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Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

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Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Volker am Di 8. Aug 2006, 19:30

Achtung! Noch ist das Inhaltsverzeichnis unvollständig!

Der unglaubliche Glauben

Was Sie schon immer über Religion wissen wollten,
aber Ihren Pfarrer nicht zu fragen wagten

„... weil der Glauben eben da beginnt, wo das Denken aufhört“

(Sören Kierkegaard)

„Zu dem Adler sprach die Taube:
Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube;
Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch,
Wo du glaubst, da denk' ich noch“
(Ludwig Robert)

Inhaltsverzeichnis

Der unglaubliche Glauben 1
I. Vorwort und persönliche Vorbemerkungen 12
1. Für wen ist dieses Buch? 19
2. Was ist das Ziel dieses Buches? 20
3. Wer sind der Theist und die Atheistin? 22
4. Vorbemerkung zur Vorgehensweise 24
5. Über die verwendete Literatur und die Begriffe 26
6. Bibelzitate 27
7. Die Website zum Buch 28

II. Darf man den Glauben überhaupt anzweifeln? 28

III. Was ist überhaupt Vernunft? 35
1. GABE = Gründe, Argumente, Beweise, Evidenzen 40
2. Ja, aber war es nicht die Vernunft, die zum Holocaust ge­führt hat? 42
3. Vernunft und Gefühle 43

IV. Was ist Wissen? Was ist Glauben? 49

V. Was ist religiöser Glauben? 50

VI. Wie verhalten sich Vernunft und Glauben zuein­ander? 52
1. Vorrang der Vernunft oder Vorrang des Glaubens? 62

VII. Was ist Wahrheit? 64
1. Vorbemerkung zur Wahrheit 64
2. Der Alltagsbegriff der Wahrheit 66
3. Der philosophisch-wissenschaftliche Wahrheitsbegriff 66
4. Was ist Logik? 69
a) Zweiwertige Logik 70
b) Dreiwertige Logik 73
c) Unscharfe Logik (Fuzzy Logic) 73
d) Was ist mit anderen Logiken? 76
5. Das Münchhausentrilemma 78
a) Eine unendliche Folge von Begründungen 78
b) Der willkürliche Abbruch der unendlichen Folge 78
c) Logische Zirkel 79
6. Das Trilemma und seine Folgen 79
7. Der Skeptizismus und seine Folgen 88
8. Falsifikation: Ein Weg zur Wahrheit? 89
9. Wie gelangt man zu Erkenntnissen? 92
10. Gibt es verschiedene Wahrheiten? 94
11. Was ist ein Argument? 95
12. Im Falle einer Falle: Was sind Denkfallen? 98
13. Ein paar einfache Prinzipien der Vernunft 98
14. Weiterführende Literatur 100
15. Zusammenfassung und Ausblick 100

VIII. Was ist Moral? 100
1. Definitionen: Ethik und Moral 100
1. Was ist ein naturalistischer Fehlschluss? 104
2. Religiöse Moral 108
a) Ungelöste Probleme der theistischen Moral 109
Euthyphrons Dilemma 109
Das Theodizeeproblem 112
Göttliche Gebote 119
d) Leben Gläubige moralischer als Ungläubige? 125

IX. Was ist der Sinn des Lebens? 137

X. Was ist Naturalismus, was ist Supernaturalismus? 143
1. Definition: Naturalismus 143
2. Definition: Supernaturalismus 147
3. Was ist das Verhältnis von Naturalismus und Supernatu­ralismus? 48

