Habt ihr den Text auf Volkers Seite gelesen? Er will sich aus den meisten Foren zurückziehen und nicht weiter an seinem Buch schreiben.
Das ist wirklich schade!
Edit: Hier der Text von Volker:
"Wichtiger Hinweis zur Website, bitte unbedingt lesen!
Wichtiger Hinweis in eigener Sache - mein Abschied: Wie es den meisten Lesern meiner Seite schon aufgefallen ist, schreibe ich seit einiger Zeit keine neuen Beiträge mehr. Ich bin dabei, mich aus den religiösen Debatten größtenteils zu verabschieden. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Der Hauptgrund ist der, dass es gegen Unvernunft keine vernünftigen Gründe geben kann, die von den Verbreitern von Unvernunft - die gibt es leider auch unter Atheisten - nicht leichter Hand verworfen werden können. Auf diese Weise "triumphiert" die Unvernunft in allen Debatten immer wieder und wieder, und ich komme mir vor, wie Don Quijote, der gegen Windmühlenflügel ankämpft. In diesem Kampf bin ich müde geworden. Während eines Treffens sagte einmal jemand (an dessen Namen ich mich leider nicht mehr erinnere): "Wissen ist Macht, und Unwissenheit ist Übermacht". Abgewandelt: Vernunft ist eine Macht, deren Segen man ganz selbstverständlich in Anspruch nimmt (Computer und Internet, Handys, Autos, Flugzeuge, Fernseher, Schmerzmittel, überhaupt den Segen einer das Leben verlängernden Medizin und und und), aber die man gleichzeitig verdammt und diskreditiert, wo man nur kann, wenn es gegen die eigene Rechthaberei geht, gegen die egomanische Sucht, das eigene Wunschdenken aller vernünftigen Argumentation vorzuziehen. Logik ist ein unparteiischer Schiedsrichter bei menschlichen Konflikten, den aber eine Partei nicht anerkennt, wenn es gegen ihre liebsten Vorurteile geht - und ohne Gewalt (und sei es auch die "normative Kraft des Faktischen") scheint es keine Möglichkeit zu geben, sie darin umzustimmen, die allgemeinen Regeln vernünftiger Debatten anzuerkennen, sobald die Regeln gegen ihre Position angewandt werden können. Ich habe dagegen kein Rezept. Ich denke, dass diejenigen, die vernünftig sind, meine Hilfe nicht benötigen, wenn sie nur etwas mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten haben, und dass die, die meine Hilfe nötig hätten, diese nicht akzeptieren werden. Ich weiß auch keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Ich denke, dass viele Menschen die oft als traurig empfundene Wahrheit nicht wissen wollen und lieber ihre eigenen Vorstellungen als "Wahrheit" ausgeben möchten. Und wenn die Wahrheit an ihre Tür klopft, verriegeln sie die Tür lieber, als sie auch nur einen Spalt breit zu öffnen. Viele von denen, die mehr "Offenheit" vom Skeptiker verlangen, verlangen in Wirklichkeit vom Skeptiker, ihre geschlossenen Denkgebäude auch ohne Gründe, Argumente und Beweise zu akzeptieren, eine Offenheit, die sie für sich selbst weder als wünschens - noch anstrebenswert betrachten. Diejenigen - auch unter den Theisten - die sich eher vorbildlich verhalten werden sich den Vorwurf mangelnder Offenheit häufiger anhören müssen, aber wer für alles offen ist, der kann nicht ganz dicht sein. Und traurigerweise gibt es auch unter Atheisten häufig eine ähnliche Haltung - so verschieden sind die Gruppen nicht, nur die Menschen, die diesen Gruppen angehören, sind es.
Ja, ich bin ein wenig müde geworden, meine Argumente wie Sauerbier anzubieten. So ganz werde ich die Finger nicht von den Diskussionen lassen können, schon alleine wegen der vielen netten Menschen, denen ich dadurch begegnet bin - Theisten wie Atheisten. Ich werde also noch ab und zu auftauchen und mitdiskutieren, aber nur dann, wenn es mir wirklich Spaß macht. Vertreten werde ich allerdings nur noch in einem Forum sein, und zwar auf →mykath.de, aus allen anderen Foren ziehe ich mich weitgehend zurück.
Was mir momentan definitiv keinen Spaß macht, ist das Schreiben an meinem Buch, das Projekt ist damit vorerst eingestellt.
Ich kümmere mich in Zukunft in erster Linie also um das, was mir Spaß macht. Ich bin zu meinem alten Hobby zurückgekehrt, in neuem Gewand, und beschäftige mich mit "Psychologischen Illusionen", also mit Suggestion, Schauspielkunst und Zauberkunst und arbeite an diversen Veröffentlichungen - aber nur für den kleinen Kreis der Eingeweihten, versteht sich. Diese Website bleibt noch bestehen, weil ich keinen Grund sehe, sie zu löschen. Vielleicht nehme ich irgendwann den Faden wieder auf, aber das ist, wie alles in der Zukunft, ungewiss. Ich bedanke mich bei allen, die mir alle diese Jahre die Treue gehalten haben - möge die Vernunft Eure Wege erleuchten.
In diesem Sinne - Euer \/olker trauriges Smiley trauriges Smiley trauriges Smiley"
Quelle: http://www.dittmar-online.net/
Quelle hinzugefügt. Pegasos
Das ist wirklich schade!
