwei Teile gerissen und hier sehen wir wie ganz langsam aus den beiden Hälften zwei neue Kreaturen wachsen, wir müßen schnellstens alle Überreste verbrennen, das ist das einzige was gegen diesen Feind hilft."
Mendoza ordnete sofort an dass einige seiner Männer die scheintoten gegner zerstrahlen oder verbrennen sollten, um weiteren Problemen vorzubeugen, dann schließlich befahl er einer Gruppe die umgebenden Wälder mit Beibooten zu durchkämmen, um den Oberst und Stein zu finden.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Fr 9. Dez 2016, 05:04

Das Dorf war sehr einfach aufgebaut, dicht aneinander standen runde Lehmhütten mit Dächern aus Laub und Gras, dazwischen führten ungleichmäßige Pfade zu kleinen Plätzen an denen sich das öffentliche Leben abzuspielen schien.
Das zumindest war der erste Eindruck von Stein und Kanz als sie in das Zentrum der kleinen Siedlung getragen wurden. Die Bewohner waren alle in bester Lauen als sie sahen das die Jagd erfolgreich verlaufen war und die Beute heimgetragen wurde, sie stampften mit den riesigen Füßen auf den weichen Boden, und gaben merkwürdige Hochrufe von sich. Stein, welcher weiter vorne auf der Stange festgebunden war und zu dem sich im Laufe der Heimreise noch einige rote Vögel gesellt hatten, hob mit aller Kraft seinen Kopf in die Senkrechte und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen. Die Jägerinnen schritten durch die jubelnden Massen, Stein vermutete dass sich hier sicher eintausend dieser Trollwesen versammelt hatten, und umkreisten einen großen offenen, bunt geschmückten Platz welcher vermutlich eine Art rituellen Mittelpunkt darstellte. Neben den weiblichen Trollen konnte Stein nun auch einige wenige Männchen erkennen, sie waren deutliche kleiner, Stein hätten sie bis zur Schulter gereicht, und sie machten einen noch dümmeren Eindruck als die Weibchen waren dafür aber sehr männlich, über die Schulter um den Hals herum. Was Stein nicht wußte war dass sie hauptsächlich dazu dienten die Königin einige Male im Jahr zu befruchten, dazwischen wurden mit dem Drehen von Bratenspiesen beschäftigt, gelegentlich aber auch als eine Form von Vorspeise verzehrt.
Schließlich stoppte die Prozession etwas abseits von der Mitte des großen Platzes, lautes Getöse war zu hören, die umstehende Menge teilte sich und es wurde ein riesiger, dreckiger und angekohlter Kochtopf hereingerollt. Der Topf wurde aufgestellt, und Brennholz wurde unter ihm gestappelt, einige der Trolle schleppten in hölzernen Eimern eine grüne Flüssigkeit herbei und füllten diese in den Topf. Das Zeug stank fürchterlich, und Ruck zuck waren Stein und Kanz in den Topf geworfen.
Stein hatte Pech und landete mit dem Kopf vorn in der Brühe, dabei schluckte er ziemlich viel davon.
Schnell verschwamm die Welt um ihn, die Farben verloren sich, sein Bewußtseinszustand änderte sich, Stein halluzinierte, er war weit weg in einer Welt mit strahlend blauem Himmel, Gummibärchenwolken, tanzenden und singenden Zwergen, und sprechenden Bienen, und er selbst war ein großer blauer Tyrannosaurus Rex, er hatte einen schönen gelben Heiligenschein, weiche Zähne mit denen er Himbeerdämpfe aus der Luft filtern konnte und eine Goldkette um den Hals auf welcher man den Namen „Nora“ lesen konnte.
Dinosaurier sein war eigentlich viel entspannender als Stein sein, obwohl in dieser Welt die Steine sprechen konnten, wie der Dinosaurier feststellte als er auf einen davon trat.
Stein:“Hey vorsicht!“
T-Rex:“Sorry Mann!“
Stein:“Du bist doch Stein?“
T-Rex:“Nein, Du bist ein Stein?“
Stein:“Einstein? Quatsch ich bin nur ein Stein, doch Du bist Stein!“
T-Rex:“Ich kann dir nicht folgen ich bin momentan etwas stoned!“
Stein:“Doch Du mußt mir folgen, Nur Du kannst das Universum retten, Du mußt aufwachen und dich aus der Suppe befreien oder Du endest als ausgekochter Knochen!“
T-Rex:“Ich mag nicht das Universum retten, was hat das Universum den jeh für mich gemacht?“
Stein:“Nun, Du hast ne schöne Wohnung im Universum, die Mahlzeiten sind immer warm und würzig, und..“
T-Rex:“Meine Frau hat mich verlassen, Nein, korrektur, Alle meine Frauen haben mich verlassen!“
Stein.“Da bist Du selber dran schuld, Frauen mögen halt keine Unterwäsche im Gefrierfach, Benutzte schon garnicht!“
T-Rex:“Ich hab keinen Bock, soll sich das Universum doch selber retten, hat bisher auch funktioniert!“
Stein:“Ich befehle Dir das Universum retten zu gehen!“
T-Rex:“Du befiehlst? Ja wer bist Du denn?
Stein:“Ich... äh also ich bin Gott!“
T-Rex:“Beweis es, was ist die dritte Wurzel aus 3745?“
Stein:“ 34,2!“
T-Rex:“Öhm!“
Stein:“Was ist?“
T-Rex:“Ich habe keine Ahnung was die dritte Wurzel aus 3745 ist!“
Stein:“Egal, rette das Universum dann wirst Du nie mehr mit Matheaufgaben genervt, göttliches Ehrenwort!“
T-Rex:“Ich will nicht, ausserdem, wer sagt mir denn das es wirklich eine externe Welt da Draussen gibt die auch noch gerettet werden will?“

