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Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Was beschäftigt euch? Was haltet ihr von der aktuellen politischen Situation?

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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Godzilla am Do 20. Apr 2017, 12:47

Könnte es damit zusammenhängen, dass deine Diagnose nicht mehr als eine plumpe Beleidigung darstellt. Mal abgesehen davon. Dass du nicht dazu befähigt bist irgendwas zu diagnostizieren.
„Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir!“ [Lukas 19:27]
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Föderation am Do 20. Apr 2017, 15:45

nicht dazu befähigt bist irgendwas zu diagnostizieren.

Aber Godzilla, um die Größe festzustellen braucht man doch keine Ausbildung.

dass deine Diagnose nicht mehr als eine plumpe Beleidigung

So ganz ohne Bild und über das Internet ist das aber doch eine dolle Leistung! Ich finde das recht bewundernswert, was manche Frauen können.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Godzilla am Do 20. Apr 2017, 16:48

Um es zu messen nicht. Aber dafür muss man schon gewisse Zugänge haben.
„Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir!“ [Lukas 19:27]
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Atheos2011 am Do 20. Apr 2017, 22:53

Atheos2011 hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:Das Wahrheitsministerium funktioniert ja schon ganz ausgezeichnet. Der von mir sehr geschätzte Imad Karim (u.A. Islamkritiker) wurde gestern auf FB gesperrt, bzw. gelöscht.


Auf seiner Facebookseite (!) hat er einen Screenshot gepostet, aus dem klar hervorgeht, dass er sich nicht an die Hausordnung gehalten hat. Wenn du hier im Forum beleidigend wirst, dann wirst du auch "zensiert" und zur Not gesperrt.

...


Julia hat geschrieben:Was bist du denn für ein Trottel !? Der Spinner mit Assad !! im Avatar bezichtigt mich der Lächerlichkeit (einfach mal so aus der Hüfte), ich diagnostiziere ihm einen kleinen Schwanz (ganz sicherlich zu Recht) und du löscht meinen Beitrag ?

Das ist ja mal ne geile Ansammlung von Psychopathen hier :lol: ! Viel Spaß noch ...


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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Atheos2011 am Do 20. Apr 2017, 23:47

Föderation hat geschrieben:
nicht dazu befähigt bist irgendwas zu diagnostizieren.

Aber Godzilla, um die Größe festzustellen braucht man doch keine Ausbildung.

dass deine Diagnose nicht mehr als eine plumpe Beleidigung

So ganz ohne Bild und über das Internet ist das aber doch eine dolle Leistung! Ich finde das recht bewundernswert, was manche Frauen können.


Wenn man sich darüber definiert, dass man mehrfache Mutter ist, dann ist es natürlich naheliegend, dass man andere Menschen anhand ihrer Geschlechtsteile definiert oder zumindest versucht sie so einzuteilen.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Starfish1 am Sa 29. Apr 2017, 21:21

Vielversprechender als ein Wahrheitsministerium klingt das Projekt Wikitribune von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, das Fake News etwas entgegensetzen will:

A new kind of news platform.

Wikitribune is a news platform that brings journalists and a community of volunteers together.

We want to make sure that you read fact-based articles that have a real impact in both local and global events. And that stories can be easily verified and improved.

https://www.wikitribune.com/

Die etablierte Presse klingt erwartungsgemäß wenig begeistert: FAZ, SPON.

Nachrichten mit stets sauberen Quellenangaben wären ja immerhin schon mal ein Fortschritt.
Der Islam funktioniert wie ein Computervirus: ein Befehlssatz, der die Regeln für seine eigene Weiterverbreitung enthält.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Atheos2011 am So 30. Apr 2017, 00:17

Starfish1 hat geschrieben:Vielversprechender als ein Wahrheitsministerium klingt das Projekt Wikitribune von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ... Die etablierte Presse klingt erwartungsgemäß wenig begeistert ...