Edit: Hier der Text von Volker:
"Wichtiger Hinweis zur Website, bitte unbedingt lesen!
Wichtiger Hinweis in eigener Sache - mein Abschied: Wie es den meisten Lesern meiner Seite schon aufgefallen ist, schreibe ich seit einiger Zeit keine neuen Beiträge mehr. Ich bin dabei, mich aus den religiösen Debatten größtenteils zu verabschieden. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Der Hauptgrund ist der, dass es gegen Unvernunft keine vernünftigen Gründe geben kann, die von den Verbreitern von Unvernunft - die gibt es leider auch unter Atheisten - nicht leichter Hand verworfen werden können. Auf diese Weise "triumphiert" die Unvernunft in allen Debatten immer wieder und wieder, und ich komme mir vor, wie Don Quijote, der gegen Windmühlenflügel ankämpft. In diesem Kampf bin ich müde geworden. Während eines Treffens sagte einmal jemand (an dessen Namen ich mich leider nicht mehr erinnere): "Wissen ist Macht, und Unwissenheit ist Übermacht". Abgewandelt: Vernunft ist eine Macht, deren Segen man ganz selbstverständlich in Anspruch nimmt (Computer und Internet, Handys, Autos, Flugzeuge, Fernseher, Schmerzmittel, überhaupt den Segen einer das Leben verlängernden Medizin und und und), aber die man gleichzeitig verdammt und diskreditiert, wo man nur kann, wenn es gegen die eigene Rechthaberei geht, gegen die egomanische Sucht, das eigene Wunschdenken aller vernünftigen Argumentation vorzuziehen. Logik ist ein unparteiischer Schiedsrichter bei menschlichen Konflikten, den aber eine Partei nicht anerkennt, wenn es gegen ihre liebsten Vorurteile geht - und ohne Gewalt (und sei es auch die "normative Kraft des Faktischen") scheint es keine Möglichkeit zu geben, sie darin umzustimmen, die allgemeinen Regeln vernünftiger Debatten anzuerkennen, sobald die Regeln gegen ihre Position angewandt werden können. Ich habe dagegen kein Rezept. Ich denke, dass diejenigen, die vernünftig sind, meine Hilfe nicht benötigen, wenn sie nur etwas mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten haben, und dass die, die meine Hilfe nötig hätten, diese nicht akzeptieren werden. Ich weiß auch keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Ich denke, dass viele Menschen die oft als traurig empfundene Wahrheit nicht wissen wollen und lieber ihre eigenen Vorstellungen als "Wahrheit" ausgeben möchten. Und wenn die Wahrheit an ihre Tür klopft, verriegeln sie die Tür lieber, als sie auch nur einen Spalt breit zu öffnen. Viele von denen, die mehr "Offenheit" vom Skeptiker verlangen, verlangen in Wirklichkeit vom Skeptiker, ihre geschlossenen Denkgebäude auch ohne Gründe, Argumente und Beweise zu akzeptieren, eine Offenheit, die sie für sich selbst weder als wünschens - noch anstrebenswert betrachten. Diejenigen - auch unter den Theisten - die sich eher vorbildlich verhalten werden sich den Vorwurf mangelnder Offenheit häufiger anhören müssen, aber wer für alles offen ist, der kann nicht ganz dicht sein. Und traurigerweise gibt es auch unter Atheisten häufig eine ähnliche Haltung - so verschieden sind die Gruppen nicht, nur die Menschen, die diesen Gruppen angehören, sind es.
Ja, ich bin ein wenig müde geworden, meine Argumente wie Sauerbier anzubieten. So ganz werde ich die Finger nicht von den Diskussionen lassen können, schon alleine wegen der vielen netten Menschen, denen ich dadurch begegnet bin - Theisten wie Atheisten. Ich werde also noch ab und zu auftauchen und mitdiskutieren, aber nur dann, wenn es mir wirklich Spaß macht. Vertreten werde ich allerdings nur noch in einem Forum sein, und zwar auf →mykath.de, aus allen anderen Foren ziehe ich mich weitgehend zurück.
Was mir momentan definitiv keinen Spaß macht, ist das Schreiben an meinem Buch, das Projekt ist damit vorerst eingestellt.
Ich kümmere mich in Zukunft in erster Linie also um das, was mir Spaß macht. Ich bin zu meinem alten Hobby zurückgekehrt, in neuem Gewand, und beschäftige mich mit "Psychologischen Illusionen", also mit Suggestion, Schauspielkunst und Zauberkunst und arbeite an diversen Veröffentlichungen - aber nur für den kleinen Kreis der Eingeweihten, versteht sich. Diese Website bleibt noch bestehen, weil ich keinen Grund sehe, sie zu löschen. Vielleicht nehme ich irgendwann den Faden wieder auf, aber das ist, wie alles in der Zukunft, ungewiss. Ich bedanke mich bei allen, die mir alle diese Jahre die Treue gehalten haben - möge die Vernunft Eure Wege erleuchten.
In diesem Sinne - Euer \/olker trauriges Smiley trauriges Smiley trauriges Smiley"
Quelle: http://www.dittmar-online.net/
Quelle hinzugefügt. Pegasos