XI. Wer trägt die Beweislast für Gott? 154

XII. Was sind die Gründe für den Glauben an Gott? 155
1. Vorbemerkung 155
2. Wer ist eigentlich Gott? 159
a) Ist der Begriff „Gott“ überhaupt sinnvoll? 159
b) Wie kann man den Begriff „Gott“ meinen? 160
c) Ist Gott unbeweisbar? 163
d) Ist Gott der Logik zugänglich? 166
e) Ist die Aussage „Gott existiert“ falsifizierbar? 177
f) Existiert Gott innerhalb oder außerhalb der Zeit? 178
g) Wozu braucht man überhaupt Gottesbeweise? 179
3. Welche direkten Argumente oder Beweise gibt es für Gott? 180
a) Ontologische Argumente 182
b) Kosmologische Argumente 184
Der Beweis der ersten Ursache 184
Der Kontingenzbeweis 204
Das theistische anthropische Prinzip 205
Worin besteht das anthropische Prinzip? 205
c) Design-Argumente 212
Kann man alles aus Zufall erklären? 220
d) Wieso scheitern die kosmologischen Gottesbeweise? 222
e) Was ist mit der persönlichen Gotteserfahrung? 229
f) Zwischenfazit 229
4. Was sind indirekte Beweise für Gott? 230
a. Was ist mit den Offenbarungen? 231
a) Besondere Merkmale als Argument 232
b) Offenbarung und Berichte über Offenbarungen 233
c) Mose und die zehn Gebote 235
d) Inspiration durch den heiligen Geist 236
5. Wunder 237
a) Humes Grundsatz 243
b) Die Wunderberichte in den Evangelien 247
c) Wunder als unerklärliche Ereignisse 249
6. Die pascalsche Wette 251
7. Die Inspiration der Bibel 255
8. Die Widersprüche in der Bibel 256
9. Die Prophezeiungen in der Bibel 256
10. Märtyrer 256
11. Kann man mit Hilfe des Glaubens das Leben besser be­wältigen?258
... sehr unvollständig

XIII. Das Rätsel der Existenz – warum gibt es etwas und nicht Nichts? 259
1. Erklärungsmöglichkeit: Es gab eine erste Ursache. 262
2. Erklärungsmöglichkeit: Es gab keine erste Ursache, son­dern die Kette von Ursache und Wirkung ist unendlich lang. 263
3. Erklärungsmöglichkeit: Die Ereignisse bilden einen Kreis, A ver­ursachte B, B verursachte C usw. usf. und Z verur­sachte wiederum A 264
4. Erklärungsmöglichkeit: Das erste Glied in der Kette der Ursa­chen hat sich selbst verursacht. 264
5. Erklärungsmöglichkeit: Für den Beginn der Existenz gel­ten die Gesetze der Logik nicht. 265
6. Nicht alles kann eine Ursache haben 267
7. Von Nichts kommt nichts? 268
8. Geben Sie auf! Es sind Ursachen bis ganz runter! 270
9. Nichts, was existiert, oder zu existieren beginnt, kann eine Ursa­che haben. 271
10. Existenz existiert, weil Nichtexistenz logisch unwahr­scheinlich ist 273
11. Die Gesetze der Leere 276
12. Gott, der Schöpfer von allem? 278
13. Gott, die Grundlage allen Seins? 282
14. Was ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik? 284
15. Woher kommt die Ordnung im Universum? 285
16. Wie kann aus Zufall Information entstehen? 288
17. Was folgt, wenn das Universum deterministisch wäre? 290
18. Warum erscheint uns das Universum trotzdem als deter­ministisch? 291

XIV. Die zwölf schlechtesten Gründe, Atheist zu sein 297
1. Grund 1: Die Verbrechen der Kirche 297
2. Grund 2: Natürliche Erklärungen für Religion 298
3. Grund 3: Ich will nicht an Gott glauben 298
4. Grund 4: Ich dulde keinen Gott über mir 299
5. Grund 5: Ich wurde als Atheist geboren und bleibe es 299
6. Grund 6: Ich interessiere mich nicht für Religion 300
7. Grund 7: Ich lehne die Moral ab, Moral gibt es nicht 300
8. Grund 8: Ich habe schlechte Erfahrungen mit Gläubigen gemacht 300
9. Grund 9: Ich glaube nur an das, was ich sehen und an­fassen kann 301
10. Grund 10: Religion ist überflüssig 302
11. Grund 11: Religion dient nur dem Machterhalt 302
12. Grund 12: Religion ist veraltet 302