Jimmy Wales Machenschaften kann und sollte man ja auch kritisch sehen. Lies dir dazu mal den Wikipedia-Artikel über den Wikipedia-Gründer Jimmy Wales durch.

Auszug:
Mittlerweile gab Wales einige seiner Sonderrechte zurück, da er die Community mit unabgestimmten Löschungen brüskiert hatte. Es handelte sich dabei um das Löschen von – seiner Meinung nach – pornografischen Inhalten.[12]

Beim Start-up Festival Pioneers 2016 in Wien gab Wales an, er habe sich bei der Gründung von Wikipedia von Friedrich August von Hayeks Artikel „The Use of Knowledge in Society“ inspirieren lassen

https://de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Wales

BTW: Hat Jimmy Wales eigentlich den Brights doch noch erlaubt das atheistische Wiki athpedia zu betreiben?
Hatte er nicht gesagt, dass das Markenrechte verletzt bzw. die Marke Wikipedia beschädigt und haben die Brights dann nicht gefragt warum er dann ein Islamwiki duldet?

Und was Jimmy nicht bei Wikipedia geschrieben sehen will findet sich in der freien Presse:
Wales‘ mehr als zweifelhafte Aktivitäten in Kasachstan

Zum Beispiel in Kasachstan. Kasachstan wird seit nunmehr fünfundzwanzig Jahren von Nursultan Nasarbajew regiert, der auch schon zu Sowjetzeiten ein mächtiger Mann war. Mit harter Hand sorgt Nasarbajew dafür, dass Investoren aus Ost und West ungestört Rohstoffe im Land abbauen können. Öl und Gas vor allen Dingen.

Als im Dezember 2011 Nasarbajews Soldaten bei einem Streik in Zhanaozen im Südwesten Kasachstans sechzehn streikende Ölarbeiter wahllos erschossen, begann eine Welle der staatlichen Repression mit Verhaftungen, Folterungen und Ermordung von Oppositionellen. Diese Ereignisse brachten Nasarbajew schlechte Publicity im Westen.

Um seinen Imageschaden zu reparieren, engagierte der Despot Tony Blair als PR-Berater. Blair eröffnete ein Büro in Almaty, der Hauptstadt von Kasachstan. Blair macht nun weltweit gut Wetter für seinen neuen Kunden, und erhielt dafür von Nasarbajew 16 Millionen Dollar Honorar.

Exakt in dieser Zeit engagierte sich auch Wales in Kasachstan. Er half bei der Gründung einer Stiftung mit Namen Wikibilim, die der kasachischen Wikipedia Leben einhauchen sollte. Wikibilim genießt besondere Förderung durch die kasachische Regierung, und das nationale Lexikon übereignete seine Artikel der aufgefrischten Wikibilim-Wikipedia. Zudem ernannte Wales bei der Wikimania, einem Wikipedia-Festival im Jahre 2011 in Haifa/Israel, den Direktor von Wikibilim zum Wikipedianer des Jahres.

Diese Unterordnung von Wikipedia unter die Kontrolle einer despotischen Regierung reiht sich ein in die bigotte Haltung westlicher Eliten gegenüber unappetitlichen, aber nichtsdestoweniger äußerst lukrativen Diktaturen.

https://www.heise.de/tp/features/Jimmy-Wales-im-Olymp-der-Superreichen-3377271.html
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon deBaal am Mo 1. Mai 2017, 20:01

Starfish1 hat geschrieben:Nachrichten mit stets sauberen Quellenangaben wären ja immerhin schon mal ein Fortschritt.


Quellenangaben sind kaum das Problem, sondern ob diese die Faktendarstellung im Sinne der richtigen Propaganda aufbereitet ist:

"Zudem ist, was der Faktendarstellung zuträglich scheint, für andere journalistische Genres von Nachteil: Einordnung und ein klarer Standpunkt sind nur schwer verhandelbar."