Der Stein Gottes sah sich plötzlich einer gefährlichen Situation gegenüber er mußte hier verhidnern das dieser blöde Dino den Solipsismus-Joker zog, und schnell Exodia auf den Tisch Knallen. Wenn dieser Jura-Depp dachte er käme hier mit halbgarer Philosophie aus dem Wochenendprogramm der öffentlich Rechtlichen raus dann würde er ihm zeigen wo der Russel die Formale Logik holt, auch wenn er Steins beschränktheit nutzen und dabei betrügen mußte wie der Vater der von seinen Kindern beim Anlegen des Nikolauskostüms erwischt wurde.

Stein:“Hey, hör mal, wie kommst Du drauf dass so ein Depp wie Du alleine die Welt derart vielfältig gliedern und ordnen könnte wenn er das einzige Bewußtsein wäre? Würdest Du nicht eher absolut unfähig sein einen Verstand auszubilden?“
T-Rex:“Also so dumm bin ich nicht...“
Stein:“Was ziehst Du als Vergleich heran wenn da nichts sonst sein soll, Du bist mehr oder weniger der Dümmste der existiert!“
T-Rex:“Also ich denke..“
Stein:“Bist Du sicher dass Du denkst? Es könnte doch auch sein dass du gedacht wirst, der Skepsis sind hier keine Grenzen gesetzt, oder?“
T-Rex:“Ich weiß dass ich...“
Stein:“Was ist Wissen? Du greifst auf etwas zurück dass nicht permanent in deinem Verstand vorhanden ist, kannst Du daran glauben oder zweifelst Du besser?
T-Rex:“Ähm...“
Stein:“Und wenn Du wircklich existierst, welche Maßstäbe legst Du an diese angebliche Tatsache und deren erkennbarkeit an, welche Du nicht auf die Umwelt anlegen möchtest?
T-Rex:“Arrgh!“
Stein:“Letztendlich kann man sagen dass selbst für deine Existenz nichts spricht, aber alles dagegen
PLOP!