XV. Atheologische Argumente gegen Gott 303
1. Was kann man überhaupt glauben? 311
2. Wie kann man die Nichtexistenz von etwas beweisen? 317
3. Das Theodizeeproblem 320
4. Kann Gott allmächtig sein? 321
5. Ist Allwissenheit möglich? 323
6. Ist Gott ein personales Wesen? 323
7. Was sind inkompatible Eigenschaften? 325
a) Vollkommenheit versus Schöpfung 327
b) Die Unveränderlichkeit Gottes versus Schöpfung 329
c) Unwandelbarkeit versus Allwissenheit 330
d) Unwandelbarkeit versus Liebe 331
e) Transzendenz versus Allgegenwart 331
f) Transzendenz versus Persönlichkeit 331
g) Nichtkörperlich versus Persönlichkeit 332
h) Allgegenwart versus Persönlichkeit 332
i) Allwissenheit versus Freiheit 333
j) Gerechtigkeit versus Gnade 333
8. Ist Gott der Schöpfer von allem? 333
9. Gott und die Zeit 336
a) Angenommen, Gott existiert innerhalb der Zeit 336
Gott, der Schöpfer der Ordnung? 338
b) Angenommen, Gott existiert außerhalb der Zeit 340
10. Das Argument des Unglaubens 346
11. Das Argument der Größe 350
... ziemlich unvollständig

XVI. Hat der Mensch eine unsterbliche Seele? 352

XVII. Spezielle Probleme des christlichen Glaubens 360
1. Wege zum Heil: Wie sieht der Heilsplan der Bibel aus? 362
a) Wege zur Erlösung 1: Nur der Glauben kann uns retten 362
b) Wege zur Erlösung 2: Nur gute Werke können uns retten 367
c) Wege zur Erlösung 3: Wir brauchen den Glauben und gute Werke 371
d) Wege zur Erlösung 4: Das Geschenk der Gnade rettet uns 372
e) Wege zur Erlösung 5: Es ist die Willkür Gottes, die uns rettet 375
f) Wege zur Erlösung 6: Wer errettet wird, ist vorherbestimmt 376
g) Wege zur Erlösung 7: Jeder Mensch wird errettet werden 378
h) Wege zur Erlösung 8: Noch mehr Möglichkeiten 380
i) Wege zur Erlösung 9: Niemand wird erlöst werden 381
j) Fazit 383
2. Wege zum Heil: Wer wird errettet werden? 386
3. Das Argument der Unfairness 390
a) Was ist Unfairness? 390
b) Belohnung, Bestrafung und Theologie 391
c) Das Argument der Unfairness 392
d) Einwände gegen das Argument 394
4. Fazit 395

XVIII. Was ist von der modernen Theologie zu hal­ten? 396
1. „Das Christentum“ – eine Fiktion? 398
2. Gibt es theologische Kritik am Fundamentalismus? 400
3. Was ist der Gott der modernen Theologie? 401
4. Sollte man die Bibel wörtlich oder symbolisch verstehen? 402
5. Was hat die moderne Theologie sonst noch zu bieten? 405
6. Ist die moderne Theologie überhaupt noch relevant? 407
7. Intellektuelle Redlichkeit? 407

XIX. Schlussfolgerung – was folgt aus dem Abwägen der Argumente? 409

XX. Warum wir Religionsfreiheit brauchen 414

XXI. Wieso nimmst Du Dir das Recht heraus, anderen vorzuschreiben, was und wie sie zu denken haben? 422

XXII. Glossar 427

XXIII. Anhang A – Häufig geäußerte Argumente (HGA) 433
1. Man kann die Bibel (oder den Glauben) nur als gläubiger Mensch verstehen 433
2. Jeder Mensch muss an etwas glauben 435
3. Du kannst den Glauben nicht widerlegen 436
4. Der Glauben tut mir gut und deswegen ist es richtig, zu glauben 438
5. Du kannst nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt! 440
6. Ich glaube an die Liebe - wie jeder Mensch. Und Gott ist die Liebe! 441
7. Man kann auch an etwas Wahres glauben 442
8. Die meisten Menschen können den Glauben nicht aufge­ben, ohne etwas sehr Wichtiges im Leben zu verlieren 443
9. Der Glauben ist also irrational? Na und? Er kann trotz­dem wahr sein! 444
10. Die christliche Lebensweise ist der Beweis der Wahrheit des Christentums 444
11. Auch die Wissenschaft beruht auf Glauben und Axiomen (= Dogmen) 446
12. Jedes Denken beruht letztlich auf Glauben 447
13. Glauben und Wissen sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben 448
14. Glauben ist eben nicht rational zu verstehen - und Du überbewertest die Rationalität 450
15. Nach dem Motto: „Was nicht sein darf, kann auch nicht sein“ leugnet die Wissenschaft die Wunder 452
16. Die Wissenschaftler haben sich von Gott abgewandt! 453
... total unvollständig

XXIV. Anhang B – Fragen an einen Atheisten (FAQ) 454

1. Muss ein Atheist nicht glauben, dass die Wissenschaft al­les erklären kann oder einst alles wird erklären können? 454
2. Wie wird ein Atheist damit fertig, dass seine Existenz endlich ist? 457
... weitgehend unvollständig
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Beitragvon Volker am Di 8. Aug 2006, 19:33

"Unvollständig" bezieht sich auf das Inhaltsverzeichnis (auf die Texte sowieso).