Kannst ja bei ner Nachricht kaum so Sachen sagen wie: Ja es gab Giftgasopfer in Syrien, wir wissen nicht obs die Russen waren, Assad oder die Radikalislamischen Rebellen oder ein Unfall. Oder gar: wir wissen noch nicht was los ist, jeder schiebt die Schuld auf nen anderen, wie prüfen das erstmal. So geht das nicht mein Gudster!
Man kann seine Leute doch nicht dermaßen desorientiert im Regen stehen lassen. Die müssen wissen, wie sie das einzuordnen haben.

Einordnung: der Russe wars oder Assad. (Soviel Spielraum muss sein) Nein doch nicht. Wenns Assad war wars auch der Russe.
Standpunkt: Pfui!!! Wir müssen zurückschießen. Ganz klar.
Quellen, die anders einordnen und standpunkten sind nicht vertrauenswürdig ob sie angegeben werden oder nicht.
:mrgreen:
In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt. (Egon Bahr)
https://www.youtube.com/watch?v=UwE5LO5CphY#t=12
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Starfish1 am Mo 1. Mai 2017, 23:55

Zufällig ist mir ein weiterer Artikel zum Thema über den Weg gelaufen: https://www.nytimes.com/2017/05/01/busi ... -news.html

Laut NY Times gibt es derzeit noch mehr Projekte, um mittels künstlicher Intelligenz Fake News zu erkennen. Welche Ansätze dabei verfolgt werden, d.h. wie das funktionieren soll, erfährt man leider nicht.

deBaal hat geschrieben:Man kann seine Leute doch nicht dermaßen desorientiert im Regen stehen lassen. Die müssen wissen, wie sie das einzuordnen haben.

Tja, es wäre sehr erfrischend, wenn es endlich mal ein Medium schaffen würde, einfach wertfrei nur nüchterne Fakten wiederzugeben. Das hätte auch den Vorteil, dass die Artikel kürzer wären und man als Leser Zeit sparen würde. Aber die Versuchung, Einfluss zu nehmen, ist bei politischen Themen wohl zu groß.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon manniro am Mi 3. Mai 2017, 13:52

Starfish1 hat geschrieben:Tja, es wäre sehr erfrischend, wenn es endlich mal ein Medium schaffen würde, einfach wertfrei nur nüchterne Fakten wiederzugeben. .


Da ist man hierzulande auf gutem Wege. Überwiegend erfährt man nur noch, daß "...ein 37-jähriger Mann einen anderen Mann/eine Frau/seine Frau/seine Kinder/seinen Mann/.... erdolcht/erschossen/erschlagen..." hat. Derartige Angaben werden - noch - als "Fakten" begriffen, aufgrund derer sich niemand diskriminiert fühlt. Der Grund dafür dürfte sein, daß sich "Männer" und "37-jährige" noch nicht zu Initiativen und Interessengruppen zusammengeschlossen haben um für ihre Rechte zu kämpfen. Im zweiten Fall wäre es zugegebenermaßen auch etwas mühselig, sich bei jedem Geburtstag einer neuen Initiative anschliessen zu müssen.

Aber grundsätzlich muß natürlich die Frage erlaubt sein, warum Geschlecht und Alter tatrelevanter sein sollen, als religiöses Bekenntnis oder sexuelle Orientierung. Allerdings dürfte die Meldung: "Irgendwo hat jemand einen Anderen getötet" auf die Dauer das Interesse an Pressemeldungen erlahmen lassen.

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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Starfish1 am Do 4. Mai 2017, 08:03

manniro hat geschrieben:Allerdings dürfte die Meldung: "Irgendwo hat jemand einen Anderen getötet" auf die Dauer das Interesse an Pressemeldungen erlahmen lassen.