Stein:“Hilfe mich gibts nicht!“

Stein war in der Suppe aufgewacht, blickte um sich und übergab sich in den Topf.
Kanz verdrehte das Gesicht, er hatte gehofft eines Tages zumindest vier Sterne tragen zu dürfen, und zumindest nicht so zu enden wie sein Großvater, General Viktor Kanz, der Held von Antares, und der erste Mensch der von einem Schleimprimaten zu Tode gelutscht wurde.
Und als schon alles verloren schein, wurde es noch viel schlimmer.
Lautes Stampfen war zu hören, die Erde bebte und die Trolle traten erschrocken zur Seite, den nun trat die Königin selbst an den Topf. Sie war deutlich größer als alle ihre Untertanen, pechschwarz, insektengleich mit riesigen Facettenaugen und Zangenartigen Mundwerkzeugen, langen Klauen und der selben doofen nase wie der Rest der Bande.
Als ihr Geruch vorschnellte ergriff Stein eine noch größere Panik, er schrie so laut auf dass die Trolle die um den Topf standen etwas zurückwichen, dann nahm er alles was er greifen konnte, den Hundeschädel in seinem BH etwa, und warf damit nach der Königin, diese zeigte sich davon recht unbeeindruckt. Es folgten Damenhöschen, Stabmixer und schließlich auch das Parfümfläschchen, welches nach dem Aufschlag zerbrach.

Etwas war passiert, die Königin hob ihren Kopf in die Luft und schien etwas zu suchen, die restlichen Trolle taten es irh gleich, sogen mit Kraft die Luft durch ihre riesigen Nasen, und dann drehten sie sich in Richtung ihrer Monarchin.
Es dauerte fast eine Minute bevor aus allen Trollkehlen ein lautes Gebrüll drang, höllisch laut war es, und dann stürtzten sich alle anwesenden Trollwesen auf die Königin die sich mit aller Kraft wehrte und sich zu retten versuchte.
Stein und Kanz bemerkten dass ihre Anwesenheit im Kochtopf nicht mehr das zentrale Thema der veranstalltung war, und so machten sie sich davon. Sie sprangen aus dem stinkenden Gefäss und liefen zum Rand der Lichtung.
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Re: Steinerei

Beitragvon Nergal am Sa 10. Dez 2016, 19:20

Ein Freitagnachmittag war es, und Familie Starlzgösli saß bei einem verspäteten Mittagessen.
Vater zerteilte gerade sein Steake (Medium) in kleine Stücke, so wie er es am Liebsten mochte, und tauchte diese dann in Ketchup, Mutter hingegen lebte vegan und kaute ausgiebig an einer in Pflantzenfett gebratenen Krokkette und sah dabei die Nachrichten welche ,nebenher, leise im TV liefen. Die beiden Kinder, Andreas und Isa hatten ihren Platz an der südlichen Ecke des großen Mahagonitisches gefunden, und waren ebenfalls mit dem Verzehr ihrer Mahlzeit beschäftigt.
Isa tippte einige Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon und aß zwischendurch, wofür sie von der Mutter teils traurige, teils tadelnde Blicke erntete, Andreas hingegen stocherte nervös auf dem Teller herum und hatte kaum etwas heruntergebracht. Schließlich legte der Junge das Besteck weg und starrte mutlos auf den Tisch. „Komm Junge iß, Du hast dein Steak überhauptnicht angerührt!“
sprach die Mutter, und drehte sich dann wieder weg um die Nachrichten zu Ende zu hören.
„Mama, ich kann nicht!“ seufzte Andreas leise.
„Ja ist denn irgendwas? Hast Du Probleme in der Schule, möchtest Du mit uns darüber sprechen?“
meinte der Vater.
„Mama, Papa... ich... ich...“
Mutter blickte nun ganz besorgt, so hatte sie ihren Sohn noch nicht erlebt, er war Kreidebleich geworden.
Vater legte nun auch Gabel und Messer beiseite und drehte sich zu Andreas.
„Junge, egal was dein Problem ist, wir sind deine Eltern Du kannst mit uns über alles sprechen. Ob Du eine Bank überfallen hast, oder Drogen nimmst, das kann man alles wieder gerade biegen, also lass uns dir helfen!“
Andreas senkte den Kopf und blickte mit wässrigen Augen in die Runde, schließlich streichelte seine Mutter ihm über die Hand:
„Komm, sag uns was Dich so bedrückt, danach ist es sicher besser!“
Andreas schluckte nochmal, jetzt sah selbst seine Schwester aufmerksam hinüber, und dann sprach er:“Ich bin schwul!“
Mutters Mund formte ein erstauntes „O“ und Isa ließ ihr Telefon zwischen die Kroketten fallen, Vater fragte jedoch sofort nach:
„Du meinst damit Du bist ein Homosexueller, Du fühlst dich zu Männern hingezogen, und hast mit diesen Geschlechtsverkehr?“