Falls Ihr meint, das ein Thema noch fehlt, dann imer her damit. Die Reihenfolge der Themen bezieht sich auf den Gang der Argumentation, es gibt so etwas wie einen "roten Faden".

Theist und Atheistin sind so etwas wie fiktive Gesprächspartner.

Viele der Kapitel beinhalten übrigens auch Grafiken, ob die auch farbig werden, kann ich noch nicht vorhersagen.
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Beitragvon Volker am Di 8. Aug 2006, 19:39

... einen Vorschlag für das Titelbild habe ich übrigens auch schon:

Bild
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Beitragvon Martin am Di 8. Aug 2006, 19:57

Das wird ein Lebenswerk. Du hattest zwar gesagt, daß es umfangreich wird, aber das ist einfach wow!

Besonders gut gefällt mir Kapitel 14.

Was man sich noch vorstellen könnte wären ein paar Dinge über die allgemeine Darstellung vom Glauben in Funk und Fernsehen. Nicht so sehr daß dort Religionen gezeigt werden (nach Inhalt gehts ja nicht GEGEN eine Religion, sondern FÜR den Unglauben), sondern daß z.B. ob gezeigt wird, daß der Glaube Berge versetzt.

Ebenso könntest Du noch eine Praxisabteilung einführen. Sprich, was macht man mit all diesen Infos.
Wie spricht man mit Menschen im Trauerfall.

Analog vielleicht auch ein Teil, wieso Menschen vom Glauben abfallen, oder zu ihm finden. Wobei dieses womöglich schon den Rahmen sprengt.

Grüße,

Martin
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Beitragvon zero am Di 8. Aug 2006, 20:18

Ja, das liest sich spannend. Vor allem die Kapitel zur Logik finde ich gut. Hoffentlich findest Du einen Verlag, der es druckt.

edit: das Titelbild gefällt mir eher nicht, aber ist es nicht ohnehin so, dass der Verlag bestimmt, was auf's Cover kommt?
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Beitragvon Volker am Di 8. Aug 2006, 20:42

Martin hat geschrieben:Das wird ein Lebenswerk. Du hattest zwar gesagt, daß es umfangreich wird, aber das ist einfach wow!


Gründlichkeit ist meine Marotte.

Besonders gut gefällt mir Kapitel 14.


Das fand ich absolut notwendig, weil es vielleicht auch ein bisschen das schiefe Bild korrigiert, das Gläubige von Atheisten haben - und ich will ja nicht nur den Glauben alleine kritisieren, da ist das nur fair.

Was man sich noch vorstellen könnte wären ein paar Dinge über die allgemeine Darstellung vom Glauben in Funk und Fernsehen. Nicht so sehr daß dort Religionen gezeigt werden (nach Inhalt gehts ja nicht GEGEN eine Religion, sondern FÜR den Unglauben), sondern daß z.B. ob gezeigt wird, daß der Glaube Berge versetzt.


Ja, das ist eine gute Idee, ich muss nur überlegen, wie ich das inhaltlich da noch reinzwinge.

Ebenso könntest Du noch eine Praxisabteilung einführen. Sprich, was macht man mit all diesen Infos.
Wie spricht man mit Menschen im Trauerfall.


Ich fürchte, das ist nicht so ganz mein Ding. Aber vielleicht gibt's ja noch eine Fortsetzung, etwa "Das unglaubliche Leben der Atheisten" oder so ...

Analog vielleicht auch ein Teil, wieso Menschen vom Glauben abfallen, oder zu ihm finden. Wobei dieses womöglich schon den Rahmen sprengt.