Das ist ein lustiger Einwurf über zunehmende Anonymisierung im Sinne der politischen Korrektheit (und ins Extreme weitergedacht könnte das dazu führen, Kommunikation generell zu verbieten :) ), aber mit Wertfreiheit und Nüchternheit der Fakten hat das nichts zu tun, das weißt du ganz sicher auch. Nüchterne und wertfreie Fakten können beliebig detailliert sein, sie müssen eben nur frei sein von Werturteilen, Interpretationen und Spekulationen.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon werner am Do 4. Mai 2017, 10:10

Starfish1 hat geschrieben:
manniro hat geschrieben:Allerdings dürfte die Meldung: "Irgendwo hat jemand einen Anderen getötet" auf die Dauer das Interesse an Pressemeldungen erlahmen lassen.

Das ist ein lustiger Einwurf über zunehmende Anonymisierung im Sinne der politischen Korrektheit ....


Die Steigerung wäre dann ein verpixeltes Fahndungsplakat mit dem Text, irgendwo wir jemand gesucht.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon fermat am Do 4. Mai 2017, 19:51

Die Amadeu Antonio Stiftung definiert doch im Auftrag von Bundesjustizminister Heiko Maaß was hate speech ist.

Hier ein Auszug
Rassismus gegen Weiße zum Beispiel kann situativ stattfinden, hat jedoch keine gesellschaftliche Dimension. Entsprechend fallen abwertende Aussagen über Weiße (z.B. »Kartoffel«) nicht unter Hate Speech, da ihnen schlicht die gesellschaftlichen Konsequenzen fehlen. Denn wem wird die Wohnung nicht gegeben, weil er oder sie weiß ist? Im Gegenteil wiederum kann das Anzeigen von diskriminierender Sprache sogar einen befreienden Moment erzeugen.

Quelle: http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/h ... te-speech/

Das heißt, wenn ein Türke schreibt "Ihr scheiß deutschen Untermenschen. Ihr sollt alle verrecken" ist das kein hate speech. Wenn ein Deutscher darauf antwortet "Wieso bist du denn noch hier, wenn du uns alle hasst? Verpiss dich doch in die Türkei", ist das hate speech.

Googelt mal nach der hate speech Referentin Julia Schramm. Das lässt tief blicken.

Es wurde ja auch schon offziell verkündet, dass ein Türke uns als Köterrasse bezeichnen darf.

Irgendwas läuft falsch in diesem Land. Ich habe das Gefühl, dass dieses Land in einer Ideologie gefangen ist, die so ziemlich das Gegenteil der Naziideologie ist. So als ob dieses Land von dem einen extrem ins andere extrem gerutscht ist.

Auch empfehlen kann ich euch Suzi Grime, die von den GEZ Gebühren finanziert wird.
Hier ein Beispiel dieser sexistischen "Antisexistin":
https://www.youtube.com/watch?v=dWWQSrXavEc

All das würde ich nur belächeln und in dieselbe Schublade stecken in der schon die anderen spinnerten Ideologien wie die flat earth Bewegung, die Reptiloiden-Verschwörung ... sind. Jedoch werden Personen dieser Ideologie permanent staatlich gefördert und das halte ich für gefährlich. In was für einer Welt leben wir in der Antirassisten rassistisch und Antisexisten sexistisch sind. Sollte es wirklich dazu kommen, dass man offiziell gegen meine Ethnie im eigenen Land hetzen darf und sich nur alle anderen Ethnien auf Rassismus berufen dürfen, fühle ich mich nicht mehr wohl in diesem Land.

Was ich auch nicht verstehe ist, wieso von Feministen ständig der Islam verteidigt wird. Dabei ist der Islam doch die größte frauen- und schwulenfeindliche Bewegung unserer Zeit.
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon Starfish1 am Do 4. Mai 2017, 20:33

fermat hat geschrieben:Das heißt, wenn ein Türke schreibt "Ihr scheiß deutschen Untermenschen. Ihr sollt alle verrecken" ist das kein hate speech. Wenn ein Deutscher darauf antwortet "Wieso bist du denn noch hier, wenn du uns alle hasst? Verpiss dich doch in die Türkei", ist das hate speech.

Googelt mal nach der hate speech Referentin Julia Schramm. Das lässt tief blicken.