„Ja, Papa!“ erwiderte Andreas wahrheitsgemäß.
Vater erhob sich.
„Tja... ich kann nicht dulden dass mein Sohn eine kleine Tunte geworden ist, und ich werde diese Schande sofort tilgen, Anna, reich mir sofort mein Schwuchtelmesser!“
Mutter stand auf, trat zu einer kleinen Kommode etwas abseits vom Tisch und holte aus der untersten Schublade ein grauenvolles Gebilde. Es glich dem Aufsatz einer Partisane mit Messergriff, die nach hinten zeigenden Zähne der Mittelklinge wurden eng von zwei ebenfalls gezahnten Seitenklingen umgeben, diese hatten kleine, pneumatische Kolben, damit sie, erstmal in das Opfer eingedrungen, gespreizt werden konnten, dazu fanden sich auch noch zwei voneinander isolierte Kontakte um Stromschläge zu verteilen. Ausserdem konnte man auf der Waffe geätzte Abbildungen femininer Männer erkennen welche von fürchterlichen Dämonen gepeinigt wurden. Den Tränen nahe übereichte Mutter das Ding dem Vater, welcher gleich mit einem Kleinen Hebel Druck aufzubauen begang. „Lauf doch endlich du Dummkopf!“ schrie Isa, und Andreas nahm die Beine in die Hand. Als er die Treppe runter lief und durch den Garten stürzte hörte er noch“Junge Dame, dafür gibts zwei Wochen Hausarrest!“ Er rannte, er rannte hinaus bis zu den Vororten seiner Heimatstadt, weit weg, stundenlang, bis er schließlich erschöpft auf einer Wiese zusammenbrach, sich dessen gewahr dass sein bisheriges Leben vorbei war...
„Ja und am Nächsten Tag bin ich dann zur Rekrutierungsstelle der cortezischen Fremdenlegion, die haben mir geglaubt das ich achtzehn war, oder es hat sie nicht gekümmert, und so bin ich nun seit 32 jahren bei der Flotte, und diese Entscheidung hab ich nie bereut!“

Maja blickte etwas perplex ins Gesicht von Hauptmann Starlzgösli, dem Leiter der Hangarabteilung, und meinte dann:
„Ja gut, aber das war nicht meine Frage, ich wollte wissen ob ich eines der Beiboote ausleihen kann, ich will unbedingt etwas nachprüfen.
„Also ohne Genehmigung geht das nicht, ausserdem sind Alle von den Dingern momentan in gebrauch, um den Oberst und diesen Dicken zu finden!“
„Na bestens!“ murrte Maja und wollte gerade wieder gehen.
„Warten Sie!“ der Hauptmann dachte kurz nach dann sprach er „Sehen sie das blaue Ding da, das mit Halteklammern an der Decke gehalten wird?“ Maja trat etwas zurück und schaute dann hinauf zur etwa 40m über ihr liegenden Hangardecke. Ein etwa zehn Meter langes, ovales Vehikel mit mehreren blauen Streifen hing dort etwas schief zwischen diversen Ersatzteilen und Versorgungsleitungen, getragen von einer Vorrichtung die für gewöhnlich dazu gedacht war Container zu sichern.
„Also das ist der Wohnwagen von General Leng-Ma, der hat zwar keinen FTL-Antrieb kann aber die Atmosphäre verlassen und verfügt über eine starke Fussionsbatterie, sowie zahlreiche Sensoren, und eine Minibar, wenn Sie wollen können Sie den haben!“
Maja sah nochmal hinauf und fragte dann:
„Was wird der General sagen wenn ich einfach so seinen Wohnwagen nehme?“
„Er wird schon nichts sagen, er ist letzten Monat auf eine Mine getretten!“
„Er ist tot?“
„Nein das nicht, aber sein Sprachzentrum ist weg!“
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