Ich habe in den Vorbemerkungen meine halbe Lebensgeschichte erzählt, also wie ich zum Unglauben gekommen bin. Ich fürchte, wenn ich noch mehr schildere, dann sprengt das wirklich den Rahmen.
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Beitragvon Volker am Di 8. Aug 2006, 20:43

zero hat geschrieben:edit: das Titelbild gefällt mir eher nicht, aber ist es nicht ohnehin so, dass der Verlag bestimmt, was auf's Cover kommt?


Ja, das werde ich mit dem Verlag aushandeln. Ich fand anfangs die Idee zu dem Titelbild ganz witzig, aber es ist erstens zu sehr auf das Christentum fixiert und zweitens etwas bösartig. Bislang ist mir nur nichts Besseres eingefallen.
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Beitragvon Martin am Di 8. Aug 2006, 21:10

Volker hat geschrieben:
Besonders gut gefällt mir Kapitel 14.

Das fand ich absolut notwendig, weil es vielleicht auch ein bisschen das schiefe Bild korrigiert, das Gläubige von Atheisten haben - und ich will ja nicht nur den Glauben alleine kritisieren, da ist das nur fair.

An Gläubigen perlt das ohnehin ab wie nix.
Aber man kann auch aus falschen Gründen Atheist werden (und es somit für sich zum Glauben machen.)

Das schöne ist ja, daß Du eben nicht aus Nutzenerwägungen herangehst, sondern tatsächlich logisch argumentierst.
Wenns dann manchmal nicht in die eigene Darstellung passt bringt mans trotzdem und erklärt etwas drumherum.

Was man sich noch vorstellen könnte wären ein paar Dinge über die allgemeine Darstellung vom Glauben in Funk und Fernsehen.

Ja, das ist eine gute Idee, ich muss nur überlegen, wie ich das inhaltlich da noch reinzwinge.

Ich hab die Buchschreibekunst komplett vergessen.

Es gibt ja sehr christlich geprägte Sendungen wie den Engel auf Erden, oder die Waltons, oder auch humoristische Darstellungen die den Heiland auf dem Eiland mit Jürgen v.d.Lippe.

In der Öffentlichkeit werden bestimmte Grundannahmen über Pfarrer gepflegt; und es wird auch eine ganze Menge akzeptiert.

Es gibt auch Unmengen von Witzen über Würdenträger.

All diese Darbietungsformen dienen ja irgendwo als Ventil für etwas.

Für Atheisten hingegen sind mir auf Anhieb keine Pauschalisierungen bekannt.

Ganz persönlich fand ich es auch sehr interessant wie unterschiedlich und seltsam die Leute auf meine Seelenverkauferei reagiert haben, während das in der Kunst tatsächlich ein häufiges Thema ist.

Aber ich schweife wieder ab.

Ebenso könntest Du noch eine Praxisabteilung einführen. Sprich, was macht man mit all diesen Infos.
Wie spricht man mit Menschen im Trauerfall.

Ich fürchte, das ist nicht so ganz mein Ding. Aber vielleicht gibt's ja noch eine Fortsetzung, etwa "Das unglaubliche Leben der Atheisten" oder so ...

Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse wohin sie wollen.
Vielleicht gibts da ja auch schon gute Sachen die Du empfehlen kannst.

Bewußt zu lügen mag zwar pragmatisch sein, ist aber auf die Dauer unehrlich. Atheisten muß man ja gelegentlich auch trösten.

Für Freunde von Powerpoint könnte man auch eine (platte) Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile des Un-/Glaubens machen.

Analog vielleicht auch ein Teil, wieso Menschen vom Glauben abfallen, oder zu ihm finden. Wobei dieses womöglich schon den Rahmen sprengt.

Ich habe in den Vorbemerkungen meine halbe Lebensgeschichte erzählt, also wie ich zum Unglauben gekommen bin. Ich fürchte, wenn ich noch mehr schildere, dann sprengt das wirklich den Rahmen.

Muß ja keine komplette Schilderung sein. Aber die Geschichte von dem Ex-Missionar die auf Deiner HP Verlinkt ist fand ich unglaublich stark. Solche Dinge könnte man vielleicht anreißen.