Es wurde ja auch schon offziell verkündet, dass ein Türke uns als Köterrasse bezeichnen darf.

Die Medaille hat zwei Seiten:

Einerseits ist die stärkste Form der Erniedrigung das Ignorieren. Irre und Gewalttäter ignoriert man am besten so gut es geht. Hetzenden Moslems einen Freibrief zu geben, ist eine Form des Ignorierens, man erklärt sie dadurch zu armen Irren, mehr noch als die Rechtsradikalen, die man immerhin so ernst nimmt, dass man es für nötig hält sie zu maßregeln. Das Ignorieren funktioniert allerdings nur, solange die Nicht-Irren in deutlicher Mehrheit sind.

Andererseits ist die Aussage "Denn wem wird die Wohnung nicht gegeben, weil er oder sie weiß ist?" immer weniger zutreffend, denn es entstehen mittlerweile No-Go-Areas, in denen man als Weißer durchaus in Gefahr sein kann. Im öffentlichen Raum wird es zunehmend ungemütlich. Noch sehr spärlich, aber eine Zunahme ist unvermeidlich, solange der Moslemanteil so steigt wie bisher. Der Hate-Speech von Moslems gegen Nichtmoslems, den viele "schon länger hier Lebende" heute wohl noch als niedlich und harmlos empfinden, wird sich irgendwann hochschaukeln und gefährlich werden. Wehret den Anfängen!
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Re: Brauchen wir demnächst ein "Wahrheitsministerium"?

Beitragvon manniro am Fr 5. Mai 2017, 08:04

fermat hat geschrieben:Die Amadeu Antonio Stiftung definiert doch im Auftrag von Bundesjustizminister Heiko Maaß was hate speech ist.

Hier ein Auszug
Rassismus gegen Weiße zum Beispiel kann situativ stattfinden, hat jedoch keine gesellschaftliche Dimension. Entsprechend fallen abwertende Aussagen über Weiße (z.B. »Kartoffel«) nicht unter Hate Speech, da ihnen schlicht die gesellschaftlichen Konsequenzen fehlen. Denn wem wird die Wohnung nicht gegeben, weil er oder sie weiß ist? Im Gegenteil wiederum kann das Anzeigen von diskriminierender Sprache sogar einen befreienden Moment erzeugen.

Quelle: http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/h ... te-speech/


Wieder mal ein Dokument ergreifender geistiger Schlichtheit, welches nur wegen der "gesellschaftlichen Dimension" Besorgnis statt Mitleid hervorruft.

Was ist das denn für eine Logik? Fehlhandlungen werden nach "gesellschaftlicher Dimension" qualifiziert? Etwa "Eigentumsdelikte zum Nachteil Armer können situativ stattfinden, haben jedoch keine "gesellschaftliche Dimension" und fallen daher nicht unter die entsprechenden gesetzlichen Tatbestände? Wenn 10 verwirrte Neo-Nazis in irgendeinem Ostdeutschen Kaff ohne Zuwanderer "Heil Hitler" grölen, hat das auch keine "gesellschaftliche Dimension", warum läßt man sie dann nicht einfach machen? Unter dieser Maxime könnten unsere hier gelegentlich aufschlagenden Faschos ja dann eigentlich munter vom Leder ziehen, oder ist dieses Forum von "gesellschaftlicher Relevanz"? :lol:

Und was den "...befreienden Moment" beim "... Anzeigen von diskriminierender Sprache" betrifft: Da ist die verantwortliche Ex-Stasi-Schnepfe der Amadeu-Antonio-Stiftung möglicherweise Opfer verklärender Erinnerungen ihrer denunziatorischen Vergangenheit geworden...

Das kecke Beispiel "... wem wird die Wohnung nicht gegeben, weil er oder sie weiß ist?" könnte sich allerdings als Bumerang erweisen. Beispielsweise in der Variante: "Wem wird die Wohnung nicht gegeben, weil er ein Mann ist?" - und die Vermieterin eine militant-feministische Lesbe.

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