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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Anti am Di 8. Aug 2006, 21:42

Volker hat geschrieben:XIV. Die zwölf schlechtesten Gründe, Atheist zu sein 297
1. Grund 1: Die Verbrechen der Kirche 297
2. Grund 2: Natürliche Erklärungen für Religion 298
3. Grund 3: Ich will nicht an Gott glauben 298
4. Grund 4: Ich dulde keinen Gott über mir 299
5. Grund 5: Ich wurde als Atheist geboren und bleibe es 299
6. Grund 6: Ich interessiere mich nicht für Religion 300
7. Grund 7: Ich lehne die Moral ab, Moral gibt es nicht 300
8. Grund 8: Ich habe schlechte Erfahrungen mit Gläubigen gemacht 300
9. Grund 9: Ich glaube nur an das, was ich sehen und an­fassen kann 301
10. Grund 10: Religion ist überflüssig 302
11. Grund 11: Religion dient nur dem Machterhalt 302
12. Grund 12: Religion ist veraltet 302

Ich verstehe hier nicht, warum Punkt 4, 6, 9, 10 und 12 schlechte Gründe sind.

4: Wenn man sein Leben selbst bestimmt und keine übergeordneten (und sogar noch imaginäre) Autoritäten akzeptiert, was ist daran falsch?
"Aber dass ich euch ganz mein Herz offenbare, ihr Freunde: wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also giebt es keine Götter." -- Nietzsche

6, 10 und 12: Diese Punkte sind ähnlich. Warum sollte man sich mit "Gott" überhaupt auseinandersetzen, wenn man sich nicht für Religion interessiert? Ich lehne z.B. das Spaghettimonster auch pauschal ab, ohne mich damit auseinandergesetzt zu haben. Warum sollte ich mich also mit anderen ähnlichen Behauptungen auseinandersetzen?

9: Dieser Punkt ist zwar einfach formuliert, trifft es aber genau: Es gibt keinen Grund irgendetwas anzunehmen, was nicht empirisch nachweisbar ist. Warum ist das ein schlechtes Argument?


(Das Titelbild finde ich übrigens toll, das sollte man unbedingt so beibehalten!)
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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Martin am Di 8. Aug 2006, 21:52

Antichrist hat geschrieben:Warum sollte man sich mit "Gott" überhaupt auseinandersetzen, wenn man sich nicht für Religion interessiert?

Das ist die Umgekehrte Variante von "Weil nicht sein kann, was ich nicht will". Es könnte IHN ja doch geben. Nicht dran zu glauben weil man keine Lust führt zwar zum richtigen Ergebnis, ist aber unsinnig.

Analog könnte man auch sagen: Ich glaube nicht an die Relativitäts~ weil ich der Überzeugung bin, daß Uhren immer gleichschnell laufen müssen.

Hat mit der Wirklichkeit nur nichts zu tun.

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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Anti am Di 8. Aug 2006, 22:00

Martin hat geschrieben:
Antichrist hat geschrieben:Warum sollte man sich mit "Gott" überhaupt auseinandersetzen, wenn man sich nicht für Religion interessiert?

Das ist die Umgekehrte Variante von "Weil nicht sein kann, was ich nicht will". Es könnte IHN ja doch geben. Nicht dran zu glauben weil man keine Lust führt zwar zum richtigen Ergebnis, ist aber unsinnig.

Analog könnte man auch sagen: Ich glaube nicht an die Relativitäts~ weil ich der Überzeugung bin, daß Uhren immer gleichschnell laufen müssen.

Hat mit der Wirklichkeit nur nichts zu tun.

Nee, hier liegst du grundfalsch. Denn dann müsste man sich mit allen beweislosen(!) Behauptungen auseinandersetzen, die irgendjemand irgendwann einmal gemacht hat. Das ist eben genau der Unterschied: Die Relativitätstheorie ist eine wissenschaftliche Theorie, also begründet, deshalb muss man sich mit ihr befassen. "Gott" ist lediglich eine haltlose Behauptung, an die man nicht mehr Gedanken verschwenden muss, als an die Idee, dass auf dem Mars kleine Kobolde wohnen könnten (wie gesagt, auch das könnte ja durchaus sein). Aber es gibt eben keine Hinweise darauf. Und Sachen, für die es keine Hinweise gibt, verdienen meine Aufmerksamkeit nicht. Ich werde sicher nicht anfangen, jede unbelegte Behauptung, die irgendjemand macht, in Betracht zu ziehen. Der, der etwas behauptet, hat die Beweise zu liefern, nicht umgekehrt.
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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Volker am Di 8. Aug 2006, 22:09

Antichrist hat geschrieben:4: Wenn man sein Leben selbst bestimmt und keine übergeordneten (und sogar noch imaginäre) Autoritäten akzeptiert, was ist daran falsch?
"Aber dass ich euch ganz mein Herz offenbare, ihr Freunde: wenn es Götter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also giebt es keine Götter." -- Nietzsche


Ob Gott existiert oder niht, ist von unseren Wünschen unabhängig. Wenn man das macht, macht man dasselbe wie die Gläubigen, die sich wünschen, dass Gott existiert, und deswegen an ihn glauben - nur umgekehrt.

6, 10 und 12: Diese Punkte sind ähnlich. Warum sollte man sich mit "Gott" überhaupt auseinandersetzen, wenn man sich nicht für Religion interessiert? Ich lehne z.B. das Spaghettimonster auch pauschal ab, ohne mich damit auseinandergesetzt zu haben. Warum sollte ich mich also mit anderen ähnlichen Behauptungen auseinandersetzen?


Ich könnte natürlich jetzt aus meinem Buch zitieren, aber nur eines. Auch hier hat man teils dieselben Gründe wie die Gläubigen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.

9: Dieser Punkt ist zwar einfach formuliert, trifft es aber genau: Es gibt keinen Grund irgendetwas anzunehmen, was nicht empirisch nachweisbar ist. Warum ist das ein schlechtes Argument?


Weil es sich um ein Argument aus Unwissenheit oder Ignoranz handelt.

Theistische Version: Man weiß nicht, ob Gott existiert oder nicht, also glaube ich an ihn.

Atheistische Version: Man weiß nicht, ob Gott existiert oder nicht, also glaube ich nicht an ihn.

Wenn das theistische Argument ungültig ist, ist es auch seine Umkehrung.

Daraus wird erst dann ein gültiges Argument, wenn der Theist sagt: Gott existiert, also erhört er unsere Gebete. Dann kann man daraus, die entsprechenden Untersuchungen vorausgesetzt, das Argument machen: Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass Gebete erhört werden, also gibt es auch keinen Grund, an einen Gott zu glauben, der Gebete erhört. Das ist der Modus Tollens, also ein gültiges Argument.

Edit: wenn ich falsche Argumente kritisiere, dann tue ich das unabhängig vom Inhalt. Das ist eine der wesentlichen Botschaften meines Buches. Ich kann also ein falsches Argument nicht bei Theisten kritisiere, aber bei Atheisten durchgehen lassen.

(Das Titelbild finde ich übrigens toll, das sollte man unbedingt so beibehalten!)


Du bist der Erste, dem es gefällt.
Ich bin nicht mehr der, der ich nie war.
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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Martin am Di 8. Aug 2006, 22:15

Antichrist hat geschrieben:Nee, hier liegst du grundfalsch. Denn dann müsste man sich mit allen beweislosen(!) Behauptungen auseinandersetzen, die irgendjemand irgendwann einmal gemacht hat.

Gewisserweise tut man das verteilt über einen Haufen Leute.
Man schaut sich auch Sachen genauer an, WEIL sich viele Menschen damit beschäftigen.
Wenn Deine ganze Umgebung irgendwas für Wahr und Richtig hält übernimmst Du das oft erstmal (man kann ja nicht alles prüfen) und stellst Irgendwann fest daß es vielleicht doch nicht stimmt.
Manchmal muß man den Unsinn auch bekämpfen, weil er sonst überhand nimmt. Deshalb gibts die GWUP und auch solche Bücher wie die populären Irrtümer.

Die Glaubenskonzepte sind in sich scheinbar stimmig, deshalb sind die Leute ja auch davon überzeugt. Und das abzulehnen erfordert Denkarbeit.
Ansonsten wären die Grundaussagen erstmal gleich gültig.
Jeder von uns ist garantiert Träger von einigen falschen Memen die wir nicht groß hinterfragen. Beim Theisten sinds halt nur andere.

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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Anti am Di 8. Aug 2006, 22:19

Volker hat geschrieben:
6, 10 und 12: Diese Punkte sind ähnlich. Warum sollte man sich mit "Gott" überhaupt auseinandersetzen, wenn man sich nicht für Religion interessiert? Ich lehne z.B. das Spaghettimonster auch pauschal ab, ohne mich damit auseinandergesetzt zu haben. Warum sollte ich mich also mit anderen ähnlichen Behauptungen auseinandersetzen?

Ich könnte natürlich jetzt aus meinem Buch zitieren, aber nur eines. Auch hier hat man teils dieselben Gründe wie die Gläubigen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.

Nein, das mit den umgekehrten Vorzeichen ist eindeutig falsch. Denn wir haben hier keine "symmetrischen" Positionen: Eine Behauptung einfach ohne Beweis anzunehmen (der Gläubige) oder eine beweislose Behauptung pauschal abzulehnen (der Ungläubige) ist sicher nicht dasselbe mit umgekehrtem Vorzeichen, die Beweislast liegt beim Behaupter.

Solange mir niemand Gründe nennen kann, warum ich irgendwelche Behauptungen ohne Nachweis akzeptieren soll, ziehe ich nicht in Betracht, mich damit ernsthaft zu beschäftigen, ob es "Gott" (oder das Einhorn, oder die Hohle Welt) wirklich gibt.

Wenn mir jemand Beweise für "Gott" lieferte, dann sähe die Sache schon anders aus, dann müsste man sich damit beschäftigen. Aber über das Behauptungsstadium kommt man ja nicht hinweg...


Volker hat geschrieben:Theistische Version: Man weiß nicht, ob Gott existiert oder nicht, also glaube ich an ihn.
Atheistische Version: Man weiß nicht, ob Gott existiert oder nicht, also glaube ich nicht an ihn.
Wenn das theistische Argument ungültig ist, ist es auch seine Umkehrung.

Genau das meine ich damit:
Meine Position: Wir wissen nicht, ob es das rosa Einhorn wirklich gibt oder nicht, aber ich glaube einfach daran.
Volkers (angenommene) Position: Wir wissen nicht, ob es das rosa Einhorn wirklich gibt oder nicht, aber ich glaube einfach nicht daran, weil es keinen Hinweis darauf gibt.

OK, ich habe zwar keinerlei Beweise für ihre Existenz, aber solange du mein Einhorn pauschal ablehnst, bist du nicht besser als jemand, der daran glaubt. Ist doch Unfug, oder?


Martin hat geschrieben:Man schaut sich auch Sachen genauer an, WEIL sich viele Menschen damit beschäftigen.

Das ist aber ein Argument ad populum (oder ad numerum). Wenn eine Behauptung unbegründet bleibt, ist es egal wieviele Leute sie annehmen.
Es ist zwar schön, wenn sich Leute wie Volker trotzdem damit beschäftigen; aber es ist auch keines der schlechten Argumente, wenn man die Position trotzdem (aus Beweismangel) pauschal ablehnt.

Martin hat geschrieben:Deshalb gibts die GWUP und auch solche Bücher wie die populären Irrtümer.

Ja, das ist schon löblich. Aber es geht im Moment darum, ob das Ablehnen unbegründeter Aussagen ein "schlechtes Argument" ist. Ich sehe das eher als eines der stärksten Argumente.
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Re: Vorläufiges Inhaltsverzeichnis meines Buches

Beitragvon Martin am Di 8. Aug 2006, 22:58

Antichrist hat geschrieben:Ja, das ist schon löblich. Aber es geht im Moment darum, ob das Ablehnen unbegründeter Aussagen ein "schlechtes Argument" ist. Ich sehe das eher als eines der stärksten Argumente.

Die Überschrift war "schlechte Gründe". Das ist nicht eine Rein objektive Frage.
Als Grundaussage lese ich da heraus, daß die genannten Gründe quasi nicht ausreichen, eben da es bessere gibt.

Ansonsten bin ich sicher daß Volker Deine Argumente gut kennt. Schlag ihm doch vor, was und wie Du anders machen würdest.
Letzten Endes macht er hoffentlich was er für richtig hält und läßt sich nicht von zwei Erbsenanguckern verunsichern.

Martin

PS: Ich find das Titelbild ist zu detailarm für ein Cover. Oft will der Verlag das Bild sowieso in Eigenregie bestimmen.
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